Der österreichische Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hat seine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Er werde behandelt und bleibe währenddessen im Amt, teilte der 61-Jährige mit. Die Therapie werde dabei so geplant, dass er seinen Aufgaben und Funktionen als Finanzminister voll nachkommen könne, so Marterbauer.
Laut Diagnose handle es sich um ein Lymphom. Eine Erkrankung, die in den vergangenen Jahren dank umfangreicher Forschung sehr gute Heilungschancen aufweise, gab sich Marterbauer zuversichtlich.
Der gelernte Ökonom ist seit 2025 Mitglied der Regierung aus konservativer ÖVP, sozialdemokratischer SPÖ und liberalen Neos. Er ist als Finanzminister eine der zentralen Figuren im Kabinett. Unter den Spitzenpolitikern weist er bei Umfragen besonders hohe Beliebtheitswerte auf. Kanzler Christian Stocker (ÖVP) wünschte Marterbauer »viel Kraft, Mut, Zuversicht und vor allem eine schnelle und vollständige Genesung.«
