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29.09.2026
07:44 Uhr
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So viel Geld gibt es allein in der Eurozone in bar, auf Giro- und Tagesgeldkonten. Eigentlich genug für alle. Aber stimmt es, dass Geld gar nicht glücklich macht?

An einem kalten Dezemberabend in den Neunzigern waren wir Nachtschwärmer in Spandau gelandet. Was genau im fernen Westen von Berlin so spannend war, habe ich vergessen. Ich erinnere mich nur, dass ich noch kurz zum Geldautomaten ging, um 50 Mark abzuheben. Als sich die Klappe öffnete, staunte ich nicht schlecht: Es lagen zwei 50-Mark-Scheine darin. Ein Freund hob ebenfalls 50 Mark ab – und wieder lagen zwei Scheine in der Klappe. Wir kramten alle Karten hervor, die wir hatten, viele waren es nicht, wir studierten ja noch – und jedes Mal dasselbe Bild: Alle fanden doppelt so viel Geld vor, wie sie hatten abheben wollen. Wir johlten und lachten vor Freude und zogen happy in die Nacht. Tage später bestätigten es die Kontoauszüge: Es waren immer nur jeweils 50 Mark abgebucht worden.