Der Weltfußballverband hat genug! Nach der nicht abreißenden Kritik an Gianni Infantino (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article6a6dd6b7dd06dd5ef2e4179f/eklat-um-fifa-plan-das-muss-das-ende-von-gianni-infantino-sein.html) , der sich inzwischen auch Erpressungsvorwürfen ausgesetzt sieht (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article6a726ed9cc46967c04caef03/gianni-infantino-weigern-uns-das-zuzulassen-top-funktionaer-wirft-fifa-boss-erpressung-vor.html) , haben sich die 211 Mitgliedsländer auf die Ablösung des umstrittenen Fifa-Präsidenten verständigt. „Wir wollten jemanden, der mehr Integrität als Infantino ausstrahlt und sympathischer wirkt“, erläuterte ein Fifa-Sprecher die einstimmige Entscheidung für Lord Voldemort als Infantino-Nachfolger. Der aus dem Geburtsland des Fußballs stammende schwarze Magier erfülle sämtliche Anforderungen für das Amt, stellte der PR-Chef des Verbandes klar: Er sei glatzköpfig, bestens vernetzt mit seelenlosen Autokraten und interessiere sich nachweislich kaum für Sport. Vor allem aber gelte der Mann, dessen Seele lediglich in mehrere Teile zersplittert sei, intern als deutlich menschlicher als sein Vorgänger. Auf neuem Fifa-Boss ruhen große Hoffnungen Auch sportpolitisch bringe Voldemort beste Voraussetzungen mit. Seine Manipulationsversuche bei Quidditch-Spielen seien stets dezent und mit einem Mindestmaß an Stil erfolgt. „Davon können sich manche Funktionäre, die bei der WM 2026 ihre Finger im Spiel hatten (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a4b7806d38ff307b9185a5b/wm-2026-rote-linie-ueberschritten-uefa-attackiert-die-fifa-nach-trump-eingriff-aufs-schaerfste.html) , noch eine Scheibe abschneiden“, heißt es aus Verbandskreisen. Besonders erfreut zeigt sich die Fifa darüber, dass Voldemort bei öffentlichen Auftritten freiwillig auf minutenlange Monologe verzichtet. „Er erscheint, zischt zwei Sätze über die Weltherrschaft und verschwindet wieder. Das wirkt geradezu angenehm bescheiden.“ Infantino sollte eigentlich anders beerbt werden Wie jetzt allerdings bekannt wurde, handelt es sich bei der Personalie lediglich um eine Notlösung. Eigentlich hatte die Fifa zunächst auf anderes Personal an der Spitze gesetzt. Doch sowohl Sauron als auch Darth Sidious lehnten dankend ab. Nach Informationen aus der internationalen Schurkenszene wollten sie ihre über Jahrzehnte mühsam aufgebaute Reputation nicht durch eine Zusammenarbeit mit der Fifa beschädigen. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf https://www.facebook.com/glasauge.satire) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!