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23.09.2026
16:11 Uhr
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Welche deutsche Stadt wird ins Rennen um Olympia geschickt? Berlin nicht, bleiben München und Köln – die beide ganz unterschiedliche Geschichten erzählen.

Der härteste, aufwendigste und langwierigste Wettbewerb in der Geschichte des deutschen Sports geht ins Finale. Schauplatz ist kein Stadion, sondern das gediegene Kurhaus in Baden-Baden. Hier werden am Samstagmittag knapp 150 Sportfunktionäre darüber abstimmen, mit welcher Stadt oder Region sich Deutschland um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben wird. Und der Gewinner kann nur noch München oder Köln heißen. Was als Schneckenrennen vor Jahren begann, wurde nach etlichem Hin und Her zunächst zu einem Vierkampf. Doch kurz vor der Zielgeraden flog die durchaus chancenreiche Bewerbung Hamburgs noch aus der Kurve – die Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt stimmten in einem Referendum deutlich dagegen. Also reichten Anfang Juni nur noch die Bewerber aus Berlin, München und dem Ruhrgebiet ihre Konzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund ein. Dort wurden sie über Wochen und unter Zuhilfenahme einer komplizierten »Bewertungsmatrix« einer Analyse unterzogen, die wiederum von einer Evaluierungskommission überprüft wurde – zu groß war die Angst, der Sieger könnte im internationalen Rennen um die Ausrichtung der Spiele chancenlos sein, wie es in der Vergangenheit schon häufiger der Fall war.