SpOn 22.03.2026
08:47 Uhr

News in Echtzeit: Trump setzt Iran 48-Stunden-Ultimatum, Diskussion über digitale Gewalt


Die wichtigsten Nachrichten im Kurzüberblick.

News in Echtzeit: Trump setzt Iran 48-Stunden-Ultimatum, Diskussion über digitale Gewalt

Trump setzt Iran 48-Stunden-Ultimatum

US-Präsident Donald Trump hat Iran ein Ultimatum von 48 Stunden für die Öffnung der Straße von Hormus gesetzt und andernfalls mit einer Zerstörung der Energieanlagen des Landes gedroht. »Wenn der Iran die Straße von Hormus nicht innerhalb von 48 Stunden ab genau diesem Zeitpunkt vollständig und ohne Bedrohung öffnet, werden die USA seine verschiedenen Kraftwerke angreifen und zerstören«, erklärte Trump am Samstagabend (Ortszeit) in seinem Onlinedienst Truth Social.

Hintergrund: Seit Beginn des Irankrieges am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports erfolgt, faktisch gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von den iranischen Revolutionswächtern kontrolliert. Die Blockade sowie auch iranische Angriffe auf Öl- und Gasanlagen in der Golfregion ließen die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen (mehr hier ).


Fernandes ruft zu Demonstration in Berlin gegen sexualisierte digitale Gewalt auf

Angesichts der aktuellen Debatte über digitale Gewalt hat ein Bündnis für heute eine Demonstration am Brandenburger Tor angekündigt. Es gehe darum, »auf strukturelle Missstände und Gesetzeslücken im Kontext von digitaler und analoger sexualisierter Gewalt in Deutschland aufmerksam zu machen«, hieß es im Aufruf. Die Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes hat sich für die bisherige Unterstützung bedankt und für die Demonstration geworben.

Hintergrund: Schauspielerin Collien Fernandes kämpft gegen Onlinemissbrauch: Sie sucht seit Jahren diejenigen, die Fake-Pornografie von ihr verschicken. Nun hat sie Anzeige gegen ihren Ex-Mann erstattet, den Moderator Christian Ulmen. Das Verfahren befindet sich noch in einem frühen Stadium, für Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Die Anwälte, die Ulmen seit Donnerstag vertreten, sprechen im Zusammenhang mit den Vorwürfen unspezifisch von »unwahren Tatsachen«. Lesen Sie hier die ganze Recherche des SPIEGEL.


Ex-FBI-Direktor Robert Mueller gestorben – Trump freut sich offenbar

Er leitete bis 2013 die US-Behörde FBI und vier Jahre später die Untersuchungen zur sogenannten Russlandaffäre. Am Freitag ist der Ex-Sonderermittler Robert Mueller gestorben. Präsident Trump reagierte mit Genugtuung. Lesen Sie hier mehr.

Hintergrund: Wie kaum ein Präsident vor ihm verschmilzt Donald Trump die »Marke« USA mit seinen privaten Interessen. Das schadet dem Land. Doch wer genau hinschaut, erkennt, wie viel Widerstand sich regt. Können die USA sich von Trump erholen? Hier lesen Sie mehr. 


Sie wollen heute nur eine Geschichte lesen? Dann diese!

Der Bundesnachrichtendienst fürchtete 1961 eine Staatskrise: CDU-Kanzler Adenauer habe ein uneheliches Kind. Das stimmte wohl nicht. Aber der agile Witwer pflegte engen Kontakt zu einer viel jüngeren Frau. Hier die ganze Geschichte. 


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