SZ 17.06.2026
11:48 Uhr

Windstrom: Wird in Rostock die deutsche Industrie gerettet?


Die Neptun-Werft in Rostock, eine Tochter der Meyer-Werft, bekommt einen Auftrag in Milliardenhöhe. Und das in einem Geschäft, in dem man bisher leer ausging. Das hilft nicht nur den Werften und dem Standort Deutschland – sondern auch im Wahlkampf.

Windstrom: Wird in Rostock die deutsche Industrie gerettet?
Ein Werftarbeiter überwacht Brennschnitt-Arbeiten an einem Schiffsmodul auf der Neptun-Werft in Warnemünde. Jens Büttner/picture alliance/dpa

Es sind Riesen, die kaum jemand sieht: die Konverterplattformen, die in Nord- und Ostsee den Strom von Windparks umwandeln und ins deutsche Netz einspeisen. Wie gigantische Ölplattformen stehen sie mitten im Meer. Und würde man jene Plattform, um die es hier nun geht, in die Münchner Allianz-Arena stellen, dann wäre diese voll, „und sie würde oben noch rausschauen“, sagt Hauke Jürgensen, der sich bei Siemens Energy um Netzlösungen kümmert. Wer den Auftrag für den Bau so eines Riesen bekommt, um den muss man sich erst mal keine Sorgen machen. Wie jetzt das Konsortium rund um die Rostocker Neptun-Werft.

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