SpOn 06.10.2026
16:16 Uhr

RAF Fairford: Polizei nimmt weiteren Terrorverdächtigen nach Zwischenfall am Militärstützpunkt fest


Die Zahl der Festgenommenen im Fall Fairford steigt weiter: Die britische Polizei hat einen 22-Jährigen festgenommen. Er soll eine terroristische Handlung vorbereitet haben.

RAF Fairford: Polizei nimmt weiteren Terrorverdächtigen nach Zwischenfall am Militärstützpunkt fest

Nach dem Zwischenfall am Militärstützpunkt Fairford in Großbritannien ist ein weiterer Verdächtiger festgenommen worden. Dem 22 Jahre alten Briten werde vorgeworfen, eine terroristische Handlung vorbereitet zu haben, teilte die Antiterrorpolizei mit . Auch eine Immobilie sei durchsucht worden. Zuvor waren bereits sechs weitere Männer festgenommen worden, sie sind unter Auflagen inzwischen wieder frei.

Laut einer Polizeisprecherin dauern die Untersuchungen an. »Uns ist bewusst, dass diese Ermittlungen auf großes öffentliches Interesse stoßen«, sagte sie. Spezialisierte Einheiten würden derzeit verschiedene Ansätze verfolgen.

Die Militärbasis in Fairford wird von der US-Luftwaffe genutzt, die dort unter anderem Bomber für den Einsatz im Irankrieg stationiert hatte. In der Nähe des Stützpunkts waren Ende September mehrere Männer aufgegriffen worden, die in Lieferwagen unterwegs waren. Sie sollen mutmaßlich einen Anschlag geplant haben. Der britische Premier Andy Burnham sagte, es gebe »starke Hinweise darauf, dass Iran an den Ereignissen [...] beteiligt war«. Die iranische Botschaft in London wies das zurück.

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Am Wochenende hatten die USA dann kurzfristig alle Bomber abgezogen. Seitdem wird über die Hintergründe spekuliert. Medien wie die »New York Times« berichteten von Hinweisen auf weitere Anschlagspläne. US-Präsident Donald Trump bestätigte das in Teilen: Es habe »ein paar Drohungen« gegeben, sagte der US-Präsident. »Warum sollten wir die Bomber also dort lassen? Also haben wir sie ein wenig hin und her bewegt.« Außenminister Marco Rubio hatte zuvor gesagt, die Verlegung sei »nichts Ungewöhnliches«. Sie erhalte nach den Vorfällen nur mehr Aufmerksamkeit.

esw/dpa