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30.09.2026
16:48 Uhr
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Lange hat sich die Ministerin gewehrt, angesichts leerer Gasspeicher in den Markt einzugreifen. Nun ordnet sie das Einspeichern an. Doch die Erleichterung bleibt aus.

Nach zwei Wochen verlor Katherina Reiche (CDU) offenbar die Geduld: Am Morgen wurde bekannt, dass die Wirtschaftsministerin – in Absprache mit dem Kanzleramt – das bundeseigene Unternehmen Sefe anweist, die Gasspeicher stärker zu füllen. Rund acht Terawattstunden Gas soll die Firma bis Mitte Dezember zusätzlich einspeichern. Grob überschlagen könnte das bei den aktuellen Großhandelspreisen rund eine halbe Milliarde Euro kosten, plus Transport- und Speicherkosten. Schon vor zwei Wochen war öffentlich geworden, dass das Ministerium Gespräche mit den beiden Gashändlern Sefe und Uniper führt, sie aber zunächst nicht zwingt, Gas einzuspeichern. Nun aber soll Sefe genau das tun.