Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Iran an. Das Regime reagiert mit Gegenattacken, unter anderem auf die Golfstaaten.
- In der Nacht gab es einen massiven US-Luftangriff auf die Insel Charg im Persischen Golf, der wichtigste Umschlagplatz für Irans Rohölexporte. Die Attacke galt laut Trump nicht der Öl-Infrastruktur, sondern allein militärischen Zielen.
- Das US-Militär verlegt eine Spezialeinheit nach Nahost. Sie ist für amphibische Landungen ausgebildet – ein Hinweis auf einen möglichen Bodeneinsatz?
- Der US-Präsident äußert in einem Truth-Social-Post die Hoffnung, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder Schiffe nach Nahost schicken.
- Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte einem Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus am Freitag eine Absage erteilt. Das wurde beim Verband der Deutschen Reeder mit einem »gewissem Befremden« registriert.
- Israel und die Hisbollah setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort. Israel greift inzwischen auch Vororte Beiruts an, die nicht als Hochburg der Miliz gelten.
- Laut einem Axios-Bericht arbeitet die französische Regierung an einem Friedensplan zwischen Israel und Libanon
- In Iraks Hauptstadt Bagdad hat es einen Luftangriff auf die US-Botschaft gegeben.
- Laut einem Medienbericht sind fünf US-Tankflugzeuge bei einem iranischen Angriff in Saudi-Arabien beschädigt worden. Laut US-Präsident Trump sollen vier der Flieger bereits wieder im Einsatz sein.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Gefangen in einem asymmetrischen Krieg: Donald Trump scheint von der Kriegsführung des Regimes in Teheran überrascht – und setzt auf Eskalation.
- Ölhandel im Würgegriff: Iran nutzt die Straße von Hormus als geopolitisches Druckmittel. Mit militärischen Mitteln allein schaffen die USA es wohl nicht, den Handelsweg offenzuhalten.
- Maschinen statt Menschen: Noch nie hat das US-Militär KI in einem Krieg so umfassend eingesetzt wie in Iran. Der Analyst Noah Sylvia sieht darin Chancen, aber auch enorme Risiken.
- Deutschland zweifelt an US-Kriegsführung: Donald Trump gibt sich im Krieg gegen Iran siegesgewiss. Die Bundesregierung rätselt über seine Strategie – und über militärische Erfolge.
- Teherans Nuklearprogramm: Die US-Regierung erwägt, Spezialkräfte Irans hoch angereichertes Uran bergen zu lassen. Sicherheitsexperte Jeffrey Lewis bewertet die Mission.
- Das ist der Machtzirkel um Irans neuen Obersten Führer: Mojtaba Khamenei, jahrzehntelang Strippenzieher im Machtzentrum seines Vaters, ist zum neuen Machthaber Irans aufgestiegen. Seine engsten Vertrauten sind für Gier und Brutalität bekannt.
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Wir beenden diesen Newsblog. Unsere aktuelle Berichterstattung zum Krieg in Nahost setzen wir hier fort.
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Paris dementiert französischen Friedensplan für den Libanon
Im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon heißt es aus dem französischen Außenministerium, dass es »keinen französischen Plan« für einen Frieden gebe. Das berichtet die französische Zeitung »Le Parisien« und zitiert ein Statement des Ministeriums an die Nachrichtenagentur AFP. Demnach habe Frankreich lediglich die Bereitschaft der libanesischen Behörden unterstützt, direkte Gespräche mit Israel aufzunehmen.
Bericht: Französischer Friedensplan sieht Anerkennung Israels durch den Libanon vor
Die französische Regierung soll einen Vorschlag für ein Ende des Konflikts zwischen Israel und Libanon vorbereitet haben, der eine Anerkennung Israels durch die Regierung in Beirut vorsieht. Das berichtet das Nachrichtenportal Axios und beruft sich auf drei Quellen, die mit den Details vertraut seien. Aktuell bestehen keine diplomatischen Beziehungen zwischen den Ländern.
Emmanuel Macron gestern in Paris. Foto: IMAGO / MAXPPP
Die libanesische Regierung habe den Plan aus Paris bereits als Basis für Friedensgespräche akzeptiert, berichtet Axios. Die USA und Israel würden den Vorschlag prüfen.
Zuletzt hatte die israelische Armee ihre Attacken auf Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon verstärkt und die libanesische Regierung unter Druck gesetzt, die Hisbollah vom Beschuss israelischer Ortschaften abzuhalten.
Zuletzt hatte die israelische Armee ihre Attacken auf Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon verstärkt und die libanesische Regierung unter Druck gesetzt, die Hisbollah vom Beschuss israelischer Ortschaften abzuhalten.
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Trump fordert andere Länder auf, sich um die Straße von Hormus »zu kümmern«
US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Truth-Social-Post damit gebrüstet, Iran »militärisch, ökonomisch und in jeder anderen Hinsicht« besiegt zu haben. Zugleich forderte er aber andere Länder auf, dabei zu helfen, die Straße von Hormus zu sichern.
Länder, die Öl durch die Meerenge beziehen, müssen sich um die Passage kümmern, schreibt Trump. Die USA würden koordinieren, sodass alles »schnell, reibungslos und gut« laufe. Konkrete Länder nannte Trump in seinem neuesten Post nicht.
Länder, die Öl durch die Meerenge beziehen, müssen sich um die Passage kümmern, schreibt Trump. Die USA würden koordinieren, sodass alles »schnell, reibungslos und gut« laufe. Konkrete Länder nannte Trump in seinem neuesten Post nicht.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte nach einer Beratung mit G-7-Staaten vor Tagen davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. Die Idee wird vor allem von ihm verfolgt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte einem Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus am Freitag eine Absage erteilt. Zu den G-7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien, Frankreich und Italien.
US-Präsident hofft auf Unterstützung an der Straße von Hormus
In einem weiteren Post auf Truth Social äußert Donald Trump die Hoffnung, dass auch China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder Schiffe nach Nahost schicken, um gemeinsam mit den USA die Straße von Hormus zu sichern. In der Zwischenzeit werde es weitere US-Angriffe auf iranische Schiffe geben. »So oder so« werde die Straße von Hormus bald wieder »sicher, offen und frei« sein, schreibt Trump.
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Schweiz gibt Luftraum nicht für US-Aufklärungsflüge frei
Der Schweizer Bundesrat hat zwei Überfluggesuche der US-Armee abgelehnt. »Das Neutralitätsrecht verbietet Überflüge der Konfliktparteien, die einen militärischen Zweck im Zusammenhang mit dem Konflikt verfolgen«, heißt es in einer Mitteilung aus Bern. In beiden abgelehnten Fällen sei es um den Überflug von US-Aufklärungsmaschinen im Zusammenhang mit dem Irankrieg gegangen.
Genehmigt wurden von der Schweizer Regierung hingegen drei weitere Anfragen der USA: Zwei Transportmaschinen dürfen fliegen, ein Wartungsflug darf ebenfalls stattfinden.
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Irans Außenminister behauptet, Khamenei sei wohlauf
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat sich zu den Gerüchten um den Gesundheitszustand von Mojtaba Khamenei geäußert. Man werde »bald sehen, glaube ich, dass es kein Problem« mit dem neuen Obersten Führer gibt, sagt Araghchi in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender MS Now. Er erfülle seine Aufgaben und werde das weiterhin tun.
Bisher hat sich das neue geistliche Oberhaupt von Iran noch nicht öffentlich gezeigt. Sein erstes Statement im Staatsfernsehen hatte der Nachfolger und Sohn des getöteten Ali Khamenei verlesen lassen. Am Freitag hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptet, Khamenei sei »verletzt, möglicherweise entstellt«.
Bisher hat sich das neue geistliche Oberhaupt von Iran noch nicht öffentlich gezeigt. Sein erstes Statement im Staatsfernsehen hatte der Nachfolger und Sohn des getöteten Ali Khamenei verlesen lassen. Am Freitag hatte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth behauptet, Khamenei sei »verletzt, möglicherweise entstellt«.
Mojtaba Khamenei während einer Parade in Teheran 2019. Foto: Rouzbeh Fouladi / ZUMA Press / picture alliance
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Anna Dotti
Newsdesk

Selenskyj: Russland liefert Drohnen an Iran
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, Iran mit Drohnen unterstützt zu haben. Das sagt Selenskyj in einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNN. Die Drohnen seien auch bei Angriffen auf US-Militärbasen im Nahen Osten eingesetzt worden, sagt Selenskyj. Es soll sich um sogenannte Shahed-Drohnen iranischer Bauart handeln, die Russland für den Einsatz im Ukrainekrieg produziert.
Laut früheren CNN-Berichten soll Russland Iran zudem Geheimdienstinformationen über Standorte und Bewegungen amerikanischer Soldaten, Schiffe und Flugzeuge bereitgestellt haben.
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Bericht: Französischer Friedensplan sieht Anerkennung Israels durch den Libanon vor
Die französische Regierung soll einen Vorschlag für ein Ende des Konflikts zwischen Israel und Libanon vorbereitet haben, der eine Anerkennung Israels durch die Regierung in Beirut vorsieht. Das berichtet das Nachrichtenportal Axios und beruft sich auf drei Quellen, die mit den Details vertraut seien. Aktuell bestehen keine diplomatischen Beziehungen zwischen den Ländern.
Emmanuel Macron gestern in Paris. Foto: IMAGO / MAXPPP
Die libanesische Regierung habe den Plan aus Paris bereits als Basis für Friedensgespräche akzeptiert, berichtet Axios. Die USA und Israel würden den Vorschlag prüfen.
Zuletzt hatte die israelische Armee ihre Attacken auf Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon verstärkt und die libanesische Regierung unter Druck gesetzt, die Hisbollah vom Beschuss israelischer Ortschaften abzuhalten.
Zuletzt hatte die israelische Armee ihre Attacken auf Ziele der Hisbollah-Miliz im Libanon verstärkt und die libanesische Regierung unter Druck gesetzt, die Hisbollah vom Beschuss israelischer Ortschaften abzuhalten.
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Konsulat der Emirate in Erbil angegriffen
In der irakischen Kurdenregion ist das Konsulat der Vereinigten Arabischen Emirate zum zweiten Mal innerhalb einer Woche angegriffen worden, teilt das emiratische Außenministerium mit. Zwei Sicherheitskräfte seien leicht verletzt worden.
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Analyse: Zwei Wochen Krieg – und kein Ende in Sicht
Der Krieg zwischen den USA, Israel und Iran geht in die dritte Woche und noch immer zeichnet sich kein Ende ab. US-Präsident Donald Trump, der sich seit Beginn der Angriffe am 28. Februar immer wieder widersprüchlich über Umfang und Ziel der Operation geäußert hat, sagte zuletzt, er könne keinen Endpunkt für den Krieg benennen.
Das US-Militär weitete seine Kampagne in der Nacht von Freitag auf Samstag aus, indem es die Insel Charg im Persischen Golf attackierte. Charg ist der wichtigste Umschlagplatz für Irans Rohölexporte.
Das US-Militär weitete seine Kampagne in der Nacht von Freitag auf Samstag aus, indem es die Insel Charg im Persischen Golf attackierte. Charg ist der wichtigste Umschlagplatz für Irans Rohölexporte.
Bomber der US-Armee auf einer Basis in Großbritannien. Foto: Jack Taylor / Reuters
Doch selbst wenn Trump den Krieg rasch beenden wollen würde, es ist fraglich, ob sich das Regime in Teheran darauf einlassen würde, ohne seinerseits Bedingungen zu stellen.
Für Irans Machthaber geht es ums Überleben. Sie wissen zugleich, dass Trump innenpolitisch verstärkt unter Druck gerät, je länger dieser Krieg dauert. Das könnte sie dazu verleiten, ein Ende ihrer Angriffe an Zugeständnisse der USA zu knüpfen – etwa die Lockerung der Sanktionen.
Für Irans Machthaber geht es ums Überleben. Sie wissen zugleich, dass Trump innenpolitisch verstärkt unter Druck gerät, je länger dieser Krieg dauert. Das könnte sie dazu verleiten, ein Ende ihrer Angriffe an Zugeständnisse der USA zu knüpfen – etwa die Lockerung der Sanktionen.
Nach dem Tod des Obersten Führers Ali Khamenei zu Kriegsbeginn sah es kurzzeitig so aus, als könnte das gesamte Regime mit ihm fallen. Nun scheint es seine Macht konsolidiert zu haben.
Eines der schlechtesten Szenarien wird damit wahrscheinlicher: dass das Regime in Teheran aus diesem Krieg, der schon jetzt vielen Zivilisten das Leben gekostet hat, militärisch geschwächt, aber politisch gestärkt hervorgeht.
Eines der schlechtesten Szenarien wird damit wahrscheinlicher: dass das Regime in Teheran aus diesem Krieg, der schon jetzt vielen Zivilisten das Leben gekostet hat, militärisch geschwächt, aber politisch gestärkt hervorgeht.
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Eindrücke der Eskalation in Nahost
Nach über zwei Wochen Krieg attackieren die USA und Israel weiterhin Iran, Teheran antwortet mit Angriffen auf Nachbarstaaten. Die israelische Armee greift Ziele in Beirut an und in Deutschland demonstrieren Menschen für einen Regimewechsel in Iran.
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Jakob Müller
Nachrichtenressort

Leseempfehlung: Die Sorge deutscher Unternehmen vor dem Irankrieg
Krieg, Ölpreis und Zölle lassen die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft schwinden. Die Unsicherheit über die Weltlage gerät zum Konjunkturrisiko. Meine Kollegen Tim Bartz, Markus Becker, Benedikt Müller-Arnold und meine Kollegin Kathrin Werner sind der Frage nachgegangen: War es das jetzt mit dem Aufschwung? Den Bericht lesen Sie hier.
Total-Energies-Raffinerie im Chemiepark Leuna. Foto: dpa / Jan Woitas
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Birgit Großekathöfer
Crossmediaressort
Eindrücke aus Eilat nach Angriffen von Iran
In der südisraelischen Stadt Eilat sind heute bei neuen iranischen Raketenangriffen zwei Menschen verletzt worden, unter ihnen ein zwölfjähriger Junge. Nach Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom gab es mehrere Einschläge von Raketen- und Trümmerteilen. Aus Eilat, einem vor allem bei Israelis und vor dem Krieg auch bei ausländischen Touristen beliebten Urlaubsort am Roten Meer, waren bisher nur wenige Angriffe aus Iran gemeldet worden.
Eilat, Israel. Reuters
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Jakob Müller
Nachrichtenressort

Libanon: Zahl der Toten durch israelische Angriffe steigt auf 826
Das libanesische Gesundheitsministerium hat die Opferzahlen nach israelischen Angriffen aktualisiert. Seit Beginn der Luftangriffe seien mindestens 826 Menschen getötet worden, über 2000 weitere seien verletzt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Unter den Toten seien 64 Frauen, 106 Kinder sowie 31 Rettungssanitäter, heißt es.
Behördenvertreter warnten, die Zahl der Opfer könne weiter steigen, da Rettungskräfte weiterhin die zerstörten Orte absuchen und die medizinische Infrastruktur unter Druck stehe.
Behördenvertreter warnten, die Zahl der Opfer könne weiter steigen, da Rettungskräfte weiterhin die zerstörten Orte absuchen und die medizinische Infrastruktur unter Druck stehe.
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Jakob Müller
Nachrichtenressort

Leseempfehlung: Wie KI im Irankrieg zum Einsatz kommt
Noch nie hat das US-Militär KI in einem Krieg so umfassend eingesetzt wie in Iran. Meine Kollegen Francesco Collini und Oliver Imhof haben mit dem Analysten Noah Sylvia über Chancen und Risiken gesprochen. Das Interview lesen Sie hier.
Rauch über Teheran. Foto: AFP / Atta Kenare
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US-Präsident hofft auf Unterstützung an der Straße von Hormus
In einem weiteren Post auf Truth Social äußert Donald Trump die Hoffnung, dass auch China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder Schiffe nach Nahost schicken, um gemeinsam mit den USA die Straße von Hormus zu sichern. In der Zwischenzeit werde es weitere US-Angriffe auf iranische Schiffe geben. »So oder so« werde die Straße von Hormus bald wieder »sicher, offen und frei« sein, schreibt Trump.
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Trump: Vier von fünf US-Tankflugzeugen bereits wieder im Einsatz
»Praktisch kein Schaden«: Laut US-Präsident Donald Trump seien vier der fünf US-Tankflugzeuge kaum beschädigt worden bei einem iranischen Angriff auf eine Basis in Saudi-Arabien. Das schreibt Trump auf Truth Social. Vier Flieger seien bereits wieder im Einsatz.
Medienbericht: Fünf US-Tankflugzeuge bei iranischem Angriff in Saudi-Arabien beschädigt
Am Donnerstag war ein US-Tankflugzeug im Irak abgestürzt, nun berichtet das »Wall Street Journal« von einem iranischen Raketenangriff auf fünf Tankflugzeuge der USA. Diese seien auf der Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien getroffen und beschädigt worden.
Der Raketenangriff habe in den vergangenen Tagen stattgefunden. Die Flugzeuge seien zwar beschädigt, aber nicht vollständig zerstört und würden derzeit repariert, berichtet die Zeitung. Bei den Angriffen sei niemand getötet worden. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung des Angriffs auf die Tankjets.
Der Raketenangriff habe in den vergangenen Tagen stattgefunden. Die Flugzeuge seien zwar beschädigt, aber nicht vollständig zerstört und würden derzeit repariert, berichtet die Zeitung. Bei den Angriffen sei niemand getötet worden. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung des Angriffs auf die Tankjets.
KC-135 Tankflugzeug und F-16 Kampfjet (über Alaska im Februar 2026) . Foto: HO / AP
Derzeit prüft das US-Militär die Umstände des Tankflugzeug-Unglücks im Irak. Der Jet vom Typ KC-135 war am Donnerstag gegen 14.00 Uhr Ortszeit abgestürzt. Der Verlust sei weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen, hieß es. Zuvor hatte das US-Zentralkommando (Centcom) mitgeteilt, dass zwei Flugzeuge an dem Vorfall beteiligt gewesen seien. Eine Maschine sei sicher gelandet, die andere abgestürzt.
Eine von Iran unterstützte Milizengruppe hatte später behauptet, das US-Tankflugzeug abgeschossen zu haben. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte mit, der Abschuss sei »zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes« erfolgt.
Eine von Iran unterstützte Milizengruppe hatte später behauptet, das US-Tankflugzeug abgeschossen zu haben. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte mit, der Abschuss sei »zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes« erfolgt.
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Videos zeigen laut Reuters die brennende US-Botschaft in Bagdad
Die US-Botschaft in Iraks Hauptstadt Bagdad ist heute offenbar Ziel eines Luftangriffs geworden. Augenzeugenvideos, verifiziert von der Nachrichtenagentur Reuters, zeigen den Hubschrauberlandeplatz des Botschaftsgeländes, der von einer Drohne oder Rakete getroffen wurde. Der Botschaftskomplex in Bagdad ist eine der größten diplomatischen Einrichtungen der USA weltweit und wurde bereits zum zweiten Mal seit dem Beginn des Irankriegs vor zwei Wochen angegriffen.
US-Botschaft in Bagdad. Quelle: Reuters
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Vereinigte Arabische Emirate melden 33 abgefangene Drohnen
Seit Tagesanbruch hat die Flugabwehr in den Vereinigten Arabischen Emiraten neun ballistische Raketen und 33 Drohnen aus Iran abgefangen, teilt das Verteidigungsministerium des Golfstaats mit. Die Zahl der abgeschossenen Raketen erhöht sich damit seit Kriegsbeginn auf fast 300. Zudem seien bis heute 1600 Drohnen und 15 Marschflugkörper abgewehrt worden. Mindestens sechs Menschen wurden nach Angaben des Ministeriums in diesem Zeitraum getötet, 141 weitere verletzt.
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Israel greift auch Ziele im Norden Beiruts an
In einem Vorort im Nordosten Beiruts ist ein Wohnhaus getroffen worden, berichtet die »New York Times«. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurde mindestens eine Person getötet, vier weitere wurden verletzt. Das Gebäude sei auch in der vorherigen Nacht angegriffen worden.
Israel scheint seine Angriffe damit auch auf die Stadtteile auszuweiten, in denen die Hisbollah weniger aktiv ist. Bislang konzentrierten sich die Angriffe auf die südlichen Vororte, die als Hochburg der Miliz gelten. Der Norden Beiruts ist überwiegend christlich geprägt.
Israel scheint seine Angriffe damit auch auf die Stadtteile auszuweiten, in denen die Hisbollah weniger aktiv ist. Bislang konzentrierten sich die Angriffe auf die südlichen Vororte, die als Hochburg der Miliz gelten. Der Norden Beiruts ist überwiegend christlich geprägt.
Beschädigtes Haus im Viertel Bourj Hammoud. Foto: Houssam Shbaro / Anadolu Agency / IMAGO
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Jordanien: 79 iranische Drohnen und Raketen abgewehrt
Das jordanische Militär hat in dieser Woche nach eigenen Angaben 79 von 85 iranischen Geschossen abgefangen. Fünf Drohnen und eine Rakete seien auf jordanischem Staatsgebiet eingeschlagen, heißt es in einer Mitteilung der Armee, über die regionale Medien berichten. In 93 Fällen seien herabfallende Trümmer gemeldet worden.
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Leseempfehlung: Wie Iran- und Ukrainekrieg zusammenhängen
Der israelisch-amerikanische Krieg gegen Iran verläuft ganz anders, als Donald Trump sich das gedacht hatte. Da geht es ihm ein wenig wie Wladimir Putin, schreibt mein Kollege Christian Esch. Warum der Kremlchef ökonomisch, militärisch und politisch profitiert, lesen Sie hier.
Foto: Andrew Harnik / Getty Images
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USA: Minenlager und Bunker auf Charg zerstört
Bei dem Angriff auf die iranische Insel Charg haben die USA eigenen Angaben zufolge mehr als 90 militärische Ziele getroffen. »Der Angriff zerstörte Lager für Seeminen, Raketenbunker und zahlreiche weitere militärische Einrichtungen«, heißt es in einem X-Post des Central Command. Ölinfrastruktur sei nicht beschädigt worden. Auch Vertreter Irans hatten zuvor mitgeteilt, die Ölgeschäfte »laufen normal weiter«.
Trump lässt Irans Öl-Insel angreifen – und droht mit Zerstörung der Ölanlagen
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen massiven Luftangriff gegen die Insel Kharg geflogen. Das ist eine deutliche Eskalation, Kharg ist ein besonders sensibles Ziel: Die Insel vor der iranischen Küste im Persischen Golf ist der wichtigste Umschlagplatz für Irans Rohölexporte und ein zentraler Knoten der iranischen Wirtschaft.
Auf Kharg endet ein großer Teil der Pipelines aus den iranischen Ölfeldern. Dort wird das Rohöl in großen Tanklagern gesammelt und anschließend auf Tanker gepumpt, die durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus zu internationalen Märkten fahren.
Trump erklärte in einem Truth-Social-Post allerdings, dass die USA »aus Gründen des Anstands« nicht die Öl-Infrastruktur auf der Insel angegriffen hätten – sondern nur militärische Ziele. Er behauptete, es habe sich um »einen der mächtigsten Bombenangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens« gehandelt.
Gleichzeitig drohte Trump, die Ölinfrastruktur auf Kharg künftig direkt zu attackieren, falls Iran weiter den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiere. Der Angriff wirkt damit wie der Versuch einer letzten Warnung: Das US-Militär zeigt, dass es Kharg militärisch jederzeit erreichen kann – und droht, im nächsten Schritt die wirtschaftliche Lebensader des Landes zu zerstören.
Ein Ausfall dieser wichtigen Exportterminals dürfte allerdings nicht nur Iran hart treffen, sondern den Ölmarkt erschüttern und die Energiepreise weltweit weiter nach oben treiben. Zudem könnte Teheran versuchen seinerseits zu eskalieren – und seine Angriffe auf Energieanlagen arabischer Golfstaaten ausweiten, die mit den USA verbündet sind.
Auf Kharg endet ein großer Teil der Pipelines aus den iranischen Ölfeldern. Dort wird das Rohöl in großen Tanklagern gesammelt und anschließend auf Tanker gepumpt, die durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus zu internationalen Märkten fahren.
Trump erklärte in einem Truth-Social-Post allerdings, dass die USA »aus Gründen des Anstands« nicht die Öl-Infrastruktur auf der Insel angegriffen hätten – sondern nur militärische Ziele. Er behauptete, es habe sich um »einen der mächtigsten Bombenangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens« gehandelt.
Gleichzeitig drohte Trump, die Ölinfrastruktur auf Kharg künftig direkt zu attackieren, falls Iran weiter den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiere. Der Angriff wirkt damit wie der Versuch einer letzten Warnung: Das US-Militär zeigt, dass es Kharg militärisch jederzeit erreichen kann – und droht, im nächsten Schritt die wirtschaftliche Lebensader des Landes zu zerstören.
Ein Ausfall dieser wichtigen Exportterminals dürfte allerdings nicht nur Iran hart treffen, sondern den Ölmarkt erschüttern und die Energiepreise weltweit weiter nach oben treiben. Zudem könnte Teheran versuchen seinerseits zu eskalieren – und seine Angriffe auf Energieanlagen arabischer Golfstaaten ausweiten, die mit den USA verbündet sind.
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Jakob Müller
Newsdesk

Macron fordert Israel zu Gesprächen mit dem Libanon auf
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat Israel dazu aufgefordert, mit dem Libanon über eine Waffenruhe zu verhandeln. In einer Mitteilung auf der Plattform X bot er an, die Gespräche in Paris auszurichten.
Macron hatte nach eigenen Angaben am Freitag unter anderem mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun telefoniert. »Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass der Libanon ins Chaos stürzt«, erklärte der französische Präsident.
Die libanesische Regierung hatte zuvor ihre Bereitschaft zu Verhandlungen signalisiert. Nun sei es an Israel, diese Gelegenheit zur Vereinbarung eines Waffenstillstands zu nutzen und »eine dauerhafte Lösung zu finden«, heißt es aus dem Élysée-Palast.
Macron hatte nach eigenen Angaben am Freitag unter anderem mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun telefoniert. »Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass der Libanon ins Chaos stürzt«, erklärte der französische Präsident.
Die libanesische Regierung hatte zuvor ihre Bereitschaft zu Verhandlungen signalisiert. Nun sei es an Israel, diese Gelegenheit zur Vereinbarung eines Waffenstillstands zu nutzen und »eine dauerhafte Lösung zu finden«, heißt es aus dem Élysée-Palast.
Französischer Präsident Emmanuel Macron. Foto: IMAGO / Arnaud Journois
Im Zuge des Irankriegs ist auch der militärische Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Die Hisbollah feuert Raketen auf Israel ab, Israel beschießt Ziele der Miliz im Libanon und droht mit einer Ausweitung des Einsatzes.
Macron forderte die mit Iran verbündete Hisbollah dazu auf, »ihre Flucht nach vorn« unverzüglich zu stoppen. Israel wiederum müsse »auf groß angelegte Offensive verzichten und seine massiven Luftangriffe einstellen, da bereits Hunderttausende Menschen geflohen sind«.
Macron forderte die mit Iran verbündete Hisbollah dazu auf, »ihre Flucht nach vorn« unverzüglich zu stoppen. Israel wiederum müsse »auf groß angelegte Offensive verzichten und seine massiven Luftangriffe einstellen, da bereits Hunderttausende Menschen geflohen sind«.
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Indische Schiffe dürfen Straße von Hormus passieren
Iran erlaubt einigen indischen Schiffen die Durchfahrt der Straße von Hormus. Das bestätigte Teherans Botschafter in Indien, Mohammad Fathali, bei einer Veranstaltung des Senders India Today in Neu-Delhi. Um wie viele Schiffe es geht, sagte Fathali nicht.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Freitag, dass die LPG-Tanker »Shivalik« und »Nanda Devi« die Meerenge passiert hatten. Das habe ein indischer Regierungsbeamter nun bestätigt. Ihm zufolge befinden sich 22 Schiffe unter indischer Flagge auf der westlichen Seite der Straße von Hormus.
Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete am Freitag, dass die LPG-Tanker »Shivalik« und »Nanda Devi« die Meerenge passiert hatten. Das habe ein indischer Regierungsbeamter nun bestätigt. Ihm zufolge befinden sich 22 Schiffe unter indischer Flagge auf der westlichen Seite der Straße von Hormus.
Bereits am Donnerstag hatte Reuters unter Berufung auf eine indische Quelle berichtet, dass Tanker unter der Flagge des Landes die Meerenge passieren dürften. Wenig später dementierte das eine Quelle aus Iran.
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Reeder befremdet deutsches Nein zu Militäreinsatz
Die Ablehnung der Bundesregierung gegenüber einem möglichen Militäreinsatz zum Schutz von Handelsschiffen im Persischen Golf ist beim Verband der Deutschen Reeder (VDR) mit »gewissem Befremden« registriert worden. Die G7-Länder und damit auch Deutschland hätten »zuletzt betont, dass internationale Anstrengungen notwendig sind, um die sichere Passage ziviler Schiffe zu gewährleisten«, teilte der Verband dem SPIEGEL mit.
Auch Deutschland sollte »alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können«, heißt es. »Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein.«
Auch Deutschland sollte »alle Optionen prüfen, die zu einem wirksamen Schutz von Schiffen und Besatzungen beitragen können«, heißt es. »Ein bloßes Vertrauen darauf, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, kann angesichts der aktuellen Lage keine tragfähige Strategie sein.«
Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte einem europäischen Militäreinsatz zur Sicherung der Straße von Hormus am Freitag eine Absage erteilt. Er sehe nicht, »was europäische Fregatten dort unten noch ausrichten können«, sagte der SPD-Politiker am Rande einer Übung in Norwegen. Kanzler Friedrich Merz wiederum sagte mit Blick auf ein mögliches deutsches Engagement, es gebe im Augenblick gar »keine Veranlassung, über eine militärische Absicherung der Seewege nachzudenken«. Der CDU-Politiker sagte: »Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden.«
Die Staats- und Regierungschefs der G7 hatten sich am 11. März darauf verständigt, Maßnahmen zur Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Golfregion vorzubereiten und international koordinierte Schutzmaßnahmen für Handelsschiffe zu prüfen. Verbandsangaben zufolge sind derzeit mehr als 40 Schiffe mit deutschem Bezug in der Region unterwegs, an Bord arbeiten etwa 1000 Seeleute. Insgesamt sitzen derzeit geschätzt mehr als 2000 Schiffe im Persischen Golf fest, rund 20 davon wurden bereits attackiert, es gab Tote und Verletzte. Am frühen Donnerstagmorgen ist erstmals auch ein von einer deutschen Reederei verchartertes Schiff von Schrapnellen getroffen worden, ein Brand an Bord konnte gelöscht werden.
Die Staats- und Regierungschefs der G7 hatten sich am 11. März darauf verständigt, Maßnahmen zur Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Golfregion vorzubereiten und international koordinierte Schutzmaßnahmen für Handelsschiffe zu prüfen. Verbandsangaben zufolge sind derzeit mehr als 40 Schiffe mit deutschem Bezug in der Region unterwegs, an Bord arbeiten etwa 1000 Seeleute. Insgesamt sitzen derzeit geschätzt mehr als 2000 Schiffe im Persischen Golf fest, rund 20 davon wurden bereits attackiert, es gab Tote und Verletzte. Am frühen Donnerstagmorgen ist erstmals auch ein von einer deutschen Reederei verchartertes Schiff von Schrapnellen getroffen worden, ein Brand an Bord konnte gelöscht werden.
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Leseempfehlung: Mehr als ein Dorfpriester
Pierre al-Raï sagte meinem Kollegen Christoph Reuter einmal: Aus dem Südlibanon wolle er nie weg. Nun ist der Priester bei einem israelischen Angriff gestorben. Lesen Sie hier den Nachruf auf den »Hirten der Christen« in der Region.
Foto: Daniel Etter / Der SPIEGEL
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Brand im Emirat Fujairah
Im Emirat Fujairah, Teil der Vereinigten Arabischen Emirate, haben herabfallende Trümmerteile ein Feuer ausgelöst. Zuvor war eine Drohne abgeschossen worden, teilte das Medienbüro des Emirats mit.
Der Hafen von Fujairah liegt nahe der Straße von Hormus und ist ein wichtiger Umschlagplatz für Schiffstreibstoffe. Laut einem Bericht von Bloomberg wurde die Verladung von Öl teilweise gestoppt.
Der Hafen von Fujairah liegt nahe der Straße von Hormus und ist ein wichtiger Umschlagplatz für Schiffstreibstoffe. Laut einem Bericht von Bloomberg wurde die Verladung von Öl teilweise gestoppt.
Foto: Altaf Qadri / AP
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Menschen in Iran sind weiterhin offline
Auch zum Beginn der dritten Kriegswoche bleibt das Internet in Iran abgeschaltet. Die Konnektivität liege weiterhin bei nur einem Prozent des normalen Niveaus, schreibt die auf Internetsperren spezialisierte Organisation Netblocks auf X.
Die Bevölkerung könne nur ein eingeschränktes Intranet nutzen, während staatlich genehmigte Nutzer uneingeschränkten Zugang zum globalen Netz erhielten. Auch ein privilegierter Kreis aus der iranischen Führung verfügt seit Jahren über sogenannte »weiße SIM-Karten« und kann das Internet ohne Einschränkungen nutzen.
Die Bevölkerung könne nur ein eingeschränktes Intranet nutzen, während staatlich genehmigte Nutzer uneingeschränkten Zugang zum globalen Netz erhielten. Auch ein privilegierter Kreis aus der iranischen Führung verfügt seit Jahren über sogenannte »weiße SIM-Karten« und kann das Internet ohne Einschränkungen nutzen.
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Vereinigte Arabische Emirate: Offenbar mehrere Festnahmen wegen Angriffsvideos
In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind mindestens zehn ausländische Staatsangehörige festgenommen worden, weil sie online Aufnahmen von Raketen- oder Drohnenangriffen geteilt haben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur WAM. Teils gehe es demnach auch um KI-generierte Inhalte, auf denen etwa Angriffe auf bekannte Sehenswürdigkeiten zu sehen waren.
Dem Bericht zufolge argumentieren Behörden, solche Aufnahmen könnten »die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen« – egal »ob echt oder gefälscht«. Nach Angaben des Generalstaatsanwalts droht den Festgenommenen mindestens ein Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe von 100.000 VAE-Dirham (rund 23.750 Euro).
Dem Bericht zufolge argumentieren Behörden, solche Aufnahmen könnten »die öffentliche Sicherheit beeinträchtigen« – egal »ob echt oder gefälscht«. Nach Angaben des Generalstaatsanwalts droht den Festgenommenen mindestens ein Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe von 100.000 VAE-Dirham (rund 23.750 Euro).
Laut der Organisation »Detained in Dubai« wurden bislang mehr als 20 Menschen wegen ähnlicher Verstöße gegen die Cyberkriminalitätsgesetze angeklagt. Die Vereinigten Arabischen Emirate mit ihren Touristenhochburgen Dubai und Abu Dhabi bemühen sich seit Kriegsbeginn darum, ihr Image als sicheres Reiseziel nicht zu verlieren. Das Teilen von Inhalten im Netz ist im Land grundsätzlich streng reglementiert.
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Bericht: Trump rechnete mit Kapitulation Irans vor Schließung der Straße von Hormus
Der US-Präsident ist vor dem Krieg gegen Iran offenbar gewarnt worden, dass das Regime nach einem Angriff die Straße von Hormus schließen könnte. Das berichtet das »Wall Street Journal« unter Berufung auf Insider. Generalstabschef Dan Caine habe demnach gesagt, man gehe seit Längerem davon aus, dass das Regime Minen, Drohnen und Raketen einsetzen könne, um die Handelsroute zu blockieren.
Trump habe dieses Risiko wahrgenommen, heißt es in dem Bericht. Trotzdem habe er sich dazu entschieden, anzugreifen: Demnach ging er davon aus, dass Teheran eher aufgeben würde, als die Straße von Hormus zu schließen. Sollte dieser Fall doch eintreten, könne das US-Militär nach Ansicht Trumps damit fertig werden. Laut der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, zielten die US-Angriffe darauf ab, »Iran die Möglichkeit zu nehmen, die Straße von Hormus zu schließen«.
Trump habe dieses Risiko wahrgenommen, heißt es in dem Bericht. Trotzdem habe er sich dazu entschieden, anzugreifen: Demnach ging er davon aus, dass Teheran eher aufgeben würde, als die Straße von Hormus zu schließen. Sollte dieser Fall doch eintreten, könne das US-Militär nach Ansicht Trumps damit fertig werden. Laut der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, zielten die US-Angriffe darauf ab, »Iran die Möglichkeit zu nehmen, die Straße von Hormus zu schließen«.
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Hamas fordert von Iran Stopp der Angriffe auf Golfstaaten
Die palästinensische Terrororganisation Hamas hat Iran dazu aufgerufen, die Angriffe auf seine arabischen Nachbarländer einzustellen. Teheran habe das Recht, auf israelisch-amerikanische Attacken zu reagieren, heißt es in einer Mitteilung. Die »Brüder in Iran« sollten jedoch davon absehen, Nachbarländer weiter anzugreifen.
Die Hamas rief die Staaten in der Region auf, »zusammenzuarbeiten, um diese Aggression zu stoppen und die brüderlichen Beziehungen untereinander zu bewahren«. Das iranische Regime unterstützte die Hamas jahrzehntelang finanziell und militärisch. Sie pflegt zudem enge Beziehungen zum Golfstaat Katar, der nun unter Beschuss der Ajatollahs steht.
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Leseempfehlung: Trumps enthemmter Kriegsminister
Alte Daten, tote Kinder: Das US-Militär hat einer Untersuchung zufolge eine Schule in Iran zerstört. Vor allem für Pentagonchef Pete Hegseth zieht das heikle Fragen nach sich, schreibt mein Kollege Alexander Sarovic. Lesen Sie hier mehr.
Foto: Kylie Cooper / Reuters
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Bericht: Fast 300 Drohnen und Raketen aus Iran auf Kurdistan
Die Autonome Region Kurdistan im Nordirak wurde in den ersten zwei Kriegswochen von 294 Drohnen und Raketen aus Iran getroffen. Das berichtet der kurdische Sender Rûdaw. Die meisten Angriffe zielten demnach auf die Provinz Erbil. Den Angaben zufolge wurden sechs Menschen getötet und 35 weitere verletzt.
Foto: Sedat Suna / Getty Images
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»Wir werden im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben«
Israel plant offenbar die größte Bodenoffensive im Libanon seit 2006. Das berichtet der für gewöhnlich gut unterrichtete Investigativjournalist Barak Ravid für das US-Newsportal Axios. Die Armee soll demnach alle Gebiete südlich des Litani-Flusses besetzen, um jegliche Infrastruktur der schiitischen Hisbollah-Miliz zu zerstören. »Wir werden im Libanon machen, was wir in Gaza gemacht haben«, wird ein Mitglied des israelischen Militärs zitiert.
Hintergrund für die Eskalation sei der koordinierte Angriff von Hisbollah und Iran am Mittwoch, als allein aus dem Libanon mehr als 200 Raketen auf Israel abgeschossen wurden.
Bereits am Freitag hatten Israels Streitkräfte erstmals eine Brücke, die über den Litani-Fluss führt, angegriffen – und damit gezielt zivile Infrastruktur. Für die Schiitenmiliz Hisbollah soll sie ein wichtiger Übergang gen Süden, also nach Israel, gewesen sein. Die Miliz habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen, hieß es in einer Erklärung des Militärs. Auch viele Binnenflüchtlinge, die das Kampfgebiet verlassen, haben diese Brücke bisher genutzt.
Hintergrund für die Eskalation sei der koordinierte Angriff von Hisbollah und Iran am Mittwoch, als allein aus dem Libanon mehr als 200 Raketen auf Israel abgeschossen wurden.
Bereits am Freitag hatten Israels Streitkräfte erstmals eine Brücke, die über den Litani-Fluss führt, angegriffen – und damit gezielt zivile Infrastruktur. Für die Schiitenmiliz Hisbollah soll sie ein wichtiger Übergang gen Süden, also nach Israel, gewesen sein. Die Miliz habe in der Nähe Abschussrampen stationiert und von dort aus Israel beschossen, hieß es in einer Erklärung des Militärs. Auch viele Binnenflüchtlinge, die das Kampfgebiet verlassen, haben diese Brücke bisher genutzt.
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Leseempfehlung: Gefangen in einem asymmetrischen Krieg
Die Straße von Hormus wird immer mehr zum wunden Punkt für die US-Regierung. Donald Trump scheint von der Kriegsführung des Regimes in Teheran überrascht – und setzt auf Eskalation. Lesen Sie hier die Analyse meines Kollegen Maximilian Popp.
Foto: Brendan Smialowski / AFP
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Nächtliche Angriffe auf Golfstaaten
Mehrere Länder am Persischen Golf melden Luftangriffe. Das saudi-arabische Verteidigungsministerium teilte mit, man habe zahlreiche Drohnen abgefangen. In Dubai trafen Trümmer eines abgewehrten Geschosses laut den Behörden die Fassade eines Gebäudes. Menschen wurden demnach nicht verletzt. Auch in Bahrain heulten nach Angaben des Innenministeriums die Sirenen.
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Versorgung in Katar vorerst gesichert
Katar verfügt nach eigenen Angaben über strategische Wasserreserven für vier Monate. Die Lebensmittelreserven des Golfstaats reichten für 18 Monate, sagte Innenminister Scheich Chalifa bin Hamad Al Thani. Bisher habe man nicht von den Reserven zehren müssen.
Die Entsalzungsanlagen an der Küste des Persischen Golfs, die aus Meerwasser Trinkwasser machen, sind ein mögliches Angriffsziel für beide Seiten. Wieso das Millionen Menschen in Not bringen könnte, lesen Sie hier.
Die Entsalzungsanlagen an der Küste des Persischen Golfs, die aus Meerwasser Trinkwasser machen, sind ein mögliches Angriffsziel für beide Seiten. Wieso das Millionen Menschen in Not bringen könnte, lesen Sie hier.
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Angriff auf US-Botschaft in Bagdad
In Iraks Hauptstadt Bagdad hat es einen Luftangriff auf die US-Botschaft gegeben. Die Nachrichtenagentur AP meldete den Einschlag einer Rakete. Diese habe einen Hubschrauberlandeplatz getroffen, hieß es unter Berufung auf zwei irakische Sicherheitsbeamte. Über dem Gelände sei eine Rauchsäule aufgestiegen. Die Nachrichtenagentur AFP sprach hingegen von einem Drohnenangriff auf das Botschaftsgelände. Die Attacke sei kurz nach Angriffen auf proiranische Kämpfer in der irakischen Hauptstadt erfolgt.
Bei einem der Angriffe wurde ein von der proiranischen Kataeb-Hisbollah genutztes Haus getroffen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr. Eine »Schlüsselfigur« der von Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach bei dem Angriff getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt. Kurz darauf waren in Bagdad weitere Explosionen zu hören. Bewohner des Stadtteils Sajuna im Osten Bagdads berichteten von Erschütterungen in ihren Häusern aufgrund der heftigen Explosionen.
Bei einem der Angriffe wurde ein von der proiranischen Kataeb-Hisbollah genutztes Haus getroffen, wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr. Eine »Schlüsselfigur« der von Iran unterstützten paramilitärischen Gruppe wurde demnach bei dem Angriff getötet, zwei weitere Mitglieder der Gruppe wurden verletzt. Kurz darauf waren in Bagdad weitere Explosionen zu hören. Bewohner des Stadtteils Sajuna im Osten Bagdads berichteten von Erschütterungen in ihren Häusern aufgrund der heftigen Explosionen.
Foto: Ali Jabar / AP
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Iran warnt USA vor Angriff auf Öl-Infrastruktur
Die iranischen Streitkräfte haben nach der Bombardierung der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg durch die US-Armee Washington vor einem Angriff auf den Öl- und Energiesektor gewarnt. Ein Sprecher sagte nach Angaben des regierungstreuen Senders Press TV, dass bei einem Angriff auf Irans Öl-, Wirtschafts- oder Energieinfrastruktur »alle entsprechenden US-Einrichtungen in der Region zerstört werden«. Die USA haben nach Angaben von Trump alle militärischen Anlagen auf der Insel zerstört.
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Medienbericht: Fünf US-Tankflugzeuge bei iranischem Angriff in Saudi-Arabien beschädigt
Am Donnerstag war ein US-Tankflugzeug im Irak abgestürzt, nun berichtet das »Wall Street Journal« von einem iranischen Raketenangriff auf fünf Tankflugzeuge der USA. Diese seien auf der Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien getroffen und beschädigt worden.
Der Raketenangriff habe in den vergangenen Tagen stattgefunden. Die Flugzeuge seien zwar beschädigt, aber nicht vollständig zerstört und würden derzeit repariert, berichtet die Zeitung. Bei den Angriffen sei niemand getötet worden. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung des Angriffs auf die Tankjets.
Der Raketenangriff habe in den vergangenen Tagen stattgefunden. Die Flugzeuge seien zwar beschädigt, aber nicht vollständig zerstört und würden derzeit repariert, berichtet die Zeitung. Bei den Angriffen sei niemand getötet worden. Es gibt bislang keine offizielle Bestätigung des Angriffs auf die Tankjets.
KC-135 Tankflugzeug und F-16 Kampfjet (über Alaska im Februar 2026) . Foto: HO / AP
Derzeit prüft das US-Militär die Umstände des Tankflugzeug-Unglücks im Irak. Der Jet vom Typ KC-135 war am Donnerstag gegen 14.00 Uhr Ortszeit abgestürzt. Der Verlust sei weder auf feindlichen Beschuss noch auf Beschuss von Verbündeten zurückzuführen, hieß es. Zuvor hatte das US-Zentralkommando (Centcom) mitgeteilt, dass zwei Flugzeuge an dem Vorfall beteiligt gewesen seien. Eine Maschine sei sicher gelandet, die andere abgestürzt.
Eine von Iran unterstützte Milizengruppe hatte später behauptet, das US-Tankflugzeug abgeschossen zu haben. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte mit, der Abschuss sei »zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes« erfolgt.
Eine von Iran unterstützte Milizengruppe hatte später behauptet, das US-Tankflugzeug abgeschossen zu haben. Der Islamische Widerstand im Irak, eine Dachorganisation bewaffneter Gruppen, teilte mit, der Abschuss sei »zur Verteidigung der Souveränität und des Luftraums unseres Landes« erfolgt.
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Hisbollah-Chef Kassem droht Israel mit »langer Konfrontation«
Die mit Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon geht von einer länger andauernden Auseinandersetzung mit Israel aus. »Wir haben uns auf eine lange Konfrontation eingestellt«, sagte Hisbollah-Chef Naim Kassem am Freitag in einer Fernsehansprache. Die Israelis müssten mit »Überraschungen auf dem Schlachtfeld« rechnen, warnte der Hisbollah-Chef, während er von einem »existenziellen Kampf« sprach.
Israels Verteidigungsminister hatte dem Libanon zuvor mit weiteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Die bisherigen Angriffe seien »erst der Anfang«, sagte Verteidigungsminister Israel Katz bei einem Treffen mit der Armeeführung am Freitag. In der Nacht zu Freitag hatte die israelische Armee eine Brücke über den Litani-Fluss im Südlibanon zerstört.
Die Brücke sei von Kämpfern der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz genutzt worden, um Waffen in den Südlibanon zu bringen, sagte Katz. Die libanesische Regierung und der libanesische Staat würden »einen immer höheren Preis in Form von Schäden an der Infrastruktur zahlen«, die von Hisbollah-Terroristen für Angriffe auf Israel genutzt werde. Sollte die Regierung in Beirut ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachkommen, werde Israel auch die Kontrolle über libanesische Gebiete übernehmen.
Israels Verteidigungsminister hatte dem Libanon zuvor mit weiteren Angriffen auf die Infrastruktur des Landes gedroht. Die bisherigen Angriffe seien »erst der Anfang«, sagte Verteidigungsminister Israel Katz bei einem Treffen mit der Armeeführung am Freitag. In der Nacht zu Freitag hatte die israelische Armee eine Brücke über den Litani-Fluss im Südlibanon zerstört.
Die Brücke sei von Kämpfern der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz genutzt worden, um Waffen in den Südlibanon zu bringen, sagte Katz. Die libanesische Regierung und der libanesische Staat würden »einen immer höheren Preis in Form von Schäden an der Infrastruktur zahlen«, die von Hisbollah-Terroristen für Angriffe auf Israel genutzt werde. Sollte die Regierung in Beirut ihrer Verpflichtung zur Entwaffnung der Hisbollah nicht nachkommen, werde Israel auch die Kontrolle über libanesische Gebiete übernehmen.
Hisbollah-Chef Naim Kassem. Foto: Bilal Hussein / AP
Die Entwaffnung der Hisbollah ist Teil der Vereinbarungen zur Waffenruhe, die Israel und die proiranische Miliz im November 2024 vereinbart hatten. Die libanesische Armee hatte im Januar erklärt, die erste Phase der Hisbollah-Entwaffnung abgeschlossen zu haben, die das Gebiet vom Litani-Fluss bis hinunter zur israelischen Grenze betrifft. Nach dem Beginn des Irankrieges am 28. Februar eskalierte der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah erneut.
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USA ziehen Teil von Botschaftspersonal aus dem Oman ab
Die USA ziehen vor dem Hintergrund des Irans-Krieges einen Teil ihres Botschaftspersonals aus dem Oman ab. Nicht zwingend benötigte Mitarbeiter und ihre Angehörigen müssten das Sultanat wegen der kriegsbedingten Risiken verlassen, erklärte das US-Außenministerium. Das Ministerium aktualisierte zudem seine Reisewarnung angesichts der »Sicherheitsrisiken«. Es verwies auf eine »anhaltende Gefahr durch Drohnen- und Raketenangriffe aus dem Iran« sowie auf »erhebliche Beeinträchtigungen des Linienflugverkehrs«.
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Libanon meldet zwölf Tote nach israelischem Angriff auf Gesundheitszentrum
Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Gesundheitszentrum im Südlibanon sollen nach Behördenangaben mindestens zwölf Mitarbeiter getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium erklärte am Samstag, es trauere um die in Burdsch Kalawija getöteten Mitarbeiter. Diese seien »bei einem israelischen Luftangriff auf das Gesundheitszentrum der Stadt« gestorben.
Bei den Toten handele es sich um »zwölf Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern«. Ein weiterer Gesundheitsmitarbeiter wurde demnach verletzt. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu dem Angriff.
Dem Gesundheitsministerium zufolge handelte es sich um »den zweiten Angriff auf den Gesundheitssektor binnen weniger Stunden«. Zuvor hatte es demnach bereits einen Angriff in Sawaneh gegeben. Dabei wurden dem Ministerium zufolge zwei Sanitäter der proiranischen Hisbollah und der mit ihr verbündeten Amal-Gruppierung getötet.
Bei den Toten handele es sich um »zwölf Ärzte, Sanitäter und Krankenschwestern«. Ein weiterer Gesundheitsmitarbeiter wurde demnach verletzt. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu dem Angriff.
Dem Gesundheitsministerium zufolge handelte es sich um »den zweiten Angriff auf den Gesundheitssektor binnen weniger Stunden«. Zuvor hatte es demnach bereits einen Angriff in Sawaneh gegeben. Dabei wurden dem Ministerium zufolge zwei Sanitäter der proiranischen Hisbollah und der mit ihr verbündeten Amal-Gruppierung getötet.
Israelischer Angriff auf Südliche Vororte Beiruts (13. März). Foto: Amr Abdallah Dalsh / REUTERS
Die USA und Israel hatten am 28. Februar Luftangriffe gegen Iran begonnen. Iran greift seitdem mit Raketen und Drohnen Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an. Im Zuge des Irankrieges ist auch der militärische Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert.
Die Hisbollah im Libanon ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthi-Miliz im Jemen Teil der von Iran angeführten »Achse des Widerstands«. Erklärtes Ziel des Bündnisses ist die Vernichtung Israels.
Die Hisbollah im Libanon ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Huthi-Miliz im Jemen Teil der von Iran angeführten »Achse des Widerstands«. Erklärtes Ziel des Bündnisses ist die Vernichtung Israels.
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Trump lehnt Putins Uran-Vorschlag für Iran ab
Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin abgelehnt, angereichertes Uran aus Iran nach Russland zu transferieren. Dies sei Teil eines Plans gewesen, den Krieg der USA und Israels gegen Iran zu beenden, berichtet das Nachrichtenportal Axios am Freitag unter Berufung auf Insider. Putin habe die Idee in einem Telefonat in dieser Woche ins Spiel gebracht. Eine Stellungnahme der genannten Staaten liegt zunächst nicht vor.
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Medienbericht über Explosionen in Katars Hauptstadt Doha
In Katars Hauptstadt Doha sind Explosionen zu hören. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass Abfangjäger am frühen Morgen im Stadtzentrum von Doha zwei Geschosse abgewehrt hätten. Das katarische Verteidigungsministerium erklärte, sein Militär habe einen »gegen den Staat Katar gerichteten Raketenangriff abgewehrt«.
Das Innenministerium des Golfstaats hatte kurz zuvor die Evakuierung »mehrerer wichtiger Gebiete« bekannt gegeben. Das Ministerium sprach von einer »vorübergehenden Vorsichtsmaßnahme«. Der Schritt erfolge, »um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, bis die Gefahr vorüber ist«.
Im zentralen Stadtteil Muscheireb in der Hauptstadt Doha erhielten einige Bewohner auf ihren Telefonen Warnungen, »das Gebiet unverzüglich zu verlassen und sich vorsorglich an den nächstgelegenen sicheren Ort zu begeben«. Im Zentrum Dohas waren Sicherheitskräfte auf den Straßen im Einsatz, einige Gebiete wurden abgesperrt.
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Trump lässt Irans Öl-Insel angreifen – und droht mit Zerstörung der Ölanlagen
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump einen massiven Luftangriff gegen die Insel Charg geflogen. Das ist eine deutliche Eskalation, Charg ist ein besonders sensibles Ziel: Die Insel vor der iranischen Küste im Persischen Golf ist der wichtigste Umschlagplatz für Irans Rohölexporte und ein zentraler Knoten der iranischen Wirtschaft.
Auf Charg endet ein großer Teil der Pipelines aus den iranischen Ölfeldern. Dort wird das Rohöl in großen Tanklagern gesammelt und anschließend auf Tanker gepumpt, die durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus zu internationalen Märkten fahren.
Trump erklärte in einem Truth-Social-Post allerdings, dass die USA »aus Gründen des Anstands« nicht die Öl-Infrastruktur auf der Insel angegriffen hätten – sondern nur militärische Ziele. Er behauptete, es habe sich um »einen der mächtigsten Bombenangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens« gehandelt.
Gleichzeitig drohte Trump, die Ölinfrastruktur auf Charg künftig direkt zu attackieren, falls Iran weiter den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiere. Der Angriff wirkt damit wie der Versuch einer letzten Warnung: Das US-Militär zeigt, dass es Charg militärisch jederzeit erreichen kann – und droht, im nächsten Schritt die wirtschaftliche Lebensader des Landes zu zerstören.
Ein Ausfall dieser wichtigen Exportterminals dürfte allerdings nicht nur Iran hart treffen, sondern den Ölmarkt erschüttern und die Energiepreise weltweit weiter nach oben treiben. Zudem könnte Teheran versuchen seinerseits zu eskalieren – und seine Angriffe auf Energieanlagen arabischer Golfstaaten ausweiten, die mit den USA verbündet sind.
Auf Charg endet ein großer Teil der Pipelines aus den iranischen Ölfeldern. Dort wird das Rohöl in großen Tanklagern gesammelt und anschließend auf Tanker gepumpt, die durch den Persischen Golf und die Straße von Hormus zu internationalen Märkten fahren.
Trump erklärte in einem Truth-Social-Post allerdings, dass die USA »aus Gründen des Anstands« nicht die Öl-Infrastruktur auf der Insel angegriffen hätten – sondern nur militärische Ziele. Er behauptete, es habe sich um »einen der mächtigsten Bombenangriffe in der Geschichte des Nahen Ostens« gehandelt.
Gleichzeitig drohte Trump, die Ölinfrastruktur auf Charg künftig direkt zu attackieren, falls Iran weiter den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blockiere. Der Angriff wirkt damit wie der Versuch einer letzten Warnung: Das US-Militär zeigt, dass es Charg militärisch jederzeit erreichen kann – und droht, im nächsten Schritt die wirtschaftliche Lebensader des Landes zu zerstören.
Ein Ausfall dieser wichtigen Exportterminals dürfte allerdings nicht nur Iran hart treffen, sondern den Ölmarkt erschüttern und die Energiepreise weltweit weiter nach oben treiben. Zudem könnte Teheran versuchen seinerseits zu eskalieren – und seine Angriffe auf Energieanlagen arabischer Golfstaaten ausweiten, die mit den USA verbündet sind.
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Israel meldet Angriff auf libanesische Brücke
Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge die Zrarieh-Brücke über den Litani-Fluss attackiert. Es behauptete, die Brücke sei von Hisbollah-Kämpfern genutzt worden, um zwischen dem Nord- und Südlibanon zu wechseln. Beweise für diese Behauptung legte die Armee zunächst nicht vor.
Es scheint das erste Mal zu sein, dass Israel im Rahmen seiner aktuellen Einsätze im Libanon Angriffe auf zivile Infrastruktur einräumte. »Die libanesische Regierung wird bis zur Entwaffnung der Hisbollah immer höhere Kosten durch Schäden an der Infrastruktur und Gebietsverluste hinnehmen müssen«, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz in einer Stellungnahme.
Das Völkerrecht verbietet im Allgemeinen Angriffe des Militärs auf zivile Infrastruktur, solche Operationen können jedoch unter bestimmten Umständen zulässig sein, etwa wenn die Objekte für militärische Zwecke genutzt werden.
Es scheint das erste Mal zu sein, dass Israel im Rahmen seiner aktuellen Einsätze im Libanon Angriffe auf zivile Infrastruktur einräumte. »Die libanesische Regierung wird bis zur Entwaffnung der Hisbollah immer höhere Kosten durch Schäden an der Infrastruktur und Gebietsverluste hinnehmen müssen«, erklärte Verteidigungsminister Israel Katz in einer Stellungnahme.
Das Völkerrecht verbietet im Allgemeinen Angriffe des Militärs auf zivile Infrastruktur, solche Operationen können jedoch unter bestimmten Umständen zulässig sein, etwa wenn die Objekte für militärische Zwecke genutzt werden.
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Berichte: Sechs Tote bei israelischem Luftangriff im Südlibanon
Bei einem israelischen Luftangriff sind in der südlibanesischen Stadt Nabatije Berichten zufolge mindestens sechs Menschen getötet worden. Unter den Opfern habe sich auch ein junges Mädchen befunden, meldete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA. Ein israelisches Kampfflugzeug habe das Wohnhaus einer Familie angegriffen, hieß es weiter. Das israelische Militär äußerte sich bislang nicht zu dem Vorfall.
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US-Marines auf dem Weg in den Golf – Spekulationen über mögliche Landungsoperationen
Die Nachricht, dass die USA einen amphibischen Marineverband in den Nahen Osten verlegen – darunter das Angriffsschiff USS Tripoli und die 31st »Marine Expeditionary Unit« –, hat unter Militärbeobachtern auch Spekulationen über mögliche Landungsoperationen ausgelöst. Solche Verbände gelten als besonders flexible Eingreifkräfte: Sie können Handelsschiffe schützen, Luftangriffe fliegen – oder Marines per Hubschrauber und Landungsboot rasch an Küsten absetzen.
Die »Marine Expeditionary Unit« umfasst insgesamt rund 2300 Marines. Den Kern bildet ein Infanteriebataillon mit etwa 800 Kampfsoldaten, unterstützt von Artillerie, Mörsern und Panzerabwehrwaffen. Hinzu kommen Hubschrauber, Transportflugzeuge und teilweise F-35B-Kampfjets, die von den Schiffen aus operieren können.
In diesem Zusammenhang wird immer wieder Kharg Island genannt. Die Insel ist der wichtigste Öl-Exportterminal Irans; ein großer Teil der iranischen Rohölexporte wird dort auf Tanker verladen. Ein Angriff oder eine zeitweise Besetzung würden deshalb einen zentralen Nerv der iranischen Wirtschaft treffen.
Ob ein solcher Einsatz tatsächlich geplant ist, bleibt allerdings offen. Die Verlegung des Verbandes schafft zunächst vor allem militärische Optionen. Sie könnte ebenso als Signal der Abschreckung gedacht sein – vor dem Hintergrund, dass Iran weiterhin den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus blockiert und damit eine der wichtigsten Energie-Routen der Welt bedroht.
Die »Marine Expeditionary Unit« umfasst insgesamt rund 2300 Marines. Den Kern bildet ein Infanteriebataillon mit etwa 800 Kampfsoldaten, unterstützt von Artillerie, Mörsern und Panzerabwehrwaffen. Hinzu kommen Hubschrauber, Transportflugzeuge und teilweise F-35B-Kampfjets, die von den Schiffen aus operieren können.
In diesem Zusammenhang wird immer wieder Kharg Island genannt. Die Insel ist der wichtigste Öl-Exportterminal Irans; ein großer Teil der iranischen Rohölexporte wird dort auf Tanker verladen. Ein Angriff oder eine zeitweise Besetzung würden deshalb einen zentralen Nerv der iranischen Wirtschaft treffen.
Ob ein solcher Einsatz tatsächlich geplant ist, bleibt allerdings offen. Die Verlegung des Verbandes schafft zunächst vor allem militärische Optionen. Sie könnte ebenso als Signal der Abschreckung gedacht sein – vor dem Hintergrund, dass Iran weiterhin den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus blockiert und damit eine der wichtigsten Energie-Routen der Welt bedroht.
USA senden offenbar Expeditionseinheit nach Nahost
Das Pentagon hat übereinstimmenden Berichten des »Wall Street Journal« und der Nachrichtenagentur AP zufolge die Entsendung weiterer Einheiten ins Kriegsgebiet genehmigt. Demnach sollen darunter Teile einer »Amphibious Ready Group (ARG)«, auf Deutsch etwa »Amphibische Einsatzgruppe«, samt einer angeschlossenen »Marine Expeditionary Unit« sein. Bei einer solchen Einheit handelt es sich um eine schnell verlegbare Einsatztruppe.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
USS »Tripoli« im November 2022 im Hafen von Sydney, Australien. Foto: Saeed Khan/AFP
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Leseempfehlung: Teheran nimmt den Ölhandel in den Würgegriff
Die Straße von Hormus ist das wohl größte geopolitische Druckmittel Irans: Ein Nadelöhr, mit dem das Regime in Teheran nicht nur den USA, sondern der Welt großen Schaden zufügen kann. Durch die Meerenge läuft nämlich eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas.
Etwa 3000 Schiffe fahren üblicherweise pro Monat hindurch. Jetzt sind es eine Handvoll pro Woche. Denn: Iran hat offenbar Minen in der Meerenge verlegt, immer wieder werden Tanker angegriffen. Dadurch hat Iran die Straße von Hormus für den Welthandel de facto geschlossen. Die USA versuchen, den Handelsweg offenzuhalten. Doch mit militärischen Mitteln allein ist das schwierig. Mein Kollege Fritz Schaap analysiert, warum.
Etwa 3000 Schiffe fahren üblicherweise pro Monat hindurch. Jetzt sind es eine Handvoll pro Woche. Denn: Iran hat offenbar Minen in der Meerenge verlegt, immer wieder werden Tanker angegriffen. Dadurch hat Iran die Straße von Hormus für den Welthandel de facto geschlossen. Die USA versuchen, den Handelsweg offenzuhalten. Doch mit militärischen Mitteln allein ist das schwierig. Mein Kollege Fritz Schaap analysiert, warum.
Brennendes Schiff am Golf. Foto: Media Office of Iraqi Ports / REUTERS
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USA senden Expeditionseinheit nach Nahost
Das Pentagon hat übereinstimmenden Berichten des »Wall Street Journal« und der Nachrichtenagentur AP zufolge die Entsendung weiterer Einheiten ins Kriegsgebiet genehmigt. Demnach sollen darunter Teile einer »Amphibious Ready Group (ARG)«, auf Deutsch etwa »Amphibische Einsatzgruppe«, samt einer angeschlossenen »Marine Expeditionary Unit« sein. Bei einer solchen Einheit handelt es sich um eine schnell verlegbare Einsatztruppe.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
Laut AP habe die Anweisung für etwa 2500 Soldaten und das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gegolten, das bereits auf dem Weg nach Nahost sei. Aktuell befinde sich das Schiff noch gut eine Woche von den Gewässern vor Irans Küste entfernt. Normalerweise sind die Expeditionseinheit sowie die USS Tripoli und andere amphibische Angriffsschiffe in Japan stationiert.
Die Entsendung solcher Truppen schätzen Beobachter als brisante Entwicklung ein: Dadurch deuten die USA womöglich Landeaktionen und Bodeneinsätze im Kriegsgebiet an. »Marine Expeditionary Units« sind für ebensolche amphibische Landungen ausgebildet und ausgerüstet und fungieren als Speerspitze bei derartigen Einsätzen. Sie gelten als schnell verlegbar und können daher sofort und aus dem Stand eingreifen, um weltweit amerikanische Interessen zu wahren. Sie kommen daher oft auch zur Verstärkung der Botschaftssicherheit, bei der Evakuierung von Zivilisten und in der Katastrophenhilfe zum Einsatz.
»Marine Expeditionary Units« sind Teil der US-Marines, einer Elitetruppe der US-Armee. Das Marinekorps fungiert als Land-, See- und Luftstreitmacht in einem und ist mit schwerem Gerät aller Art ausgerüstet – eine Armee in der Armee. Zur Bewaffnung zählen Schiffe ebenso wie Panzer, Artillerie, Flugzeuge, Hubschrauber und Raketen.
USS »Tripoli« im November 2022 im Hafen von Sydney, Australien. Foto: Saeed Khan/AFP
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Luftfrachtraten klettern wohl teils um 70 Prozent
Für Logistiker kann im Krieg auch ein Geschäft stecken. Einige Unternehmen erheben Risikozuschläge, aber auch die aktuellen Marktpreise ziehen kräftig an – etwa beim Transport per Flugzeug. Auf den Routen zwischen Südasien und Europa seien die Luftfrachtraten seit Beginn der Kämpfe zuletzt gar um bis zu 70 Prozent gestiegen, teilte die Buchungsplattform Freightos der Nachrichtenagentur Reuters zufolge nun mit.
Obwohl Luftfracht im Schnitt fünf- bis zehnmal so teuer wie Seefracht ist, ist der Andrang offenbar groß: Weil auch zahlreiche Frachtschiffe im Persischen Golf festsitzen, müssen viele Unternehmen auf den Luftweg umsteigen. Nur so können sie Lieferengpässe vermeiden. Vor allem indische Hersteller von günstigen Generika stellten ihre Lieferungen nach Europa und Afrika derzeit von See- auf Luftfracht um, wird der Lieferkettenexperte Prashant Yadav zitiert.
Die Logistik-Unternehmen selbst leiden aber auch unter höheren Kosten. Die Preise für Treibstoff etwa sind stark gestiegen, wichtige Drehkreuze wie Dubai und Doha sind durch den Konflikt auch nur eingeschränkt nutzbar. Wer da an längerfristige Verträge gebunden ist, für den wird es schnell teuer.
Obwohl Luftfracht im Schnitt fünf- bis zehnmal so teuer wie Seefracht ist, ist der Andrang offenbar groß: Weil auch zahlreiche Frachtschiffe im Persischen Golf festsitzen, müssen viele Unternehmen auf den Luftweg umsteigen. Nur so können sie Lieferengpässe vermeiden. Vor allem indische Hersteller von günstigen Generika stellten ihre Lieferungen nach Europa und Afrika derzeit von See- auf Luftfracht um, wird der Lieferkettenexperte Prashant Yadav zitiert.
Die Logistik-Unternehmen selbst leiden aber auch unter höheren Kosten. Die Preise für Treibstoff etwa sind stark gestiegen, wichtige Drehkreuze wie Dubai und Doha sind durch den Konflikt auch nur eingeschränkt nutzbar. Wer da an längerfristige Verträge gebunden ist, für den wird es schnell teuer.
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US-Regierung setzt hohe Belohnung zur Ergreifung Khameneis aus
Mit der Auswahl Mojtaba Khameneis als nächster Oberster Führer in Iran zeigte sich US-Präsident Donald Trump nicht einverstanden. Nun hat seine Regierung auch eine hohe Belohnung zur Ergreifung Khameneis ausgesetzt. Wie das Außenministerium unter anderem auf X mitteilte, würden zehn Millionen Dollar (rund 8,7 Millionen Euro) für Hinweise über den Verbleib Khameneis oder anderer hochrangiger Verantwortlicher gezahlt.
Gesucht werden demnach unter anderem der iranische Sicherheitschef Ali Larijani und Innenminister Eskandar Momeni sowie ferner Anführer der iranischen Revolutionswächter.
Gesucht werden demnach unter anderem der iranische Sicherheitschef Ali Larijani und Innenminister Eskandar Momeni sowie ferner Anführer der iranischen Revolutionswächter.
Tatsächlich ist der Verbleib von Khamenei junior derzeit unklar. Weitere Hintergründe zum großen Rätselraten um die Personalie erfahren Sie hier.
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Liebe Leserinnen und Leser,
die USA und Israel setzen ihre Angriffe gegen Iran und seine Nachbarn fort, das Regime in Teheran antwortet mit Gegenangriffen. Wir halten Sie hier über die Entwicklungen in Nahost und die Auswirkungen jenseits der Region auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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Mit Material der Agenturen





