Mit »Girls« wurde Lena Dunham weltberühmt, nun hat die US-Schauspielerin, Regisseurin und Autorin eine neue Rolle: Sie ist erstmals Mutter geworden. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Luis Felber hat sie eine Tochter bekommen.
Sie hätten mithilfe einer Leihmutter ein kleines Mädchen bekommen, schrieb Dunham in einem Beitrag für die Zeitschrift »Vogue«. Ihre Tochter kam demnach 13 Tage nach dem errechneten Termin zur Welt – und damit offenbar genau dann, als Dunham kaum noch warten konnte.
Für Dunham ist die Geburt auch deshalb ein besonderer Moment, weil sie lange mit ihrer Fruchtbarkeit zu kämpfen hatte. Die Schauspielerin litt seit ihrer Jugend an Endometriose, einer chronischen Erkrankung, die unter anderem starke Schmerzen verursachen kann. 2019 wurde bei ihr das Ehlers-Danlos-Syndrom diagnostiziert, eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche mit zahlreichen Symptomen. Offen geht sie auch mit ihrer Abhängigkeiten von Medikamenten um. Mit 31 Jahren ließ sie sich die Gebärmutter, den Gebärmutterhals und einen Eierstock entfernen.
Ein langer Weg zur Mutterschaft
Über ihren unerfüllten Kinderwunsch sprach Dunham schon früher offen. Nach einer erfolglosen Kinderwunschbehandlung schrieb sie 2020, sie habe sich von dem entfernt, was sie als »Fertilitätsindustrie« bezeichnete. Der Wunsch nach einem Kind blieb allerdings. Nun ist ihre Tochter da.
Dunham beschreibt in der »Vogue« auch, wie sie die Schwangerschaft ihrer Leihmutter erlebt hat. Eifersucht habe sie dabei überraschend wenig empfunden. Stattdessen habe sie die Frau bewundert, die ihr Kind austrug. Sie sei vielmehr auf das Baby »eifersüchtig« gewesen – auf die Möglichkeit, »in jemanden eingebettet zu sein, der so viel Sicherheit ausstrahlte«.
Je näher der Geburtstermin rückte, desto schwerer fiel ihr das Warten schreibt Dunham. Sie habe die Ultraschallbilder immer wieder studiert und darin nach Anzeichen dafür gesucht, »wer sie sein könnte, was sie vielleicht schon wissen könnte«.
»Hallo. Ich bin deine Mama«
Dann, 13 Tage nach dem errechneten Termin, kam ihre Tochter zur Welt. Dunham war bei der Geburt dabei. Zunächst habe sie sich ganz auf die Leihmutter konzentriert, bis sie den Schrei des Babys hörte. Die Hebamme habe ihr gesagt: »Sprich mit ihr. Sag hallo.«
Dunham antwortete: »Hallo. Ich bin deine Mama.« Ihre Tochter habe »überhaupt nicht so ausgesehen, wie ich dachte, aber genau richtig«. Sie selbst sei in diesem Moment »schüchtern und schwindlig vor Freude« gewesen.
Zuletzt machte Dunham mit ihrem 2026 erschienenen Memoir »Famesick« von sich reden. Darin blickt sie auf ihr Leben im Rampenlicht zurück. Nach »Not That Kind of Girl« (2014) ist es bereits ihre zweite Autobiografie.
Dunham und der Musiker Luis Felber sind seit 2021 verheiratet. Für beide ist es das erste Kind.
