Zeit 12.03.2026
16:37 Uhr

(+) Spanische Kritik am Irankrieg: Warum sich Spanien im Irankrieg so klar positioniert


Europas Regierungschefs winden sich im Irankrieg, nur Pedro Sánchez in Spanien findet klare Worte. Er denkt dabei an seine Wählerschaft. Und Lehren aus früheren Kriegen.

(+) Spanische Kritik am Irankrieg: Warum sich Spanien im Irankrieg so klar positioniert
Die europäischen Regierungschefs machen es einem gerade nicht leicht, zu begreifen, wie sie zum Irankrieg stehen; so sehr winden und drücken sie sich. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz begrüßte zunächst die Intervention der USA und Israels und sagte: "Völkerrechtliche Einordnungen werden wenig bewirken." Ein paar Tage später äußerte er dann die Sorge, dass es keinen "Plan gibt, den Krieg zu einem schnellen und überzeugenden Ende zu bringen". Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron redete viel vom strategischen Wert der Meerenge von Hormus und versprach militärische Hilfe für die bedrängten Golfstaaten. Völkerrechtliche Bedenken ließ er seinen Außenminister äußern.