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08.08.2026
17:22 Uhr
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Trotz der gerade fertiggestellten Sanierung war zuletzt auf der Strecke zwischen Hamburg nur jeder vierte Zug pünktlich. Die Bahn begründet dies mit Restarbeiten.

Auf der gerade sanierten Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin war zuletzt nur jeder vierte Zug pünktlich. Von Mitte Juni bis Mitte Juli kamen lediglich 25,8 Prozent aller Fernzüge pünktlich ans Ziel, teilte die Deutsche Bahn mit. Zuvor hatte die Bild -Zeitung darüber berichtet. Grund hierfür sind demnach die andauernden Restarbeiten. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn sagte, in den nächsten Wochen würden Softwareupdates in den Stellwerken Nauen und Büchen spürbare Verbesserungen bringen. Aktuell liefen wie angekündigt auf einzelnen Abschnitten noch technische Abnahmen und Softwareumstellungen in den Stellwerken für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb. Zudem würden auf der gesamten Strecke Restmängel beseitigt und Optimierungen durchgeführt, die erst im laufenden Betrieb hätten erkannt werden können. Dafür seien während einzelner Nächte in den kommenden Wochen Sperrungen mit Auswirkungen auf den Zugverkehr erforderlich. Diese sind für den September vorgesehen. Die Pünktlichkeitswerte sanken damit dem Bericht der Bild -Zeitung zufolge von einem schlechten Ausgangswert von 49,6 Prozent noch einmal ab. Die rund 280 Kilometer lange Strecke wurde von August 2025 bis Juni 2026 einer Generalsanierung unterzogen. Während der Sanierung wurden unter anderem 165 Kilometer Gleise und fast 250 Weichen erneuert sowie 28 Bahnhöfe modernisiert. Die Gesamtkosten lagen deutlich über den ursprünglich veranschlagten 2,2 Milliarden Euro: 2,7 Milliarden Euro hat die Sanierung am Ende gekostet.