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17.03.2026
16:33 Uhr
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Beschäftigt man sich mit den Gesetzen der Ökonomie, stellt man fest: Einiges spricht dafür, dass es ganz anders kommen wird. Denn: Der Mensch ist zum Glück unersättlich.

Im Jahr 1930 veröffentlichte der berühmte britische Wirtschaftswissenschaftler John Maynard Keynes eine kurze Schrift, deren Lektüre mehr Ordnung in die Diskussion über die wirtschaftlichen Folgen der vermehrten Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) bringen könnte. Die Schrift trägt den Titel Economic Possibilities for Our Grandchildren, also: "Die wirtschaftlichen Möglichkeiten unserer Enkelkinder". Darin sagte Keynes voraus, dass die Menschheit in hundert Jahren maximal 15 Stunden in der Woche würden arbeiten müssen. Mehr werde angesichts des rasanten technologischen Fortschritts nicht nötig sein, um den Wohlstand zu sichern.