Es stehen weniger Wahlvorschläge darauf als bei der Abstimmung vor fünf Jahren – und trotzdem ist der Stimmzettel für die Kommunalwahl am 15. März in Frankfurt am Main noch einmal 20 Zentimeter breiter geworden.
»Ursächlich sind einige lange Namen, die sich auf die Spaltenbreite der Listen ausgewirkt haben«, schreibt die Stadt.
Gemeint ist damit wohl ein langer Name auf der Liste der SPD, wie auf einem Musterstimmzettel zu sehen ist: Angelika Gräfin von der Schulenburg-Hehlen. Weil der Name der SPD-Politikerin so lang ist, sind alle anderen Kästchen mit Namen auf die gleiche Länge gebracht worden.
Die Gesamtmaße des Stimmzettels: 144 Zentimeter Länge und 60 Zentimeter Breite. In der Wahlkabine könnte es also mitunter etwas eng werden. Der Stimmzettel gehöre zu den größten Deutschlands, heißt es bei der Stadt.
