Noch vor wenigen Jahren klang es nach Science-Fiction, heute passiert es tatsächlich: Menschen verlieben sich in Chatbots. Und die Forschung weist darauf hin, dass es nicht bloß Menschen betrifft, die einsam sind.
»Der größte Faktor, der verantwortlich ist, wenn Menschen eine Liebe zu KI entwickeln, ist eine sogenannte romantische Fantasiefähigkeit. Also, dass sie in der Lage sind, sich darauf einzulassen auf dieses Fantasiekonstrukt«, sagt Journalist und Sachbuchautor Christoph Koch im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.
Christoph Koch
Foto:Urban Zintel
Schon jetzt holen sich Millionen Menschen bei einer KI Rat zu persönlichen, emotionalen Fragen. Laut einer aktuellen Bitkom-Umfrage macht das fast die Hälfte der Menschen in Deutschland, die KI nutzen. Dabei kann schnell ein Gefühl von Nähe entstehen. Und das Gefühl, der KI vertrauen zu können.
Für sein aktuelles Buch »Hallo, wie fühlst du dich heute?« hat Koch recherchiert, wie KI unsere Gefühle und Beziehungen verändert. Er hat Studien gelesen, selbst versucht, sich mit einer KI anzufreunden – und Menschen getroffen, die sich in ChatGPT verliebt haben.
Verändert sich etwas zwischen uns Menschen, wenn eine KI zur Vertrauten wird? Was bedeutet es für Teams, Freundschaften und Familien, wenn wir unsere Sorgen lieber einem Chatbot erzählen? Und können solche Gespräche bei Einsamkeit oder psychischen Problemen helfen? Darüber spricht Christoph Koch im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.
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»Smarter leben« ist der Ideenpodcast des SPIEGEL mit Lenne Kaffka. Für alle, die ihren Alltag bewusster angehen wollen. Jeden Samstag erscheint eine neue Folge. Hier geht’s zum Archiv.
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