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18.08.2026
18:37 Uhr
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Ab in die Spree? Der Verein Flussbad ruft an diesem Donnerstag erneut zu einer Schwimm-Demo in Berlin-Mitte auf. Das Baden im Spreekanal ist seit rund 100 Jahren verboten. Dagegen wendet sich der Verein, der das Flussbaden auch zum Wahlkampfthema vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September machen will. Politiker mehrerer Parteien werden bei einer Kundgebung (17.00 Uhr) am Schinkelplatz am Donnerstagnachmittag erwartet, wie der Verein Flussbad Berlin ankündigte. Danach sollen Schwimmer auch in den Spreekanal steigen. Die Volksbühne, die ein temporäres Schwimmbad aufgebaut hat, unterstütze die Badeaktion in der Spree, hieß es. «Angesichts der Folgen des Klimawandels öffnen viele europäische Metropolen ihre Flüsse wieder für die Bevölkerung und investieren in Wasserqualität, Sicherheit und öffentliche Zugänge», sagte Vereinsvorstand Jan Edler. Sicheres Schwimmen sei bereits heute im Spreekanal möglich. Es brauche den politischen Willen, dieses Potenzial im Sinne des Gemeinwohls zu nutzen, so Edler. Ein Ziel des Vereins ist die Einrichtung einer «Pilotbadestelle» im Spreekanal. © dpa-infocom, dpa:260818-930-548951/1