SpOn 31.07.2026
12:42 Uhr

Dürre in Deutschland: Was niedrige Pegel in Flüssen und Seen freilegen


Ruinen, Fossilien, gar ein deutsches Atlantis: Die anhaltende Trockenheit hat vielerorts Dinge freigelegt, die sonst verborgen unter Wasser liegen. Die eindrücklichsten Bilder.

Dürre in Deutschland: Was niedrige Pegel in Flüssen und Seen freilegen
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Djordje Kojadinovic / REUTERS

Wegen der anhaltenden Trockenheit führen viele europäische Flüsse deutlich weniger Wasser als sonst. Die Pegel der Donau etwa sind derzeit so niedrig, dass sie deutsche Wracks freigelegt haben, die sonst unter Wasser liegen.

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Djordje Kojadinovic / REUTERS

Die Schiffe gehörten während des Zweiten Weltkriegs zur deutschen Schwarzmeerflotte. Deutsche Truppen hatten sie 1944 versenkt, als sie sich vor der heranrückenden Roten Armee zurückzogen.

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Djordje Kojadinovic / REUTERS

Die vielen Wracks behindern bis heute den Schiffsverkehr. Aktuell dienen sie Schaulustigen als Ausflugsziel.


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In Bulgarien wurden im Flussbett der Donau riesige Knochen entdeckt. Sie gehörten offenbar zu einem Mammut.

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Fachleute des nahe gelegenen Museums für regionale Geschichte in Rousse haben die Knochen untersucht, demnach wurden ein Kieferknochen gefunden, Teile von Stoßzähnen, ein Fragment eines Schulterblatts sowie ein Oberschenkelknochen.

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AFP

Mammuts lebten während der Eiszeit und waren für die Menschen der damaligen Zeit eine beliebte Beute. Hier zu sehen ist ein Kieferknochen des ausgestorbenen Tiers.


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Zorana Jevtic / REUTERS

Die Donau – die vom Schwarzwald im Südwesten Deutschlands durch zehn Länder bis ins Schwarze Meer fließt – ist in einigen Abschnitten auf Rekordtiefstände gefallen. Die Sandbänke, über die diese Menschen spazieren, liegen normalerweise unter Wasser.

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David Jerkovic / PIXSELL / IMAGO

Diese Drohnenaufnahme zeigt ein etwa hundert Jahre altes Schiffswrack, das wahrscheinlich zwischen den beiden Weltkriegen bei Opatovac, Kroatien, in der Donau versunken ist.


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Stefan Rampfel / dpa

In Hessen ist das sogenannte Edersee-Atlantis wieder aufgetaucht. Dieses Bild zeigt die Aseler Brücke, die nur bei Niedrigwasser zu sehen ist. Normalerweise passen in den See bis zu 200 Millionen Kubikmeter Wasser, aktuell sind es dagegen nur 40 Millionen.

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Eva-Maria Schmidt / epd

In dem Stausee lagen einst drei Dörfer, sie wurden für den Bau der Sperrmauer ab dem Jahr 1913 geflutet. Die dort lebenden Menschen mussten umsiedeln. Die Pegel im Edersee sind regelmäßig so niedrig, dass die Ruinen auftauchen – in diesem Jahr sind sie besonders früh zu erkennen.


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Stephane Nitschke / REUTERS

Ein Ende der Trockenheit ist nicht abzusehen. Auch am Rhein sind die Pegel besonders niedrig. An der entscheidenden Engstelle Kaub nähert sich der Pegel einem Rekordtief. Der Rhein gilt als wichtigste Wasserstraße Deutschlands.

koe