SpOn 06.08.2026
13:29 Uhr

Düsseldorf: Zollhunde stoppen mutmaßlichen Drogen-Schmuggelversuch in Lutschern


Versteckt in Schuhen, Rucksäcken, Handtaschen und Lollis: Ein Mann soll versucht haben, rund neun Kilo Kokain nach Deutschland zu schmuggeln. An den Nasen der Zollhunde Jerry Lee und Oleg kam er aber nicht vorbei.

Düsseldorf: Zollhunde stoppen mutmaßlichen Drogen-Schmuggelversuch in Lutschern
Der Verleger Klaus Gerhard Saur (1941-2026). Bruni Meya/picture-alliance / akg-images

Dienstbeflissene Hunde haben einen ungewöhnlichen mutmaßlichen Schmuggelversuch vereitelt. Bei einem 68 Jahre alten Reisenden am Flughafen in Düsseldorf entdeckten Beamte des Hauptzollamts Düsseldorf rund neun Kilogramm Kokain, wie das Zollfahndungsamt mitteilte.

Der Mann war aus Brasilien über Lissabon eingereist und wollte den Flughafen über den grünen Ausgang verlassen. Doch seine Gepäckstücke weckten die Aufmerksamkeit der Spürhunde Jerry Lee und Oleg. Bei einer routinemäßigen Kontrolle schlugen die Vierbeiner bei einem der Koffer an. Über die Gepäckdaten konnten die Beamten den Koffer dem Mann zuordnen.

In der Sohle eines Schuhs ist Kokain versteckt

In der Sohle eines Schuhs ist Kokain versteckt

Foto: Hauptzollamt Düsseldorf / dpa

Eine Röntgenuntersuchung erhärtete den Verdacht. Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Zöllner rund sechs Kilogramm Kokain, das in Schuhen, Rucksäcken und Handtaschen versteckt war.

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Weitere drei Kilogramm waren in vier Packungen vermeintlicher Lutscher verpackt – getarnt mit einer roten Glasur. Die Drogen wurden sichergestellt, der 68-Jährige wurde festgenommen. Ein Ermittlungsrichter ordnete später Untersuchungshaft an.

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svs/dpa