Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagiert mit Gegenattacken.
- Der neue Oberste Führer Irans Mojtaba Khamenei hat sein erstes Statement im Staatsfernsehen verlesen lassen. Er kündigte Rache an, zudem werde die Straße von Hormus weiter blockiert.
- Im Irak ist ein US-Tankflugzeug abgestürzt. Eine irakische Miliz behauptet, das Flugzeug abgeschossen zu haben. Das US-Militär erklärte, es habe keinen Beschuss gegeben.
- Die saudi-arabische Armee hat eigenen Angaben zufolge Dutzende Drohnen in ihrem Luftraum abgefangen.
- Bei einem Drohnenangriff im Nordirak ist ein französischer Soldat getötet worden.
- Der britische Verteidigungsminister John Healey sieht hinter einigen iranischen Drohnenangriffen Taktiken des Kremls. Es gebe eine »eindeutige Verbindung« zwischen Iran und Russland in der Art und Weise, wie Drohnen eingesetzt werden.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Plötzlich fühlt sich der Krieg ganz nah an: Krieg gegen Iran, Bedrohung aus Russland, ein US-Präsident, der sich an keine Regeln hält: Die alte Weltordnung ist aus den Fugen, es gilt das Recht des Stärkeren. Was das für uns Europäer bedeutet.
- Das ist der Machtzirkel um Irans neuen Obersten Führer: Mojtaba Khamenei, jahrzehntelang Strippenzieher im Machtzentrum seines Vaters, ist zum neuen Machthaber Irans aufgestiegen. Seine engsten Vertrauten sind für Gier und Brutalität bekannt. Was heißt das für die Zukunft des Landes?
- Unbekannter Sender funkt Geheimbotschaften auf Persisch: Seit Beginn des Krieges gegen Iran laufen über einen Kurzwellensender zweimal am Tag persische Zahlenreihen. Handelt es sich um Botschaften aus dem Westen an Agenten in dem Land?
- Was passiert, wenn Iran die Straße von Hormus vermint? Das iranische Regime soll über rund 6000 Seeminen verfügen. Nun könnte es damit die Straße von Hormus blockieren. Für den Welthandel wäre das ein Albtraum.
- Präsident siegessicher, Kriegsziel unbekannt: Donald Trump hat bis heute kein klares Kriegsziel formuliert. Wie findet der US-Präsident raus aus dem Konflikt mit Iran?
- Trump versprach, die Preise zu halbieren: Jetzt werden Benzin und Diesel in den USA immer teurer. Der Iranschock hält laut US-Behörde wohl noch mindestens ein Jahr.
- Das müssen Sie über die hohen Spritpreise in Deutschland wissen – und so können Sie sparen. Der Überblick.
- Influencer in Dubai – ein Krieg, viele Realitäten: Angeblich fühlen sie sich trotz Drohnen und Raketen wohl im Emirat. Andere Aufnahmen im Netz zeigen: Sorge gehört derzeit ebenfalls zum Alltag.
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Nicolai Kwasniewski
Newsdesk

USA haben laut Bericht Munition für Jahre verbraucht
Einem Zeitungsbericht zufolge haben die USA seit Beginn des Krieges mit Iran Munitionsvorräte für mehrere Jahre verbraucht. Zu den schnell zur Neige gehenden Waffen zählten auch moderne Langstreckenraketen vom Typ Tomahawk, berichtet die »Financial Times« unter Berufung auf Insider.
Die Behauptung von US-Präsident Donald Trump, dass die USA für den Irankrieg über unbegrenzte Munitionsvorräte verfügten, wird von vielen Experten und auch von seinen politischen Gegnern, den Demokraten, in Frage gestellt.
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Trump droht Irans Führung mit vollständiger Zerstörung
US-Präsident Donald Trump hat seine Drohungen gegen Iran erneuert. »Wir zerstören das terroristische Regime Irans vollständig – militärisch, wirtschaftlich und auf andere Weise«, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die iranische Marine sei verschwunden, ihre Luftwaffe existiere nicht mehr, Raketen, Drohnen und alles andere werde vernichtet, und ihre Anführer seien von der Erde getilgt worden, schrieb Trump.
Der Republikaner argumentierte weiter, die USA verfügten über beispiellose Feuerkraft, unbegrenzte Munition und viel Zeit. »Schaut, was heute mit diesen gestörten Drecksäcken passiert«, schrieb er – ohne seine Drohung näher zu erläutern.
Trump hatte bereits mehrfach gesagt, der Krieg könne bald enden. Allerdings greift Iran auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe die Golfstaaten und Israel weiter mit Raketen und Drohnen an.
Trump hatte bereits mehrfach gesagt, der Krieg könne bald enden. Allerdings greift Iran auch nach fast zwei Wochen massiver Luftangriffe die Golfstaaten und Israel weiter mit Raketen und Drohnen an.
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Wirtschaftsforscher befürchtet Anstieg der Inflation
Der Konjunktur-Chef des RWI-Leibniz-Institutes, Torsten Schmidt, warnt vor hoher Inflation, sollte der Irankrieg länger als vier Wochen dauern. »Hohe Ölpreise treiben die Verbraucherpreise. Bei einem längeren Krieg könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen«, sagte Schmidt der »Rheinischen Post«. »Dann ist das Wirtschaftswachstum weg, Deutschland würde in das vierte Jahr der Rezession rutschen.
Sollte der Krieg mehr als vier Wochen dauern und Iran weiter Öl- und Gas-Anlagen in den Golf-Staaten zerstören, komme es zu echten Engpässen auf dem Weltmarkt. »Dann halte ich auch einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich«, sagte Schmidt.
Wäre der Krieg dagegen Ende des Monats beendet, stiege die Inflation nicht ganz so stark: »Die Inflationsrate wird im Sommer auf drei Prozent steigen, für das Gesamtjahr erwarten wir 2,6 Prozent.« Die Spritpreise werden aus Sicht von Schmidt hoch bleiben: »Die Preise für Benzin und Diesel werden zunächst auf hohem Niveau und bei zwei Euro pro Liter bleiben.«
Sorge bereitet dem Ökonomen die Lage beim Gas. 20 Prozent Füllstand in den Speichern seien sehr wenig. »Ich sehe das Risiko, dass wir die Gasspeicher bis zum Winter nicht voll bekommen – vor allem dann, wenn der Irankrieg länger dauert als gedacht.« Bei den hohen Preisen hätten Händler keinen Anreiz, Gas einzuspeichern.
Sollte der Krieg mehr als vier Wochen dauern und Iran weiter Öl- und Gas-Anlagen in den Golf-Staaten zerstören, komme es zu echten Engpässen auf dem Weltmarkt. »Dann halte ich auch einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich«, sagte Schmidt.
Wäre der Krieg dagegen Ende des Monats beendet, stiege die Inflation nicht ganz so stark: »Die Inflationsrate wird im Sommer auf drei Prozent steigen, für das Gesamtjahr erwarten wir 2,6 Prozent.« Die Spritpreise werden aus Sicht von Schmidt hoch bleiben: »Die Preise für Benzin und Diesel werden zunächst auf hohem Niveau und bei zwei Euro pro Liter bleiben.«
Sorge bereitet dem Ökonomen die Lage beim Gas. 20 Prozent Füllstand in den Speichern seien sehr wenig. »Ich sehe das Risiko, dass wir die Gasspeicher bis zum Winter nicht voll bekommen – vor allem dann, wenn der Irankrieg länger dauert als gedacht.« Bei den hohen Preisen hätten Händler keinen Anreiz, Gas einzuspeichern.
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Iranische Staatsmedien: Mehrere Explosionen in Teheran
In Irans Hauptstadt Teheran haben sich iranischen Staatsmedien zufolge mehrere Explosionen ereignet. Bewohner der betroffenen Teile von Teheran hätten berichtet, dass ihre Häuser gebebt hätten, berichtete die iranische staatliche Nachrichtenagentur Fars. Bislang gebe es keine Berichte über Verletzte. Die stärksten Explosionen seien im Süden der iranischen Hauptstadt zu hören gewesen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf Iran begonnen. Am ersten Kriegstag wurden der Oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Khamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung bei US-israelischen Luftangriffen in Teheran getötet. Iran greift seitdem mit Raketen- und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf Iran begonnen. Am ersten Kriegstag wurden der Oberste Führer des Landes, Ajatollah Ali Khamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung bei US-israelischen Luftangriffen in Teheran getötet. Iran greift seitdem mit Raketen- und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an.
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Ölpreise klettern weiter
Knapp zwei Wochen nach Beginn des Kriegs in Iran zeichnet sich an Ölmärkten keine Entspannung ab. Kampfansagen der Mullahs befeuern die Sorgen vor einer längeren Blockade der Straße von Hormus – und die Freigabe von Ölreserven der Internationalen Energieagentur (IEA) verpuffte an den Märkten.
Die Ölpreise notierten kurz nach Mitternacht erneut höher: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete knapp 102 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vortag. Seit Beginn des Kriegs bewegen sich die Preise auf dem höchsten Niveau seit fast vier Jahren.
Die etwa 55 Kilometer breite Straße von Hormus liegt zwischen Iran und dem Oman und gehört zu den wichtigsten Seerouten des internationalen Ölhandels. Laut IEA floss im vergangenen Jahr ein Viertel des weltweit verschifften Öls durch die Passage. Die IEA sprach mit Blick auf den Irankrieg von der »größten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes«.
Die Ölpreise notierten kurz nach Mitternacht erneut höher: Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete knapp 102 US-Dollar und damit etwas mehr als am Vortag. Seit Beginn des Kriegs bewegen sich die Preise auf dem höchsten Niveau seit fast vier Jahren.
Die etwa 55 Kilometer breite Straße von Hormus liegt zwischen Iran und dem Oman und gehört zu den wichtigsten Seerouten des internationalen Ölhandels. Laut IEA floss im vergangenen Jahr ein Viertel des weltweit verschifften Öls durch die Passage. Die IEA sprach mit Blick auf den Irankrieg von der »größten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ölmarktes«.
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Saudi-arabische Armee meldet Zerstörung Dutzender Drohnen
Die saudi-arabische Armee hat eigenen Angaben zufolge Dutzende Drohnen in ihrem Luftraum abgefangen. »Zwölf Drohnen wurden abgefangen und zerstört, nachdem sie in den saudi-arabischen Luftraum eingedrungen waren«, erklärte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag im Onlinedienst X. In separaten Erklärungen meldete Riad den Abschuss von 16 weiteren Drohnen über seinem Territorium.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf den Iran begonnen. Am ersten Kriegstag wurden der Obersten Führer des Landes, Ajatollah Ali Khamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung bei US-israelischen Luftangriffen in Teheran getötet. Iran greift seitdem mit Raketen- und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an.
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Irakische Miliz will US-Tankflugzeug abgeschossen haben
Eine von Iran unterstützte Milizengruppe hat nach eigenen Angaben das US-Tankflugzeug abgeschossen, welches laut US-Angaben ohne Feindeinwirkung abgestürzt sein soll. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte mit, der Abschuss sei »zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes« erfolgt.
Die iranische Armee teilte in einer vom Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung mit, eine mit Teheran verbündete Gruppe im Irak habe das Flugzeug mit einer Rakete abgeschossen. Dabei sei die gesamte Besatzung getötet worden.
Das US-Militär hatte in der Nacht zu Freitag den Absturz eines US-Tankflugzeugs vom Typ KC-135 im Westen des Irak gemeldet. Demnach habe dabei weder feindlicher Beschuss noch Eigenbeschuss eine Rolle gespielt.
Die iranische Armee teilte in einer vom Staatsfernsehen verbreiteten Erklärung mit, eine mit Teheran verbündete Gruppe im Irak habe das Flugzeug mit einer Rakete abgeschossen. Dabei sei die gesamte Besatzung getötet worden.
Das US-Militär hatte in der Nacht zu Freitag den Absturz eines US-Tankflugzeugs vom Typ KC-135 im Westen des Irak gemeldet. Demnach habe dabei weder feindlicher Beschuss noch Eigenbeschuss eine Rolle gespielt.
US-Streitkräfte suchen nach abgestürztem Tankflugzeug
Im Westirak ist ein Tankflugzeug der US-Armee abgestürzt. Es handelt sich den Angaben zufolge um eine Maschine des Typs KC-135. Laut der Mitteilung des Militärs waren an dem Vorfall zwei Maschinen beteiligt; eine davon sei sicher gelandet, nach der anderen werde nun gesucht. Feindlicher oder versehentlicher Beschuss durch Verbündete seien nicht die Ursache des Absturzes.
Mehr zu dem Vorfall lesen Sie hier.
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Tankflugzeug vom Typ KC-135 (am 4. März). Foto: Jack Guez / AFP
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Französischer Soldat im Nordirak getötet
Bei einem Angriff in der autonomen Kurdenregion Erbil im Nordirak ist ein französischer Armeeangehöriger getötet worden. Der Stabsadjutant vom 7. Bataillon der Gebirgsjäger in Varces sei für Frankreich gefallen, erklärte der französische Präsident Emmanuel Macron am Freitag im Onlinedienst X. »Der Krieg in Iran kann solche Angriffe nicht rechtfertigen«, fügte Macron hinzu.
Mehrere französische Soldaten seien bei dem Angriff verletzt worden, erklärte Macron. Die Attacke auf die französischen Streitkräfte sei »inakzeptabel«. Die Soldaten befänden sich für den Kampf gegen den Terrorismus im Irak.
Zuvor hatte der Generalstab der französischen Armee berichtet, dass bei einem Drohnenangriff in Erbil sechs französische Soldaten verletzt worden seien. Der Angriff habe sich ereignet, während die französischen Soldaten zusammen mit irakischen Partnern Anti-Terror-Einsätze trainiert hätten.
Nach Angaben des Gouverneurs von Erbil wurden bei dem Angriff zwei Drohnen eingesetzt. Der Angriff ereignete sich demnach auf einer Militärbasis in Mala Kara, rund 40 Kilometer südwestlich von Erbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion im Nordirak.
Seit Beginn des Irankriegs vor knapp zwei Wochen ist auch die Kurdenregion im Nordirak immer wieder mit Drohnen attackiert worden. Die Angriffe wurden proiranischen Gruppen zugeschrieben. Die meisten Geschosse wurden von der Flugabwehr abgefangen.
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USA erlauben Verkauf von russischem Erdöl
Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise genehmigt die US-Regierung vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl. Das US-Finanzministerium erteilte am Donnerstag (Ortszeit) eine Lizenz, die den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten bis zum 11. April erlaubt. Am Mittwoch hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch erklärt, die G7-Staaten, denen die USA angehören, habe eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland ausgeschlossen.
US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag angesichts der gestiegenen Ölpreise infolge des Irankriegs angekündigt, einige Ölsanktionen aussetzen zu wollen. Trump äußerte sich nicht dazu, welches Land oder welche Länder von dem Schritt profitieren könnten. Der US-Präsident machte seine Aussagen aber nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar wurde die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, vom iranischen Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von Teherans Revolutionswächtern kontrolliert. Das ließ die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag angesichts der gestiegenen Ölpreise infolge des Irankriegs angekündigt, einige Ölsanktionen aussetzen zu wollen. Trump äußerte sich nicht dazu, welches Land oder welche Länder von dem Schritt profitieren könnten. Der US-Präsident machte seine Aussagen aber nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
Seit Beginn des Irankriegs am 28. Februar wurde die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, vom iranischen Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und Iran wird von Teherans Revolutionswächtern kontrolliert. Das ließ die Öl- und Gaspreise in die Höhe schnellen.
Ölförderung in Tatarstan (Russland). Foto: REUTERS
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Irans Uno-Botschafter: Wir schließen Straße von Hormus nicht
Iran sendet widersprüchliche Signale zur Straße von Hormus. Uno-Botschafter Amir Saeid Iravani erklärte, Teheran werde die Meerenge nicht schließen. Es sei jedoch Irans Recht, die Sicherheit dort zu bewahren, sagt er Journalisten am Hauptsitz der Vereinten Nationen. Das iranische Außenministerium verlangt seinerseits, Schiffe müssten sich bei der Durchfahrt mit der Marine des Landes abstimmen, wie die Nachrichtenagentur Mehr-News meldet. Die USA und Israel seien für die Unsicherheit in der Region verantwortlich, was sich auf den Schiffsverkehr auswirke.
Die iranischen Revolutionswächter hatten kurz zuvor mitgeteilt, sie hielten an ihrer Blockade der Straße von Hormus fest. Ihre Kommandozentrale erklärte laut der ihr nahestehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Mojtaba Khamenei folgt. Alle Tanker und Schiffe, die im Persischen Golf und in der Straße von Hormus unterwegs seien, müssten zu ihrer eigenen Sicherheit die iranischen Vorschriften beachten, hieß es weiter.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist infolge des Irankriegs nahezu zum Erliegen gekommen. Die etwa 55 Kilometer breite Meeresenge zwischen Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport.
Die iranischen Revolutionswächter hatten kurz zuvor mitgeteilt, sie hielten an ihrer Blockade der Straße von Hormus fest. Ihre Kommandozentrale erklärte laut der ihr nahestehenden Nachrichtenagentur Fars, dass sie einer Anweisung des neuen Religionsführers Mojtaba Khamenei folgt. Alle Tanker und Schiffe, die im Persischen Golf und in der Straße von Hormus unterwegs seien, müssten zu ihrer eigenen Sicherheit die iranischen Vorschriften beachten, hieß es weiter.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist infolge des Irankriegs nahezu zum Erliegen gekommen. Die etwa 55 Kilometer breite Meeresenge zwischen Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport.
Vereinigte Arabische Emirate: Fischerboote vor Öltankern südlich der Straße von Hormus. Foto: Kamran Jebreili / AP / dpa
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Irans Geheimdienst warnt Bevölkerung vor Massenprotesten
Der Geheimdienst der iranischen Revolutionswächter warnt die Bevölkerung des Landes vor neuen Massendemonstrationen. Irans Staatssender Iribnews verbreitete eine Erklärung, in der Demonstrierenden noch härtere Schläge angedroht werden als bei den Protesten Ende Dezember und Anfang Januar.
Der Geheimdienst kündigte an, »Vaterlandsverräter« rund um die Uhr zu verfolgen. Demnach schürt der »böse Feind« Angst und Straßenunruhen, weil er seine Ziele nicht auf dem Schlachtfeld erreichen konnte.
Bei den schwersten Massenprotesten seit Jahren wurden im Januar nach Angaben des Aktivistennetzwerks HRANA mehr als 7000 Menschen getötet, unter ihnen auch mehr als 200 Staatskräfte. Ausgelöst worden waren die Demonstrationen durch eine massive Wirtschaftskrise. Einer der Protestrufe galt dem später bei amerikanisch-israelischen Angriffen getöteten Revolutionsführer Ali Khamenei: »Tod dem Diktator«.
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USA: Derzeit keine Schiffseskorte durch Straße von Hormus möglich
Die USA sind nach Angaben von Energieminister Chris Wright aktuell nicht in der Lage, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren. Die Marine werde das relativ bald tun können, gerade sei das aber noch nicht möglich, sagte Wright dem Sender CNBC. »Wir sind einfach noch nicht bereit.«
Alle militärischen Ressourcen der USA seien aktuell darauf ausgerichtet, die offensiven Fähigkeiten Irans zu zerstören. Er halte es für wahrscheinlich, dass die US-Marine bis Ende des Monats einige Schiffe durch die Meerenge eskortieren könne, sagte Wright.
US-Finanzminister Scott Bessent sagte dem Sender Sky News, er sei überzeugt, dass die US-Marine das so bald wie militärisch möglich machen werde – »vielleicht zusammen mit einer internationalen Koalition«.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist infolge des Irankriegs nahezu zum Erliegen gekommen. Die etwa 55 Kilometer breite Meerenge zwischen Iran und dem Oman gilt als eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für den weltweiten Ölexport.
Öltanker und Frachtschiffe reihen sich in der Straße von Hormus auf (11. März). Foto: Altaf Qadri / AP / dpa
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US-Streitkräfte suchen nach abgestürztem Tankflugzeug
Im Westirak ist ein Tankflugzeug der US-Armee abgestürzt. Es handelt sich den Angaben zufolge um eine Maschine des Typs KC-135. Laut der Mitteilung des Militärs waren an dem Vorfall zwei Maschinen beteiligt; eine davon sei sicher gelandet, nach der anderen werde nun gesucht. Feindlicher oder versehentlicher Beschuss durch Verbündete seien nicht die Ursache des Absturzes.
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Tankflugzeug vom Typ KC-135 (am 4. März). Foto: Jack Guez / AFP
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Sechs französische Soldaten bei Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff auf einen gemeinsamen Stützpunkt der Peschmerga und der französischen Armee im nordirakischen Machmur sind mindestens sechs französische Soldaten verletzt worden. Dies teilen der Gouverneur von Erbil, Omed Koschnaw, und ein Vertreter der Sicherheitsbehörden mit. Die französische Armee bestätigte den Vorfall. Die Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden. Die Soldaten waren den Angaben zufolge damit betraut, irakische Kräfte im Kampf gegen Terroristen zu trainieren.
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Revolutionswächter drohen USA mit Zerstörung regionaler Energieanlagen
Die iranischen Revolutionswächter haben vor Angriffen auf den Energiesektor und die Häfen des Landes gewarnt. Im Fall des geringsten Angriffs werde Iran die Öl- und Gasvorkommen in der Region »in Brand setzen und zerstören«, hieß es laut der den Revolutionswächtern nahestehenden Nachrichtenagentur Tasnim.
Der Sprecher der Streitkräfte, Abolfasl Schekartschi, hatte bereits am Mittwoch Vergeltungsschläge für Angriffe auf iranische Häfen angekündigt. Sollte eine entsprechende US-Drohung umgesetzt werden, wäre nach seinen Worten kein Hafen oder Wirtschaftszentrum im Persischen Golf sicher.
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Netanyahu: Khamenei ist »Marionette der Revolutionsgarden«
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Mojtaba Khamenei als »Marionette der Revolutionsgarden« bezeichnet. Der neue Oberste Führer Irans könne »sein Gesicht nicht in der Öffentlichkeit zeigen«, sagte Netanyahu bei seiner ersten Pressekonferenz seit Kriegsbeginn.
Khamenei junior soll bei einem israelischen Angriff in Iran verletzt worden sein. Netanyahu deutete mögliche weitere Tötungsversuche an, indem er sagte, er würde »keine Lebensversicherungen« für die Feinde Israels abschließen.
Israels Angriffe in Iran könnten nach Netanyahus Worten die Bedingungen für einen Sturz des iranischen Machtapparats schaffen. Dies hänge jedoch letztlich vom iranischen Volk ab. »Ich sage dem iranischen Volk: Der Moment, in dem ihr in die Freiheit hinausgehen könnt, rückt immer näher.«
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Reiche: Prüfen Kriseninstrument für Erdgasversorgung
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erwägt laut »Handelsblatt« staatliche Eingriffe in die Erdgasversorgung. Man werde »wahrscheinlich beim Erdgas etwas nachsteuern«, sagte Reiche der Zeitung. Ihr Haus prüfe derzeit, »welches das geeignete Kriseninstrument« sei.
Zu den Folgen des Konflikts für die deutsche Wirtschaft könne man sich derzeit noch nicht verlässlich äußern, sagte Reiche weiter. »Die Lage in Iran ist hochdynamisch.«
Katherina Reiche. Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa
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Lesetipp: Für Netanyahu ist es ein Lebenstraum, für Trump eine riskante Wette
Israels Premier hat dem US-Präsidenten den Krieg gegen Iran abgerungen. Doch meine Kollegin Julia Amalia Heyer sowie mein Kollege Thore Schröder schreiben, dass die Ziele von Benjamin Netanyahu und Donald Trump zunehmend auseinanderdriften. Wieso, lesen Sie hier.
Foto: Chip Somodevilla / Getty Images Europe
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Die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und dessen Verbündete fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden.
Die Ereignisse vom Donnerstag finden Sie hier.
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