Die Bundesregierung reagiert auf die immer lauter werdende Kritik (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69f0f7c169cd664016f8b3aa/andreas-storm-dak-chef-nennt-gkv-reform-unertraegliche-provokation-beitragszahler-sanieren-bundeshaushalt.html) an der geplanten Krankenkassen-Reform, die hauptsächlich die gesetzlich versicherten Beitragszahler belastet. Um die finanziell unangenehmen Folgen deutlich abzumildern, wolle man auf ein bewährtes Erfolgskonzept zurückgreifen, versprach Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). So solle die an den Tankstellen in Deutschland seit 1. April geltende 12-Uhr-Regel nun auch Anwendung im Gesundheitssystem finden, erklärte Reiche stellvertretend für die in den Interessenskonflikten zwischen den verschiedenen Gesundheits- und Lars-Klingbeil-Lobbys (verlinkt auf https://www.welt.de/debatte/plus69e85e33ff0951f41af8ef9a/1000-euro-fuer-buergergeldempfaenger-so-faehrt-die-spd-das-land-gegen-die-wand.html) aufgeriebene Parteikollegin und Gesundheitsministerin Nina Warken. Auch Einschränkungen für Privatversicherte Heißt im Klartext: Gesetzlich Versicherte sollen künftig nur noch einmal am Tag von den Ärzten, Kassen und der Pharmaindustrie (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/pharmaindustrie/) kräftig zur Kasse gebeten werden dürfen, und zwar pünktlich um 12 Uhr. Von dieser Maßnahme verspreche man sich ähnlich positive Effekte wie bei den Spritpreisen, zeigte sich die Bundesregierung (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/bundesregierung/) optimistisch. „Wenn die Krankenkassen (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/krankenkassen/) aufgrund der 12-Uhr-Regel ähnlich hohe Profite machen wie die Mineralölkonzerne laut jüngsten Untersuchungen (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69ef1bb3e2f6ed7a5d88891c/benzin-und-diesel-spritpreise-ziehen-spuerbar-an-studie-zeigt-scheitern-von-12-uhr-regel.html) , dann werden sie demnächst nur so in Geld schwimmen“, so Reiche. Für Härtefälle prüft die Bundesregierung bereits ergänzende Maßnahmen. Im Gespräch ist etwa eine „Happy Hour“ für Selbstzahler sowie ein Bonusprogramm für Versicherte, die mehrere Krankheiten geschickt in ein Zeitfenster bündeln. Auch soll es Privatversicherten künftig nicht mehr gestattet werden, sich mehr als einmal am Tag über die gesetzlich versicherten Beitragszahler kaputtzulachen (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/article69e77eb522c1be7fdc087b27/gesundheitsreform-ich-will-ihnen-offen-sagen-von-der-reform-profitieren-privatversicherte.html) . Überlastung der Krankenhäuser? „Zu viele Zwerchfellrisse und grün und blau geklopfte Schenkel könnten die Krankenhäuser zusätzlich zu sehr belasten“, stellte die Bundesregierung klar, „die Kapazitäten werden schließlich dringend für die Mineralölkonzerne gebraucht, die vom Geldzählen schon ganz blutige Finger haben.“ Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!