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07.10.2026
18:04 Uhr
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Bundesverkehrsminister Bilger setzt sich überraschend für eine europäische Zulassung KI‑gestützter Assistenzsysteme ein. Davon profitieren Tesla und auch deutsche Marken.

In den Niederlanden ist es schon so weit, dort hat der US-Elektroautohersteller Tesla zuerst eine vorläufige Zulassung bekommen. Full Self-Driving Supervised (FSD) heißt das System. Übersetzt bedeutet das ungefähr: vom Menschen überwachtes Selbstfahren. Formal ist das natürlich ein Widerspruch. Fährt das Elektroauto nun autonom oder nicht? Die Realität dieses KI-unterstützten Assistenzsystems ist aber so überzeugend, dass inzwischen sieben weitere EU-Staaten Teslas FSD erlauben: Belgien, Dänemark, Estland, Lettland, Tschechien, Kroatien und Slowenien. Jetzt kommt auch aus Deutschland ein Vorstoß. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger ließ diese Woche überraschend wissen, dass er sich für eine europaweite Zulassung einsetze. Er hat allerdings einen wichtigen Einwand gegen FSD – und er hat einen sprachlichen Trick.