SpOn 13.03.2026
18:10 Uhr

Iran-Krieg: Warum die Straße von Hormus für Donald Trump zum Problem wird


Der Irankrieg verdeutlicht, was Experten schon lange sagen: Die Straße vor Hormus ist ein Fundament der Weltwirtschaft – Donald Trump lernt das auch gerade.

Iran-Krieg: Warum die Straße von Hormus für Donald Trump zum Problem wird

Seit Ende Februar greifen die USA und Israel Iran an. Die Gegenwehr des Regimes in Teheran trifft unter anderem die Straße von Hormus. Durch die Meerenge zwischen Iran und Oman fließt ein großer Teil des weltweiten Öls. Iran hat sie faktisch blockiert. Die Folgen sind weltweit spürbar: Reedereien leiten Tanker um, die Ölpreise geraten ins Schwanken, und für US-Präsident Donald Trump wird der Krieg zum innenpolitischen Problem. Denn steigende Benzinpreise in den USA können ihm bei den anstehenden Midtermwahlen im Herbst sehr gefährlich werden. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die Benzinpreise im ersten Jahr seiner Amtszeit zu halbieren. Davon ist er sehr weit entfernt.

US-Präsident Donald Trump bei einer Veranstaltung in Hebron, Kentucky: Innenpolitisches Problem

US-Präsident Donald Trump bei einer Veranstaltung in Hebron, Kentucky: Innenpolitisches Problem

Foto: Jim Watson / AFP

In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Claus Hecking, SPIEGEL-Korrespondent in Boston und Kenner der internationalen Energiemärkte. Warum ist die Straße von Hormus so entscheidend? Und warum hat Trump die Reaktion der Ölmärkte offenbar so fundamental unterschätzt?

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