Aufatmen in der Hauptstadt! Das temporäre Freibad, das die Berliner Volksbühne vor ihren Toren eröffnet hat, sendet endlich irgendeine politische Botschaft. Nach der heftigen Kritik an dem Vorhaben, sein Bad einen Nachmittag exklusiv nur für Menschen mit schwarzer Hautfarbe zu öffnen (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a7b31ea5a14d83b293f07c7/berliner-volksbuehne-zutritt-nur-fuer-schwarze-sorgt-fuer-aufruhr-identitaetspolitischer-humbug-antiweisser-rassismus.html) , macht ein Kompromissvorschlag die Runde: Wie es heißt, will die Volksbühne ihr Schwimmbecken jetzt ausschließlich Braunen zur Verfügung stellen. So soll jeder mit einer gesichert rechtsextremen Gesinnung für ein paar Stunden ohne Belästigung seitens des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a7e5315a87e8142c31cf72d/afd-der-gefaehrlichste-mann-deutschlands-siegmund-spottet-ueber-spiegel-titelcover.html) vor der Volksbühne planschen dürfen, ist zu hören. Dies sei deutlich einfacher zu überprüfen als eine zum Einlass berechtigende Hautfarbe, zeigt man sich aufseiten der Kontrolleure erleichtert. Außerdem wirke eine eventuelle Absage aufgrund nicht funktionierender Duschen (verlinkt auf https://www.welt.de/regionales/berlin/article6a7b2cea630361c8992291ea/duschen-kaputt-freibad-vor-volksbuehne-bleibt-zwei-tage-zu.html) auch nicht mehr so unfassbar geschmacklos wie im Zusammenhang mit dem Badetag für die schwarze Community. AfD lobt Volksbühne Von der Aktion erhofft sich die Theater-Institution ein Ende der Anfeindungen aus dem rechten Lager, schließlich werde der Name „Volksbad“ nun mit echtem Leben gefüllt. Während sich führende Vertreter aus dem AfD-Spektrum dafür starkmachen, die Volksbühne zum Theater des Jahres zu ernennen („Für den mutigen Bruch mit Diskriminierungs-Sehgewohnheiten“), werden die Proteste von links allerdings immer lauter. Man fordere einen Badetag nur für Rote, damit man ihn anschließend als rassistischen Affront gegen amerikanische Ureinwohner geißeln könne, ist aus Antifa-Kreisen zu vernehmen. Zudem zeige man sich sehr enttäuscht darüber, dass die Volksbühne die für das Freibad eingesetzten Steuergelder nicht für einen guten Zweck, wie zum Beispiel irgendetwas Antisemitisches, eingesetzt habe. Wegzug aus Berlin? Kein Wunder, dass man in Berlin neidisch auf andere Regionen schaut. Um nicht weiter ins Schwimmen zu geraten und dabei Wasser auf die Mühlen der Falschen zu leiten, plant die Volksbühne, ihren Sitz gerüchteweise ins Rheinland zu verlegen – dort könne derzeit schließlich gar keiner baden (verlinkt auf https://www.welt.de/regionales/hessen/article6a811b32169e8e32c0ae9b05/fachleute-rhein-niedrigwasser-trotz-regens-wohl-bis-herbst.html) . Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf https://www.facebook.com/glasauge.satire) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!