Ein vierjähriger Junge hat sich am Freitagabend beim Spielen in einem Park in Lübeck durch eine unbekannte Flüssigkeit Verätzungen an den Händen und im Gesicht zugezogen. Zuvor hätten Zeugen einen lauten Knall gehört und drei Jugendliche aus dem Park flüchten sehen, teilte die Polizei mit.
Der Junge hatte etwa 20 Minuten später nahe der Stelle, an der die Jugendlichen geflüchtet waren, in eine Pfütze gefasst. Auch sein Vater zog sich Verätzungen an den Fingern zu, als er seinem Sohn helfen wollte. Beide kamen in ein Krankenhaus. Momentan könne nicht ausgeschlossen werden, dass bei dem Jungen dauerhaft Folgen der Verletzung sichtbar bleiben würden, so die Polizei.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
