SZ 20.06.2026
15:21 Uhr

Zugunglück in München: Ein Mensch ist gestorben – und doch hätte es viel schlimmer kommen können


Nachdem in der Nacht zwei Güterwaggons von einer Brücke auf eine Straße gefallen sind, beginnen die Aufräumarbeiten. Es zeigt sich schnell, dass sie kompliziert werden – und dass noch viele Fragen aufzuklären sind. Eindrücke von der Unfallstelle.

Zugunglück in München: Ein Mensch ist gestorben – und doch hätte es viel schlimmer kommen können
Hier sieht es aus, als würde es klappen, einen Waggon nach oben zu bekommen. Doch kurz danach muss er nach unten gelassen werden. Johannes Simon

Es ist 1.40 Uhr in der Nacht, als in der Hamburger Straße, unweit der Unfallstelle, ein lauter Donner zu hören ist. Ute B. hat es selbst gar nicht mitbekommen, sie hatte Ohrstöpsel im Ohr. Aber ihr Mann, der sei davon wach geworden und die Katzen gleich „ganz verrückt“, erzählt sie: Hubschrauber in der Luft, Blaulicht so weit das Auge reicht, das hat kurz danach dann auch sie gesehen. „Das muss richtig heftig gewesen sein“, sagt die Frau, die nun mit ihrem Rad hinter dem Flatterband hier im Münchner Norden steht.

Menschen kommen nicht zu den Zügen, andere können den Bahnsteig nicht verlassen: Wieder kommt es am Münchner Hauptbahnhof zu einer Situation, die die Bahn eigentlich verhindern wollte.

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