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18.03.2026
20:35 Uhr
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"So schlecht ging es den deutschen Städten und Gemeinden seit 1945 nie zuvor": Der Deutsche Städtetag fordert 30 Milliarden Euro jährliche Hilfe vom Bund.

Angesichts großer Defizite dringen die Kommunen auf Hilfe vom Bund: "So schlecht ging es den deutschen Städten und Gemeinden seit 1945 nie zuvor", sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Den Bedarf bezifferte er auf 30 Milliarden Euro jährlicher Soforthilfe. Die finanzielle Lage der Kommunen sei katastrophal und verschärfe sich weiter, sagte Jung. Lagen die kommunalen Haushalte 2022 noch im Plus, sei in den Jahren danach das Defizit von sechs Milliarden Euro im Jahr 2023 auf inzwischen mehr als 30 Milliarden Euro in diesem und dem vergangenen Jahr gewachsen. "Die städtischen Haushalte sind im freien Fall", warnte Jung. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.