Zeit 06.06.2026
04:29 Uhr

Künstliche Intelligenz: SpaceX erhält milliardenschweren KI-Auftrag von Google


Vor seinem Börsendebüt hat der US-Raumfahrtkonzern SpaceX einen Großauftrag erhalten. Google zahlt 920 Millionen Dollar im Monat für die Nutzung von KI-Rechenzentren.

Künstliche Intelligenz: SpaceX erhält milliardenschweren KI-Auftrag von Google
Kurz vor seinem Börsengang hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX einen Großauftrag von Google erhalten: Der Internetkonzern will SpaceX für die Nutzung von Rechenzentren für künstliche Intelligenz (KI) monatlich 920 Millionen Dollar zahlen. Das geht aus den Unterlagen für den Börsengang des Konzerns von Milliardär Elon Musk hervor. Musk hatte SpaceX im Februar mit seinem KI-Unternehmen xAI zusammengelegt . Google soll den Dokumenten zufolge ab Oktober den vollen monatlichen Betrag zahlen – bis dahin gilt für die Nutzung der immensen Rechenkapazitäten erst einmal eine reduzierte Gebühr. Die Vereinbarung läuft bis Juni 2029, was über die Vertragslaufzeit hinweg Gesamtzahlungen von rund 30 Milliarden Dollar bedeuten würde. Allerdings lässt die Vereinbarung für beide Seiten die Möglichkeit offen, unter bestimmten Bedingungen und mit einer gewissen Vorlaufzeit aus dem Deal auszusteigen. SpaceX-Börsengang offenbar zweifach überzeichnet Musk will SpaceX am 12. Juni an die Technologiebörse Nasdaq bringen. Er will damit rund 75 Milliarden Dollar einsammeln – das wäre der bisher größte Börsengang der Geschichte. Nach Dokumenten der US-Börsenaufsicht schrieb SpaceX zuletzt zwar einen Milliardenverlust wegen seiner KI-Investitionen . Die Nachfrage nach SpaceX-Aktien ist aber offenbar dennoch hoch. Sie belaufe sich bislang auf Anteilsscheine im Wert von rund 150 Milliarden Dollar, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. Der Börsengang ist damit zweifach überzeichnet. SpaceX hat mit seinen Trägerraketen lukrative Verträge mit der US-Raumfahrtagentur Nasa abgeschlossen . Den Großteil des Umsatzes macht Musk bisher allerdings mit seinem Satellitennetzwerk Starlink, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht.