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Auf der langen Liste der »Presenters«, die wir diese Nacht zu sehen bekommen werden, stehen übrigens auch (unter anderem): Will Arnett, Priyanka Chopra Jonas, Robert Downey Jr., Anne Hathaway, Paul Mescal, Gwyneth Paltrow, Adrien Brody, Javier Bardem, Kieran Culkin, Chris Evans, Chase Infiniti, Mikey Madison, Demi Moore, Kumail Nanjiani und Maya Rudolph.
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Es war Amy Madigans zweite Nominierung nach ihrer Nebenrolle in »Zweimal im Leben« (1985) – schon allein dieser Titel war vielleicht ein gutes Omen dafür, dass die 75-Jährige heute gewinnen könnte.
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Amy Madigan gewinnt Oscar als beste Nebendarstellerin
Der Oscar für die beste Nebendarstellerin geht an Amy Madigan, für ihre Rolle in »Weapons«.
Foto: Warner Bros. / AP
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Es geht dann mal los mit der ersten Kategorie des Abends, die beste Nebendarstellerin!
Teyana Taylor, die radikale Aktivistin aus »One Battle After Another« ist die Favoritin in dieser Kategorie, aber »Battle« ist ein Ensemblefilm und eher nicht auf eine einzelne Performance zugeschnitten. Gleiches gilt für »Blood & Sinners«, in dem die aus Nigerai stammende Wunmi Mosaku als Heilerin mit Soul und Gravitas begeisterte. Aber der Geheimtipp hier ist Schauspiel-Veteranin Amy Madigan, die im Horrorfilm »Weapons« die gruselige, aber auch sehr gewitzte Hexe Gladys spielt.
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Conan spricht mir aus dem Herzen. Sind die Oscars nicht absurd und dumm in Zeiten wie diesen? Nein, sagt er: Hollywood ist das Ideal internationaler Freundschaft und Kooperation. Die Oscars repräsentieren »die Ideale globaler Zusammenarbeit in der Kunst, Geduld, Widerstandsfähigkeit und die seltenste Eigenschaft heutzutage, Optimismus«.
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Spirit of Optimism – waxing poetic, aber das ist halt auch sein Job heute Abend.
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Leo hat ganz leichthändig das nächste Meme kreiert. Groß.
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Jetzt schon mein Highlight: Conan O'Brien hat Leonardo DiCaprio zurecht als »King of Memes« bezeichnet und will heute Abend direkt für neuen Leo-Meme-Stoff sorgen.
Hier ein Zusammenschnitt:
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Die »Kneipe«, die Conan vorhin zitierte, ist übrigens Dave & Buster's, ein Megaladen im Obergeschoss des Einkaufszentrums, in dem sich das Dolby Theatre befindet. Ja, stimmt, die Oscars finden in einer Shoppingmall statt. Die Geschäfte wurden für eine Woche ausquartiert und mit Samtvorhängen verdeckt.
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Ja. Ging ganz rasant los, jetzt zieht sich's ein wenig.
Ich finde zumindest mal Gags über die nominierten Filme immer schon ein bisschen mau...
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Looks vom roten Teppich
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Ich finde zumindest mal Gags über die nominierten Filme immer schon ein bisschen mau...
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O'Brien warnt das Publikum, dass es heute Abend politisch werden könnte – und verweist Leute, denen das zu viel wird, an die Alternativ-Show von Kid Rock in der Kneipe um die Ecke. Schöner Seitenhieb auf die »alternative« Superbowl-Halbzeitshow im Februar.
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O'Brien hat seine Gags drei Monate lang geprobt, schreibt der »Hollywood Reporter«. Mal sehen, ob das geholfen hat.
Foto: Patrick T. Fallon / AFP
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»Bombtrack« von Rage Against the Machine als Intromusik ist auch eine Art von politischer Ansage ...
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Das Farb- und Stilmotiv dieses Jahr: Zen, Sonnenuntergang, goldene Stunde, warme Töne. Überall stehen Bäume mit dunkelroten Blättern herum, die sind übrigens handgemacht von Baumkünstlern, wie sie uns sagen. Die Producers wollen damit, so haben sie gesagt, »einen schützenden, entspannenden Raum in einer chaotischen Welt« schaffen.
Mike Blake / REUTERS
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Ok, Conan O'Brien, der Norwegisch spricht – das ist schon ein früher Höhepunkt.
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Meine erste Prognose für den Abend: Nach dem Shitstorm um Timothée Chalamet, der sich mit den Oper- und Ballett-Institutionen der USA angelegt hat, wird Conan O'Brien süffisante Witze darum stricken. Noch besser: Er tritt irgendwann im Ballett-Tutu auf.
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Apropos politische Oscar-Reden: Viel zirkuliert wird hier gerade wieder die von Michael Moore, der 2003 für »Bowling for Colombine« gewann, seinen Dokumentarfilm über das Schulmassaker in Colorado. Der Irakkrieg hatte gerade begonnen, und die Academy hatte alle Gäste und Nominierten gebeten, sich zurückzuhalten. Fast wären die Oscars sogar ganz abgesagt worden. Moore sagte in seiner Rede: »Wir leben in einer Zeit, in der ein Mann uns mit fiktiven Gründen in den Krieg schickt«, gemeint war Präsident George W. Bush. Moore wurde ausgebuht und vom Orchester von der Bühne gespielt.
Hier kann man die Moore-Rede noch mal nachgucken.
Hier kann man die Moore-Rede noch mal nachgucken.
Timothy A. Clary / dpa
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Mit Conan O'Brien gleich mal als Tante Gladys aus dem Horrorfilm »Weapons«. Amy Madigan ist für die Rolle als beste Nebendarstellerin nominiert
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Lieber Oliver, es ist so gut, dass Du dieses Mal dabei bist! Sonst bin ich immer der einzige, der Steven ein bisschen in Schutz nimmt. Danke!
Deswegen könnte ich Steven Gätjens Job niemals machen: Es darf einem einfach nicht peinlich sein, wenn einem ein Promi den Rücken zudreht, während man noch seine Frage stellt. Lernt man schon als Praktikant: Straßenumfragen sind hart.
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Leo flasht jetzt also Schnauzer statt Rolex wie bei den Golden Globe Awards. Für die ist Markenbotschafter – aber sein Handgelenk kommt heute vielleicht auch noch zum Einsatz.
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Und los geht's mit der 98. Oscar-Show!
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Das mit den Schnauzbärten muss mir bei Gelegenheit mal jemand erklären, bitte. Immerhin ist es kein Menjou-Bärtchen wie bei Timothée Chalamet ...
Leonardo DiCaprio trägt Schnauzer! Steht ihm auf jeden Fall besser als sein Bart in »One Battle After Another«
Daniel Cole / REUTERS
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Auch wenn es auf der Bühne vielleicht höflich zugehen dürfte – hinter den Kulissen rumort es. Bei mehreren Events diese Woche nahmen vor allen die internationalen Nominierten kein Blatt vor den Mund.
Jafar Panahi, der iranische Regimekritiker und Regisseur von »Ein einfacher Unfall«, sagte uns vorgestern: »Im Vergleich zu dem, was in meinem Land geschieht, sind die Oscars bedeutungslos.« Und: »Ich weiß nicht, warum ich hier bin. Ich weiß nicht mal, ob ich hier sein möchte.« Er habe aber dem Druck nachgegeben, den Film zu promoten, weil er keinen Skandal auslösen wollte.
Jafar Panahi, der iranische Regimekritiker und Regisseur von »Ein einfacher Unfall«, sagte uns vorgestern: »Im Vergleich zu dem, was in meinem Land geschieht, sind die Oscars bedeutungslos.« Und: »Ich weiß nicht, warum ich hier bin. Ich weiß nicht mal, ob ich hier sein möchte.« Er habe aber dem Druck nachgegeben, den Film zu promoten, weil er keinen Skandal auslösen wollte.
»Ich bin wütend, und ich habe Angst«, sagte uns auch Kaouther Ben Hania, die Regisseurin von »Die Stimme von Hind Rajab« über ein sechsjähriges plsinensisches Mädchen, das in Gaza getötet wurde. Hauptdarsteller Motaz Malhees durfte erst gar nicht in die USA einreisen, da er Palästinenser ist.
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Elias Lübbe
Nachrichtenressort

Timothée Chalamet hat sich heute outfittechnisch für »White only« entschieden – und für zahlreiche Ringe an den Fingern. Zeitweise hat er außerdem eine Sonnenbrille auf der Nase, als er auf dem roten Teppich ernst in die Kameras blickt. Coole Socke.
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Meike Stapf
Faktencheckerin

Hintergrund: Der Oscar – ein Ritter auf einer Filmrolle
Die Preisträger erhalten eine vergoldete Statuette, den sogenannten Oscar. Sie ist 34,3 Zentimeter groß und wiegt tatsächlich fast vier Kilogramm. Die Oscar-Figuren bestehen seit 2016 wieder aus massiver Bronze und sind mit 24-karätigem Gold überzogen.
Die ursprüngliche Trophäe wurde 1928 von dem Bildhauer George Stanley aus Los Angeles geschaffen. Sie stellt einen Ritter dar, der auf einer Filmrolle steht und ein Schwert hält. Die Filmrolle hat fünf Speichen, die die fünf traditionellen Sparten der Academy symbolisieren: Schauspieler, Regisseure, Produzenten, Techniker und Drehbuchautoren.
Obwohl die ikonische Form der Oscarstatue im Laufe der Jahrzehnte nahezu unverändert blieb, hat sich das Design subtil verändert, insbesondere die Konturen wurden weicher. 2016 ließ die Academy daher einen klassischen Oscar von 1928 scannen, um ein neues Design zu schaffen, das die Merkmale der ursprünglichen Artdéco-Skulptur von George Stanley mit der Form des modernen Oscars vereint.
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Erinnert mich stark an Tom Selleck. Arbeitet DiCaprio vielleicht gerade an einem Remake von »Magnum«?
Leonardo DiCaprio trägt Schnauzer! Steht ihm auf jeden Fall besser als sein Bart in »One Battle After Another«
Daniel Cole / REUTERS
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Man fragt sich ja immer wieder, welche Stars eigentlich durch Gätjens Rufe »Germany! Germany! We are live in Germany!« angelockt werden.
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Wer aktuell regelmäßig an Gätjens Seite zu sehen ist, jedenfalls in der Vorberichterstattung auf Social Media: Paul Luca Fischer, Moderator und Videocreator. Seit Jahren fragen sich treue Oscar-Fans, wie lange Gätjen noch für Deutschland an den Red Carpet von Los Angeles geschickt wird. Fischer könnte als mögliche Ablöse gehandelt werden.
Man fragt sich ja immer wieder, welche Stars eigentlich durch Gätjens Rufe »Germany! Germany! We are live in Germany!« angelockt werden.
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Deswegen könnte ich Steven Gätjens Job niemals machen: Es darf einem einfach nicht peinlich sein, wenn einem ein Promi den Rücken zudreht, während man noch seine Frage stellt. Lernt man schon als Praktikant: Straßenumfragen sind hart.
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Der deutsche Schriftsteller Daniel Kehlmann hat sich in die politische Debatte auch eingemischt. »Oscargewinner, werdet ihr euch mitschuldig machen?«, fragte er gestern in der »New York Times« und forderte klare, kritische Stellungnahmen zu Trump und dem Irankrieg. »Opportunismus ist ansteckend, Courage aber auch.«
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Leonardo DiCaprio trägt Schnauzer! Steht ihm auf jeden Fall besser als sein Bart in »One Battle After Another«
Daniel Cole / REUTERS
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Zu Sean Penn und anderen, womöglich kontroversen Auftritten: Die bisherige Preissaison war in der Hindsight ja sehr handzahm. »Hat Hollywood sein Rückgrat verloren?«, fragte Mary McNamara schon, die Filmkritikerin der »Los Angeles Times«. Bill Kramer, der CEO der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, bat alle Gewinner neulich in einem Interview, »respektvoll« zu sein, aber Bemerkungen, die »von Herzen kommen«, seien natürlich erlaubt. Was immer das heißt.
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Die Sicherheitsmaßnahmen hier sind diesmal angeblich so streng wie nie zuvor. Um das Dolby Theatre ist ein Schutzradius von einer Meile gezogen worden. Die Straßen sind so abgesperrt, dass niemand GERADEAUS aufs Theater zufahren kann, von wegen Autoterror. Überall sieht man Beamte des FBI, der LAPD, Anti-Terror-Spezialteams herumlaufen. Unsere Ausrüstung wurde erstmals von Bombenspürhunden beschnüffelt, darunter auch mein Rucksack, der aus unerfindlichen Gründen den Alarm auslöste, woraufhin ich auch noch mal persönlich gefilzt wurde, thank you very much.
Ziemlichen Wirbel löste ein internes Memo des FBI aus, das »unbestätigte Informationen« zitierte, wonach es Drohnenangriffe geben könnte, ausgeführt von irgendwelchen feindlichen Schiffen vor der kalifornischen Küste. Hat sich aber (bisher) nicht bestätigt.
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Aleksandra Janevska
Crossmediaressort
Hallo auch von mir, liebe Leserinnen und Leser, liebe Nachteulen!
@Andreas, @Kim: Ich für meinen Teil bin enttäuscht, wenn Sean Penn zwar anwesend, aber ohne Zigarette im Mundwinkel zu sehen ist. So geschehen bei den Golden Globes im Januar 2026.
In diesem Sinne: Ich freue mich auf die Memes des Abends!
@Andreas, @Kim: Ich für meinen Teil bin enttäuscht, wenn Sean Penn zwar anwesend, aber ohne Zigarette im Mundwinkel zu sehen ist. So geschehen bei den Golden Globes im Januar 2026.
In diesem Sinne: Ich freue mich auf die Memes des Abends!
Guten Abend aus Berlin! Liebe Kim, ich persönlich hoffe sehr, dass Sean Penn heute Abend im Dolby Theatre ist, ob er nun den Oscar gewinnt oder nicht. Er ist eine der unangepasstesten und streitbarsten Figuren in Hollywood – und immer für einen unterhaltsamen, kontroversen Auftritt gut. Und den Preis hat er natürlich auch verdient. Es wäre sein dritter, er hat schon zwei als bester Hauptdarsteller gewonnen.
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In dem bereits erwähnten (und von mir wärmstens empfohlenen) All-You-Need-to-Know-Artikel haben meine Kollegen, Andreas und Oliver, erklärt, warum sich diese Award-Saison sooooo lang anfühlt: »Das liegt an dem eher späten Termin der Verleihung Mitte März, üblicherweise wäre die Show bereits Ende Februar über die Bühne des Dolby Theatre in Los Angeles gegangen, so ist es aber erst seit 2004, davor waren Oscars im März oder April ganz normal.« Hier eine kleine Übersicht, welche Schauspielerinnen und Schauspieler in dieser Award-Saison ausgezeichnet wurden.
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Meike Stapf
Faktencheckerin

Hintergrund: Die erste Oscar-Verleihung
Der Oscar heißt eigentlich »Academy Award of Merit« und wird seit 1929, also seit fast 100 Jahren, von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergeben. Die erste Oscarverleihung fand am 16. Mai 1929 mit 270 Gästen im Hollywood Roosevelt Hotel in Los Angeles statt, ein Ticket kostete 5 Dollar. Die Vergabe der Auszeichnungen nahm gerade mal 15 Minuten in Anspruch. Damals standen die Gewinner schon drei Monate vorher fest und waren bereits öffentlich bekannt gegeben worden. Erst später ging man dazu über, die Namen geheim zu halten. Nachdem die L.A. Times sie 1939 dennoch vorab verraten hatte, wurden versiegelte Umschläge mit den Gewinnernamen eingeführt.
Seit der ersten Preisverleihung 1929 wurden mehr als 3000 Oscars verliehen.
Seit der ersten Preisverleihung 1929 wurden mehr als 3000 Oscars verliehen.
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Gätjen wohnt bei mir um die Ecke. Wenn er seine Kinder von der Schule abholt, hat er den nicht an. Schade eigentlich.
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Hello from Hollywood, ich bin nun auch vor Ort, backstage im Dolby Theatre, wie jedes Jahr. Draußen sind lockere 30 Grad, drinnen ist es eisgekühlt.
Foto: Marc Pitzke
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Andreas Borcholte
Kulturressort
Bevor wir keine Zeit mehr haben, es zu würdigen (die Show geht ja dieses Jahr für uns schon ungewöhnlich früh los, um Mitternacht): Wollen wir einmal Steven Gätjens hellblauen Samt-Anzug würdigen? Hammer.
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Mirjam Schlossarek
Faktencheckerin

Neue Regel: Wer abstimmt, muss die Filme schauen
In diesem Jahr gilt erstmals eine neue Regel: Die Mitglieder der Academy müssen alle nominierten Filme in jeder Kategorie gesehen haben, um in der Endrunde bei den Oscars abstimmen zu dürfen. Dies soll auf einer internen Streaming-Plattform nachverfolgt werden. »Was zunächst vernünftig wirkt, ist bei genauerem Hinsehen nette Augenwischerei. Wird die kontrollierte Sichtungspflicht garantieren, dass die Trophäen wirklich an die Besten der Besten vergeben werden? Natürlich nicht.« Lesen Sie hier den Kommentar dazu.
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Guten Abend aus Berlin! Liebe Kim, ich persönlich hoffe sehr, dass Sean Penn heute Abend im Dolby Theatre ist, ob er nun den Oscar gewinnt oder nicht. Er ist eine der unangepasstesten und streitbarsten Figuren in Hollywood – und immer für einen unterhaltsamen, kontroversen Auftritt gut. Und den Preis hat er natürlich auch verdient. Es wäre sein dritter, er hat schon zwei als bester Hauptdarsteller gewonnen.
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Apropos Prognose, Andreas, Sean Penn triumphierte bereits bei den BAFTA und den SAG Awards in der Kategorie »Bester Nebendarsteller«– erschien aber nicht in Person. Können wir heute damit rechnen, dass Penn sich seine Oscar-Trophäe persönlich abholt?
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Die große Oscar-Prognose
Bevor es losgeht, kann, möchte und muss ich Ihnen diesen Artikel meiner beiden Kollegen Andreas Borcholte und Oliver Kaever empfehlen. Sie haben darin ihre Prognosen für den heutigen Abend festgehalten. Ist »One Battle After Another« sicher der beste Film – oder doch eher »Sinners«? Wer gewinnen wird, lesen Sie hier.
Darsteller DiCaprio in »One Battle After Another«: Mit ihm muss man immer rechnen. Foto: Warner Bros. / Landmark Media / IMAGO
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Bester Film – die Nominierten im Überblick
Welcher Film gewinnt den Oscar als »Bester Film«? Auf die wichtigste Auszeichnung des Abends müssen wir wohl bis zum Schluss warten. Wenn Sie sich in der Zwischenzeit noch in die zehn nominierten Filme einlesen wollen, finden Sie hier verlinkt die Rezensionen der Kulturredaktion.
Und hier geht es zum Überblick der Nominierten in allen Kategorien.
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Mirjam Schlossarek
Faktencheckerin

Hintergrund: Die Oscars in Zahlen
0
Dieses Jahr ist kein deutscher Film im Rennen um den Oscar für den besten internationalen Film.
Dieses Jahr ist kein deutscher Film im Rennen um den Oscar für den besten internationalen Film.
1
Erstmals wird dieses Jahr ein eigener Oscar für das Casting eines Films verliehen, also für die Auswahl der Schauspielerinnen und Schauspieler.
Erstmals wird dieses Jahr ein eigener Oscar für das Casting eines Films verliehen, also für die Auswahl der Schauspielerinnen und Schauspieler.
2
Zum zweiten Mal moderiert der Talkmaster Conan O'Brien die Oscarverleihung. Rekordhalter ist der 2003 gestorbene Komiker Bob Hope, der neunzehnmal Gastgeber der Oscars war.
Zum zweiten Mal moderiert der Talkmaster Conan O'Brien die Oscarverleihung. Rekordhalter ist der 2003 gestorbene Komiker Bob Hope, der neunzehnmal Gastgeber der Oscars war.
3
Mit Moderation, Verleihung in mehr als 20 Kategorien und Dankesreden dauert die Liveshow in der Regel drei bis dreieinhalb Stunden.
Mit Moderation, Verleihung in mehr als 20 Kategorien und Dankesreden dauert die Liveshow in der Regel drei bis dreieinhalb Stunden.
11
Der Rekord für die meisten Oscars für einen Film liegt bei elf Auszeichnungen – gehalten von »Ben Hur« (1959), »Titanic« (1997) und »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« (2003).
Der Rekord für die meisten Oscars für einen Film liegt bei elf Auszeichnungen – gehalten von »Ben Hur« (1959), »Titanic« (1997) und »Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs« (2003).
16
Mit 16 Nominierungen hat der Vampir-Horrorfilm »Blood & Sinners« von Ryan Coogler dieses Jahr einen Rekord geknackt – so viele Nominierungen für einen Film gab es noch nie in der fast hundertjährigen Geschichte der Oscars.
Mit 16 Nominierungen hat der Vampir-Horrorfilm »Blood & Sinners« von Ryan Coogler dieses Jahr einen Rekord geknackt – so viele Nominierungen für einen Film gab es noch nie in der fast hundertjährigen Geschichte der Oscars.
24
Dieses Jahr wird der Oscar in 24 Kategorien verliehen, inklusive der neuen Auszeichnung für das beste Casting.
Dieses Jahr wird der Oscar in 24 Kategorien verliehen, inklusive der neuen Auszeichnung für das beste Casting.
45
45 Sekunden, um Danke zu sagen. Diese Höchstdauer wurde 2010 für die Dankesreden eingeführt.
45 Sekunden, um Danke zu sagen. Diese Höchstdauer wurde 2010 für die Dankesreden eingeführt.
98
Die Verleihung heute ist die 98. Ausgabe der Academy Awards. Das 100. Jubiläum steht bevor.
Die Verleihung heute ist die 98. Ausgabe der Academy Awards. Das 100. Jubiläum steht bevor.
3400
So viele Gäste können die Oscar-Zeremonie live im Dolby Theatre in Los Angeles miterleben.
So viele Gäste können die Oscar-Zeremonie live im Dolby Theatre in Los Angeles miterleben.
10.000
Rund 10.000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences stimmen über die Filme ab. Die Oscar-Wahl erfolgt in geheimen Online-Abstimmungen, deren Auszählung von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC durchgeführt wird.
Rund 10.000 Mitglieder der Academy of Motion Picture Arts and Sciences stimmen über die Filme ab. Die Oscar-Wahl erfolgt in geheimen Online-Abstimmungen, deren Auszählung von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC durchgeführt wird.
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Liebe Leserinnen und Leser,
heute Nacht werden zum 98. Mal die Oscars verliehen und wir kommentieren das Spektakel für Sie live aus Hamburg, Berlin und Los Angeles. Wir freuen uns auf eine glamouröse und aufregende Nacht!
heute Nacht werden zum 98. Mal die Oscars verliehen und wir kommentieren das Spektakel für Sie live aus Hamburg, Berlin und Los Angeles. Wir freuen uns auf eine glamouröse und aufregende Nacht!
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