SpOn 14.09.2026
09:44 Uhr

Amazon setzt Zusammenarbeit mit Frachtfluglinie aus


Noch sind die Untersuchungen zum tödlichen Unfall bei der Landung einer Frachtmaschine in Miami nicht abgeschlossen. Doch die ersten Erkenntnisse genügen Amazon bereits, um Konsequenzen zu ziehen.

Amazon setzt Zusammenarbeit mit Frachtfluglinie aus

Amazon setzt nach einem tödlichen Landeunfall die Zusammenarbeit mit ​der verantwortlichen Frachtfluglinie 21 Air aus. Man habe nach ‌dem »tragischen Vorfall« beschlossen, 21 Air zunächst keine weiteren Aufträge zu erteilen, teilte eine Amazon-Sprecherin am Sonntag mit.

In der vergangenen Woche war ein Frachtflugzeug von Amazon ​Prime Air bei der Landung auf dem Miami International ⁠Airport ⁠über die Landebahn hinausgeschossen und mit mehreren dahinter stehenden Fahrzeugen zusammengeprallt. Anschließend geriet die Maschine in Brand. Fünf Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben.

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Die Piloten hatten nach dem ‌Aufsetzen einen Abbruch der Landung ​erwogen, wie ‌die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB mitteilte, die den Absturz untersucht. Zudem habe ein Pilot gut eine Minute vor der Landung gewarnt, sie ‌seien zu schnell. Bei dem Flugzeug handelte es sich um einen 32 Jahre ‌alten Boeing-767-Frachter.

21 Air ​teilte ‌mit, man konzentriere sich auf die ‌Unterstützung ​der betroffenen Familien und sei von den eigenen Sicherheitsrichtlinien überzeugt.

mik/Reuters