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15.08.2026
10:13 Uhr
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In Andalusien hat in der Nacht die Erde gebebt. Häuser und Autos wurden beschädigt, mehrere Menschen mussten aus Gebäuden gerettet werden.

Ein Erdbeben der Stärke fünf hat in der Nacht die südspanische Stadt Granada erschüttert. Das Beben ereignete sich kurz nach 1 Uhr im Großraum der Gemeinde Alhendín. An Häusern und Autos entstanden Schäden, wie die Regionalregierung mitteilte, der andalusische Rettungsdienst befreite mehrere Menschen aus beschädigten Gebäuden. Über mögliche Verletzte ist bislang nichts bekannt. Die Behörden riefen den Notstand aus, wie der Vizepräsident der andalusischen Regionalregierung, Antonio Sanz Cabello, auf der Plattform X mitteilte. Er forderte die Bevölkerung zur Besonnenheit auf: Wer das Beben gespürt hatte, sich aber in einem unbeschädigten Haus aufhalte, solle ruhig bleiben und Gebäude nicht unnötig betreten oder verlassen. Menschen, die sich auf der Straße aufhalten, sollen Abstand zu Fassaden, Gesimsen, Balkonen und Mauern halten, da von ihnen weitere Teile herabfallen könnten. Granada liegt in einer seismisch aktiven Region im Süden Spaniens. Dort treffen die afrikanische und die eurasische Erdplatte aufeinander, weshalb es immer wieder zu Erdstößen kommt. Besonders im Großraum Granada wurden in der Vergangenheit Erdbeben und Erdbebenserien registriert. Schwere Schäden und Verletzte sind dabei jedoch selten.