Ein Flug der kanadischen Airline Porter Airlines ist nach einem Vorfall mit einem kleinen Kind gestrichen worden. Es hatte sich geweigert, sich hinzusetzen und anzuschnallen. Das Flugzeug musste deshalb zum Terminal zurückkehren. Wegen der dadurch entstandenen Verzögerung konnte es nicht mehr rechtzeitig vor der nächtlichen Sperrung der Start- und Landebahn abheben. Die in Toronto ansässige Fluggesellschaft teilte am Sonntag (Ortszeit) mit, das Elternteil und die Crew hätten wiederholt vergeblich versucht, das Kind auf seinem Sitz anzuschnallen. Schließlich sei das Flugzeug am Victoria International Airport in der Provinz British Columbia zum Terminal zurückgekehrt, um das Elternteil und das Kind von Bord zu bringen. Bis beide samt Gepäck von Bord waren, hatte sich der Flug nach Toronto (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/toronto/) am Donnerstag so weit verzögert, dass die für 0.30 Uhr angesetzte Sperrung der Start- und Landebahn bereits begonnen hatte. Die übrigen Passagiere mussten deshalb aussteigen. Porter entschuldigte sich bei den anderen Passagieren. Sie wurden auf einen Flug am folgenden Tag umgebucht.