SpOn 31.07.2026
12:15 Uhr

Fußball: Red Bull holt Roger Schmidt als Nachfolger von Jürgen Klopp


Jürgen Klopp ist weg, sein Nachfolger bei Red Bull gefunden: Roger Schmidt, zuletzt für die japanische Fußballliga tätig, kehrt nach Europa zurück. Der 59-Jährige wird bei RB »Head of Global Soccer«.

Fußball: Red Bull holt Roger Schmidt als Nachfolger von Jürgen Klopp

Roger Schmidt wird als Nachfolger von Jürgen Klopp globaler Fußball-Chef von Red Bull. Zum 1. Oktober tritt der langjährige Trainer sein Amt als »Head of Global Soccer« an, wie das Unternehmen mitteilte. Demnach unterschrieb Schmidt einen langfristigen Vertrag und werde gemeinsam mit Florian Scholz, Head of Global Soccer Commercial, die sportliche und kommerzielle Zukunft von Red Bulls Fußball-Abteilung vorantreiben.

Klopp als Bundestrainer freigegeben

Nach der Weltmeisterschaft und der Trennung des Deutschen Fußball-Bundes von Bundestrainer Julian Nagelsmann war der bisherige Red Bull-Fußballchef Klopp vom Unternehmen freigegeben worden, damit dieser Nagelsmanns Nachfolger werden kann.

Klopp hatte seine Rolle bei Red Bull zum 1. Januar 2025 angetreten, sein Vertrag lief bis 2029. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) löste ihn gegen eine Spende in Höhe von einer Million Euro an die RB-nahe Stiftung ›Wings for Life‹ ab, zudem werden bis 2030 drei Länderspiele der A-Nationalmannschaft der Männer in Leipzig ausgetragen.

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»Wir freuen uns sehr, Roger Schmidt wieder bei Red Bull begrüßen zu dürfen. Mit seiner langjährigen Erfahrung, seiner herausragenden Fußballkompetenz und seinem klaren Verständnis für unsere Philosophie ist er die richtige Person, um die sportliche Ausrichtung unseres globalen Fußball-Portfolios zu verantworten«, sagte Red Bulls Sport-Boss Oliver Mintzlaff.

Stationen in Portugal, China, den Niederlanden und Japan

Der 59 Jahre alte Schmidt hatte sich als Trainer von RB Salzburg zwischen 2012 und 2014 und den dortigen Erfolgen einen Namen gemacht. Es folgten Trainerstationen bei Bayer Leverkusen, Beijing Guoan, PSV Eindhoven und Benfica Lissabon.

Zuletzt arbeitete er als Global Sports Director der J-League in Japan. Er wurde immer wieder auch als Trainer für RB Leipzig ins Gespräch gebracht, lehnte aber stets ab.

mfu/dpa