SpOn 10.08.2026
08:47 Uhr

Leichtathletik-EM 2026 in Birmingham: Zeitplan, Entscheidungen, Favoriten


Im britischen Birmingham findet vom 10. bis 16. August die Leichtathletik-EM statt. Hier finden Sie einen Zeitplan als Übersicht mit allen Entscheidungen.

Leichtathletik-EM 2026 in Birmingham: Zeitplan, Entscheidungen, Favoriten

Leichtathletik-EM 2026

Ein sportliches Großereignis jagt das nächste: Nach der Fußball-WM, dem Tennisklassiker in Wimbledon und der Tour de France findet zwischen dem 10. und 16. August die Leichtathletik-EM statt. Im britischen Birmingham treten mehr als 1600 Athleten aus 48 Nationen an. Insgesamt werden rund 50 Goldmedaillen vergeben, Austragungsort ist das 18.000 Zuschauer fassende Alexander Stadium. Alle Infos zum Event gibt es hier.

Leichtathletik-EM-Zeitplan

Alle Medaillen-Entscheidungen im Überblick:

Montag, 10. August 2026, Tag 1

20.03 Uhr: Kugelstoßen (Frauen)
21.33 Uhr: Kugelstoßen (Männer)
21.40 Uhr: 5000 m (Männer)
22.40 Uhr: 4x400 m (Mixed)
22.50 Uhr: 100 m (Frauen)

Dienstag, 11. August 2026, Tag 2

20.10 Uhr: Hammerwurf (Männer)
20.25 Uhr: 5000 m (Frauen)
21.16 Uhr: Weitsprung (Männer)
22.30 Uhr: 100 m Hürden
22.47 Uhr: 100 m (Männer)

Mittwoch, 12. August 2026, Tag 3

20.45 Uhr: Hammerwurf (Frauen)
21.50 Uhr: 400 m (Männer)
22.08 Uhr: 400 m Hürden (Frauen)
22.47 Uhr: 110 m Hürden (Männer)

Donnerstag, 13. August 2026, Tag 4

20.40 Uhr: Dreisprung (Frauen)
20.50 Uhr: Stabhochsprung (Frauen)
21.29 Uhr: 3000 m Hindernis (Frauen)
22.10 Uhr: Diskuswurf (Männer)
22.10 Uhr: Zehnkampf, 1500 m
22.28 Uhr: 800 m (Männer)
22.50 Uhr: 200 m (Frauen)

Freitag, 14. August 2026, Tag 5

20.45 Uhr: 10.000 m (Frauen)
21.00 Uhr: Hochsprung (Männer)
21.30 Uhr: Diskuswurf (Frauen)
21.40 Uhr: 400 m Hürden (Männer)
22.25 Uhr: 200 m (Männer)
22.46 Uhr: 800 m (Frauen)

Samstag, 15. August 2026, Tag 6

08.30 Uhr: Gehen Halbmarathon (Männer+Frauen)
08.30 Uhr: Gehen Marathon (Männer+Frauen)
20.45 Uhr: Siebenkampf, 800 m
21.01 Uhr: Speerwurf (Männer)
21.07 Uhr: Hochsprung (Frauen)
21.10 Uhr: 400 m (Frauen)
21.17 Uhr: Dreisprung (Männer)
21.25 Uhr: 10.000 m (Männer)
22.07 Uhr: 1500 m (Männer)
22.33 Uhr: 4x100 m (Männer)
22.48 Uhr: 4x100 m (Frauen)

Sonntag, 16. August 2026, Tag 7

08.30 Uhr: Marathon (Frauen)
09.10 Uhr: Marathon (Männer)
20.30 Uhr: Stabhochsprung (Männer)
20.55 Uhr: Speerwurf (Frauen)
21.05 Uhr: Weitsprung (Frauen)
21.35 Uhr: 4x100 m (Mixed)
21.50 Uhr: 3000 m Hindernis (Männer)
22.13 Uhr: 1500 m (Frauen)
22.33 Uhr: 4x400 m (Frauen)
22.48 Uhr: 4x400 m (Männer)

Leichtathletik-EM im TV

Über die EM wird umfangreich berichtet: ARD und ZDF übertragen aus der englischen Millionenstadt im Wechsel. Auch in den Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender sowie unter sportschau.de  und sportstudio.de  wird die EM zu sehen sein. Zusätzlich zu den vielen Liveschalten wird es ein umfangreiches On-Demand-Angebot geben.

Deutsche Chancen bei der Leichtathletik-EM

Deutschlands Weitspringerin Malaika Mihambo zählt auch in Birmingham zu den Medaillenkandidatinnen, ihren klaren Favoritenstatus der vergangenen Jahre hat sie aber eingebüßt. Zuletzt musste sie sich bei den deutschen Meisterschaften in Bochum Mikaelle Assani (6,67 Meter) geschlagen geben.

Nach ihrem sensationellen Olympiasieg 2024 und drei deutschen Meistertiteln in Folge ruhen die Hoffnungen natürlich auch auf Yemisi Mabry. Die Kugelstoßerin gewann bei den Sommerspielen in Paris mit einer Weite von 20,00 Metern. Sollte ihr dieses Kunststück erneut gelingen, ist der EM-Sieg möglich.

Wiederholt Gina Lückenkemper im Sprint ihren Erfolg aus dem Jahr 2022?

Wiederholt Gina Lückenkemper im Sprint ihren Erfolg aus dem Jahr 2022?

Foto: Sven Hoppe / dpa

Der größte Star des DLV ist derzeit wohl Leo Neugebauer. 2025 holte der Zehnkämpfer WM-Gold, bei den Sommerspielen in Paris ein Jahr zuvor reichte es immerhin zu Silber. Nun geht er bei der Europameisterschaft als klarer Favorit in den Wettbewerb.

Über 3000 Meter Hindernis gehen mit dem Europarekordhalter Frederik Ruppert und Karl Bebendorf gleich zwei deutsche Medaillenkandidaten ins Rennen. Über 400 Meter Hürden hat Emil Agyekum Chancen auf Edelmetall, Robert Farken über 1500 Meter und Amanal Petros im Marathon. In den technischen Disziplinen ruhen die deutschen Hoffnungen auf Julian Weber (Speerwurf) und Merlin Hummel (Hammerwurf).

Auch bei den Frauen richtet sich der Blick auf die 3000 Meter Hindernis. Da gehen mit Gesa Krause, Lea Meyer und Olivia Gürth gleich drei starke Läuferinnen an den Start.

2022 gewann Gina Lückenkemper Gold über 100 Meter. Dass sie den wohl größten Erfolg ihrer Karriere wiederholt, ist unwahrscheinlich. Zuletzt reichte es bei den deutschen Meisterschaften – auch wegen eines Zeckenbisses im Vorfeld – nur zu Bronze.

Deutschlands Mittelstreckenhoffnung Konstanze Klosterhalfen wird beim Saisonhöhepunkt fehlen. Stattdessen will sich die 29-Jährige lieber auf den Straßenlauf konzentrieren. Immerhin kündigte sie an, im kommenden Jahr bei der WM in Peking dabei sein zu wollen.

Ewiger EM-Medaillenspiegel

  1. Deutschland (183x Gold, 183x Silber, 170x Bronze)

  2. Russland (172x Gold, 163x Silber, 160x Bronze)

  3. Vereinigtes Königreich (111x Gold, 82x Silber, 92x Bronze)

  4. Frankreich (66x Gold, 61x Silber, 55x Bronze)

  5. Polen (47x Gold, 47x Silber, 59x Bronze)

  6. Italien (40x Gold, 44x Silber, 42x Bronze)

  7. Finnland (33x Gold, 28x Silber, 40x Bronze)

  8. Schweden (28x Gold, 40x Silber, 41x Bronze)

  9. Spanien (25x Gold, 22x Silber, 31x Bronze)

  10. Niederlande (24x Gold, 22x Silber, 18x Bronze)

bam