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01.10.2026
16:00 Uhr
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Die Kosten der Enteignung von Wohnungsunternehmen sind unberechenbar, Studien vermitteln eine falsche Sicherheit. Wäre die Idee dennoch den Versuch wert? Eindeutig nein.

Die Linke hat die Wahl in Berlin mit dem Versprechen einer großflächigen Enteignung gewonnen. Seitdem schauen viele Menschen in Glaskugeln. Wie wird die Hauptstadt aussehen, wenn erst mal mehr als 200.000 Wohnungen privater Immobilienkonzerne vergesellschaftet, also ihren jetzigen Eigentümern weggenommen und der Allgemeinheit überantwortet worden sind? Je nachdem, in welche Glaskugel man schaut, sieht man sehr verschiedene Zukünfte. Wirtschaftsverbände warnen vor diesem bundesweit bisher beispiellosen Experiment. Forschungsinstitute rechnen hoch, prognostizieren und schätzen. Die Ergebnisse sind so vielfältig, dass sich jeder herauspicken kann, was ihm – je nach politischer Vorliebe – gerade zupasskommt. Doch die zentrale Frage beantworten auch die Wissenschaftler nicht.