Die Bundessprecherin der Grünen Jugend Henriette Held hat der Grünen-Parteivorsitzenden Franziska Brantner vorgeworfen, sich an die CDU anzubiedern. Grund ist ein Video, das Brantner nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch auf Instagram veröffentlichte.
In dem Video bezeichnet Brantner es als »krass«, dass der AfD-Kandidat vier Stimmen mehr erhielt, als AfD und BSW zusammen haben. Das sei »toxisch«, weil es unter den Demokraten Zweifel säe, wer es gewesen sei, so die Grünenvorsitzende. Die CDU nannte Brantner namentlich nicht.
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»Franziska schafft es nach einem Tag wie gestern nicht, klar Kritik an der CDU zu üben, obwohl sich Menschen gerade jetzt nach Klarheit sehnen«, kritisierte Grüne-Jugend-Chefin Held. »Frei nach dem Motto: Besser in Zukunft mit der CDU regieren als Haltung zeigen.«
Held forderte die Partei auf, Druck auf die Union auszuüben und klare rote Linien aufzuzeigen. »Es kann doch nicht sein, dass diese CDU, egal welche Grenzen sie übertritt, einen Freifahrtschein für die Kooperation mit der Grünen Partei hat.«
