Welt 15.10.2026
07:45 Uhr

„Das ist ja ein Drama“ – „Schraubenkönig“ Würth kritisiert Bundesregierung scharf


Reinhold Würth vermisst in der deutschen Politik Führungsstärke und kritisiert vor allem das Verhältnis von SPD und CDU. Politiker dürften „nicht bei jedem Pieps in die Knie gehen und zurückrudern“.

„Das ist ja ein Drama“ – „Schraubenkönig“ Würth kritisiert Bundesregierung scharf

Der Unternehmer Reinhold Würth hat die aktuelle Bundesregierung (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/bundesregierung/) scharf kritisiert. „Das ist ja ein Drama mit diesen deutschen Regierungen!“, sagte der 91-Jährige der „Südwest Presse“. Schon die vorherige Regierung sei ein „Drama“ gewesen. Das setze sich nun fort, weil die SPD die CDU vor sich hertreibe, sagte Würth. Die früheren Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) und Helmut Kohl (CDU) seien Männer gewesen, die Führung bewiesen hätten. Deutschland brauche Politiker, „die sich durchsetzen und nicht bei jedem Pieps in die Knie gehen und zurückrudern“, sagte der als „Schraubenkönig“ bekannte Unternehmer. Würth übernahm nach dem Tod seines Vaters dessen Schraubenhandel und baute ihn zu einem international erfolgreichen Unternehmen für Befestigungs- und Montagematerial aus. Heute ist er Ehrenvorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe mit Sitz in Künzelsau.