SpOn 15.07.2026
17:28 Uhr

Jens Spahn und Ehemann Daniel Funke sind Eltern geworden


Der CDU-Politiker Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke haben die Geburt ihres Kindes bekannt gegeben. Zur Welt gebracht wurde Sohn Georg demnach in den USA von einer Leihmutter.

Jens Spahn und Ehemann Daniel Funke sind Eltern geworden

Unionsfraktionschef Jens Spahn, 46, und sein Ehemann Daniel Funke, 44, haben ihre gemeinsame Elternschaft bekannt gegeben. »We Are Family« schrieb Funke auf seinem Instagram-Account  zu einem Foto, das ihn, Spahn und einen Kinderwagen im Grünen zeigt.

Zur Welt gebracht wurde Sohn Georg in den Vereinigten Staaten von einer Leihmutter, wie die »Bild«-Zeitung  unter Berufung auf Spahn und Funke berichtete. Die Zeitung zitiert den CDU-Politiker mit den Worten: »Mein Mann ist Papa geworden, und ich mit ihm. Georg ist unser ganzes Glück. Dieses Gefühl lässt sich kaum in Worte fassen.«

Derzeit hielten sich Spahn und Funke in den USA auf, heißt es in dem Bericht weiter. Bundeskanzler Friedrich Merz, 70, sei bereits vor einigen Tagen informiert worden; mit Beginn der Sommerpause sei Spahn dann nach Amerika geflogen. Das Baby trage den Vornamen von Spahns Vater Georg, der am 26. April 2024 gestorben war.

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Genetischer Vater des Kindes sei Daniel Funke. »Uns ist bewusst, dass beim Thema Leihmutterschaft oft Unsicherheit herrscht und auch manches Vorurteil besteht. Aber wie sagte der große Franz Beckenbauer: ›Der liebe Gott freut sich über jedes Kind‹«, sagte Funke auf »Bild«-Anfrage. Nach Angaben der beiden Väter soll die Leihmutter weiterhin im Leben des Kindes eine Rolle spielen. »Sie gehört nun quasi zur Familie und wird Georgs Lebensweg begleiten.«

Jens Spahn hatte sich früher zum Thema Leihmutterschaft eher zurückhaltend gezeigt. »Als schwuler Mann und Christ kann ich mich persönlich nur sehr schwer mit der Idee eines gemieteten Mutterbauchs anfreunden«, schrieb er im Jahr 2015 in einem Beitrag für das Magazin »GQ«. Spahn fügte dann aber hinzu: »Zu akzeptieren, dass ich nicht auf natürlichem Weg Vater werde, verlangt ein großes Maß an Demut. Ob ich das aufbringen kann, weiß ich nicht.«

sol