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18.08.2026
12:42 Uhr
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Der SC Magdeburg will zum Pflichtspielauftakt gleich die erste Trophäe ergattern. «Wir wollen das Ding gewinnen», sagte SCM-Trainer Bennet Wiegert vor dem Super-Cup am Samstag im Münchner SAP Garden (18.00 Uhr/Dyn). Dort trifft der deutsche Handballmeister auf den Pokalsieger Füchse Berlin. «Auch wenn es Freundschaftsspiel wäre, hätten wir es auch gewinnen wollen - gerade gegen die Füchse», ergänzte Wiegert. Die Berliner zählt der 44-Jährige trotz der Abgänge von Lasse Andersson und Dejan Milosavljev zum Favoritenkreis in der nunmehr Opel Handball-Bundesliga genannten nationalen höchsten Klasse. Mit Kiel und Flensburg kommen noch die üblichen Verdächtigen hinzu, dazu noch Melsungen und Gummersbach als potenzielle Überraschung. Im Bergischen Land bestreitet der SCM am 30. August (15.00 Uhr/Dyn) das erste Ligaspiel. Vier Rückraumspieler in Eisenach: «Hat etwas» Dass Magdeburg wieder als das zu jagende Team in die neue Spielzeit geht, wertet Wiegert als Kompliment für die Mannschaft, die sich das mit Leistung erarbeitet habe. «Wir wissen, dass wir nicht über Wasser gehen können, haben aber die Möglichkeit, viele Spiele zu gewinnen, wenn wir hart arbeiten», sagte Wiegert. Ein Fragezeichen vor dem Super-Cup steht noch hinter Omar Ingi Magnusson, der beim Wartburg-Cup am vergangenen Wochenende bereits nach 13 Minuten vom Spielfeld musste. «Ich hätte ihn gerne länger spielen lassen», sagte Wiegert, der in Thüringen zeitweise auf vier Rückraumspieler setzte. Das Experiment könnte für Magdeburg Zukunft haben, sagte Wiegert lächelnd: «Ich fand, es hat etwas.» © dpa-infocom, dpa:260818-930-546625/1