Zeit 10.03.2026
14:16 Uhr

Kindesmissbrauch: Ex-FDP-Abgeordneter weist Missbrauchsvorwürfe vor Gericht zurück


Im Prozess gegen Hartmut Ebbing leugnet der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete, einen Jungen missbraucht zu haben. Eine Mitangeklagte gesteht und belastet Ebbing.

Kindesmissbrauch: Ex-FDP-Abgeordneter weist Missbrauchsvorwürfe vor Gericht zurück
Im Prozess wegen mutmaßlichen Kindesmissbrauchs hat der frühere Bundestagsabgeordnete Hartmut Ebbing die Vorwürfe zurückgewiesen. Vor dem Landgericht Braunschweig sagte der 69-Jährige, er habe den Jungen nicht berührt. Eine mitangeklagte 52-jährige Frau räumte dagegen ein, im Jahr 2021 sexuelle Handlungen an ihrem damals siebenjährigen Sohn vorgenommen zu haben. Die Lehrerin sagte vor Gericht außerdem, sie habe gesehen, wie der Mitangeklagte ihren Sohn bei einem Besuch in Goslar unter der Dusche angefasst habe. Diese Darstellung bezeichnete Ebbing als "schlicht falsch". Er bestätigte zwar, dass er mit der Frau entsprechende Chatnachrichten ausgetauscht habe. Dabei habe es sich seiner Aussage nach aber nur um Fantasien gehandelt, die nie umgesetzt worden seien. Dem ehemaligen FDP-Politiker und der Lehrerin wird vorgeworfen, 2021 unter anderem sexuelle Handlungen an dem damals siebenjährigen Sohn der Frau vorgenommen zu haben. Der 52-Jährigen wird zudem vorgeworfen, Bilder ihrer Tat gemacht und an den Angeschuldigten geschickt zu haben, weil sie davon ausging, dass er sich darüber freuen würde.