Zeit 20.03.2026
11:05 Uhr

(+) Postelein mit pochiertem Ei: Ei, wie fein, zum Postelein


Ein bisschen Grün auf dem Teller weckt die Vitalgeister! Mit Postelein gelingt das sogar in den noch kühleren Frühlingsmonaten. Hier wird er zu pochiertem Ei serviert.

(+) Postelein mit pochiertem Ei: Ei, wie fein, zum Postelein
Ich bin ungeduldig. Warum muss man immer so lange warten, bis es Frühling wird? Der März ist gefühlt der längste Monat im ganzen Jahr. Täglich gehe ich nun morgens auf meine Terrasse und sehe nach, ob in meinem Dachgarten etwas Grünes aus der Erde schaut. Hat der Thymian den Winter überstanden, zeigt sich der wilde Fenchel. Immerhin, der Schnittlauch ist schon da – und seit ein paar Jahren wachsen in meinem Beet einige Büschel Postelein. Für sie gibt es viele andere Namen: Winterportulak, Tellerkraut, Kubaspinat oder Claytonia. Wie auch immer man sie nennt: Sie bringen in den kalten Monaten Frische auf den Teller und bereichern eine Küche, die immer noch von Lauch, Sellerie und Roter Bete geprägt ist. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber wenn ich eine Schüssel voller solcher saftigen, fleischigen Blättchen esse, fühle ich mich sofort vitaler. Das Kräutlein soll besonders viel Vitamin C, Magnesium, Eisen und auch Omega-3-Fettsäuren enthalten.