Die Grünen fordern zur Bekämpfung der steigenden Energiepreise eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf. Das ergibt sich aus einem Aktionsplan, aus dem das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Mittwoch zitierte. „Wir wollen ihnen sozial gestaffelt eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro auszahlen – finanziert aus den übermäßigen Milliardengewinnen der fossilen Konzerne“, heißt es in dem Papier. „Die Sprit-Inflation schadet uns und unserer Wirtschaft“, schreiben die Grünen weiter. „Mit einer Übergewinnsteuer schöpfen wir die Krisengewinne ab. Es geht um zweistellige Milliardenbeträge, die wir als Energiepauschale zurückgeben können.“ Die Grünen fordern ferner, die Stromsteuer zu senken. „Niedrige Strompreise machen E-Mobilität, Wärmepumpen und elektrische Produktionsanlagen noch attraktiver“, schreiben sie. „So beschleunigen wir den Prozess, unabhängig von steigenden Gas- und Benzinpreisen zu werden. Die Zukunft ist elektrisch.“ Drittens machen sich die Grünen für höhere staatliche Prämien beim Erwerb von Elektroautos stark. „Mit einer erhöhten E-Auto-Prämie erleichtern wir den Umstieg“, schreiben sie. „Förderung bekommen die, die sie brauchen – plus 1000 Euro Umstiegs-Bonus on top für Menschen mit kleinem Einkommen.“ Davon solle der Erwerb von Autos aus chinesischer Produktion allerdings ausgenommen sein. Ausgearbeitet wurde der Aktionsplan nach RND-Angaben von der Parteivorsitzenden Franziska Brantner (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6aa1329b240b302c8a83ea39/gruene-deutschland-ist-fuer-mich-dass-man-fuereinander-da-ist.html) , dem energiepolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion, Michael Kellner, sowie der Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, Claudia Müller.