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19.03.2026
16:08 Uhr
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Seit 25 Jahren pflegt unser Autor den Kontakt zu seinem Freund im Iran. In diesen Tagen des Kriegs ist das schwierig, doch der 64-Jährige berichtet auch von Hoffnung.

Diese Geschichte ist die Wiedergabe eines Austauschs mit meinem iranischen Freund. Wir kennen uns seit 25 Jahren. Man kann das Folgende nicht als ein normales Gespräch bezeichnen. Dafür fehlen die Bedingungen. Die Verbindung über das Netz ist schlecht, sie bricht immer wieder ab. Das ist die technische Seite. Wichtiger aber: Ich kann meinen Freund vieles nicht fragen, was ich ihn fragen möchte. Und er kann mir nicht alles sagen, was er mir sagen möchte, ohne sich in Gefahr zu bringen. Auch seinen richtigen Namen schreibe ich deshalb nicht. Nennen wir in Mohsen.