Zeit 09.08.2026
03:28 Uhr

Hitzewelle: Deutscher Wetterdienst warnt vor Hitze in Teilen Deutschlands


Im Süden und Südwesten erwartet der Deutsche Wetterdienst Temperaturen bis 35 Grad. Abkühlung ist nicht zu erwarten – Mitte der kommenden Woche wird es erneut heiß.

Hitzewelle: Deutscher Wetterdienst warnt vor Hitze in Teilen Deutschlands
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Teile Deutschlands eine Warnung vor Hitze herausgegeben. Sie gilt ab elf Uhr für Gebiete in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Hitzebelastung könne für Menschen gefährlich werden und zu Problemen mit der Gesundheit führen, teilte der Wetterdienst mit. »Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.« Der Vorhersage zufolge wird es heute verbreitet heiß, in Süddeutschland bei Werten um die 35 Grad teils sehr heiß. Lediglich im äußersten Nordwesten werde die 30-Grad-Marke nicht überschritten. Vereinzelt Gewitter Der Wetterdienst erwartet überwiegend freundliches Wetter. Im Tagesverlauf können auch Wolken aufziehen. »Dazu bilden sich bevorzugt über dem Bergland im Südwesten Quellwolken, die vereinzelt Schauer oder auch ein Gewitter bringen«, teilte der DWD mit. Eine größere Abkühlung ist vorerst nicht zu erwarten. »Während am Dienstag und Mittwoch die Temperaturkurve eine vorübergehende Delle hinlegt, die in Süddeutschland nur geringe Auswirkungen hat, dringen in der zweiten Wochenhälfte erneut wärmere Luftmassen nach Norddeutschland vor«, heißt es in der Prognose. Im Südwesten könnte es dann wieder mehr als 35 Grad heiß werden. Viele Tote durch Hitze Wie schädlich Hitzewellen sein können, zeigen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI). Das geht infolge der extrem heißen Woche Ende Juni von 9.600 hitzebedingten Sterbefällen zwischen dem 22. und 28. Juni aus . In Deutschland lagen die Temperaturen in diesen Tagen vielerorts um die 40 Grad. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe warnte zuletzt besonders vor lebensgefährlichen Folgen der extremen Hitze für wohnungslose Menschen . Wer auf der Straße lebe, trage bei Extremhitze das höchste Risiko, sagte Geschäftsführerin Sabine Bösing der Rheinischen Post .