Welt 10.10.2026
16:01 Uhr

Massenschlägerei nach Fußballtraining – 50 Beteiligte gehen aufeinander los


Ein Streit zweier Männergruppen ist in Stade zu einer Massenschlägerei mit rund 50 Beteiligten eskaliert. Sechs Beteiligte wurden teils schwer verletzt, die Polizei traf blutende Männer am Ort des Geschehens an.

Massenschlägerei nach Fußballtraining – 50 Beteiligte gehen aufeinander los

Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männergruppen an einer Sporthalle im niedersächsischen Stade sind sechs Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Die rund 50 Beteiligten im Alter von 20 bis 36 Jahren sollen mit Messern und Schlagstöcken aufeinander losgegangen sein, wie die Polizei mitteilte. Auslöser war demnach ein Streit bei einem Fußballtraining. Die Polizei löste am Freitagabend vor einem Schulgebäude einen Großeinsatz aus, die Rede war von einem sogenannten Massenanfall an Verletzten. Insgesamt wurden 16 Streifenwagen aus Stade und den Landkreisen alarmiert. Hinzu kam ein Mannschaftstrupp von 30 Polizisten der Bereitschaftspolizei aus Lüneburg. Polizei findet blutüberströmte Männer Die Einsatzkräfte trafen vor Ort auf mehrere Männer an, einige von ihnen trugen blutüberströmte Kleidung. Zwei Fahrzeuge mit mehreren Personen waren den Angaben zufolge zu dem Zeitpunkt bereits geflüchtet, ein weiteres Auto konnten die Polizisten noch stoppen. Die Fahrzeuginsassen sprachen von weiteren Verletzten hinter einer Sporthalle. Dort fanden die Beamten mehrere teils blutüberströmte Männer. Sechs Rettungswagen sowie zwei Notarzteinsatzfahrzeuge waren vor Ort. Da es auch Meldungen über schussähnliche Geräusche gab, richtete die Polizei einen sicheren Bereich vor Ort ein, wo die Verletzten versorgt wurden. Diese wurden später in Krankenhäuser gebracht. Bei der Suche nach weiteren Verletzten fanden die Einsatzkräfte lediglich Schlaggegenstände, aber keine Personen mehr. Kurze Zeit nach der Auseinandersetzung erschienen dann einige Männer in Krankenhäusern in Stade und Buxtehude, wie die Polizei weiter mitteilte. Um weitere Konflikte zu verhindern, wurden mehrere Streifenwagen an den Krankenhäusern postiert. Auslöser des Gewaltausbruchs war laut Polizei ein Streit bei einem Fußballtraining in der Sporthalle. Dort seien die Gruppen erst in einem Wortgefecht aneinandergeraten. Einer der Beteiligten habe dann Pfefferspray eingesetzt, worauf sich der Konflikt nach draußen verlagert habe.