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30.09.2026
05:34 Uhr
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Der einstige Pharmastar schließt drei Werke, die Gründer suchen das Weite. Das ist zwar bitter für die Beschäftigten, könnte aber der Firma neue Durchbrüche ermöglichen.

Drei Werke schließen, 1.800 Beschäftigte sind betroffen, und die beiden lange gefeierten Gründer verlassen im Streit ihre Firma: Auf den ersten Blick ist es ein Reigen schlechter Neuigkeiten, der seit einigen Tagen über das Mainzer Pharmaunternehmen BioNTech bekannt wird. Es gehe »steil bergab« für »Deutschlands Pharma-Star«, wie die BILD es formuliert. Das Handelsblatt berichtet, dass sich das Verhältnis der beiden Gründer Uğur Şahin und Özlem Türeci zu Vorstand und Aufsichtsrat »abgekühlt« habe, intern sei gar von einem »Eklat« die Rede. Reflexhaft mutmaßt man noch ein größeres Problem: Steht die Krise des einstigen Vorzeigeunternehmens nicht auch symptomatisch für den gesamten Standort Deutschland? Kranken nun nicht mehr nur die Autohersteller und Chemiewerke, sondern inzwischen gar auch die innovativen Musterschüler?