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31.05.2026
16:33 Uhr
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Flüsse speichern Wärme, Flusswärmepumpen nutzen sie. Die Anlagen haben enormes Potenzial für die Wärmewende, aber bislang gibt es sie in Deutschland kaum. Warum?

Wer frühmorgens nach einer kühlen Nacht an einem Fluss oder See steht, kann ihn manchmal sehen: den feinen Nebel, der über dem Gewässer steht und Boote romantisch unscharf erscheinen lässt – wie auf einem Gemälde von Caspar David Friedrich. Die Erklärung für das Phänomen: Das Wasser ist wärmer als die Luft und gibt diese Wärme ab. So einfach, so banal. Und so vielversprechend für die Wärmewende in Deutschland. Denn Flusswärme könnte eine der wichtigen Lösungen sein, um sie endlich schneller voranzubringen. Nutzbar machen können sie Flusswärmepumpen: Sie saugen Wasser an, filtern es und leiten es in einen Wärmetauscher, der die Wärme über ein Kältemittel aufnimmt und weitergibt. Danach leiten sie das Wasser, nun zwei bis drei Grad kühler, wieder in den Fluss.