Friedrich Merz hat es nicht leicht. Im Bundeshaushalt fehlt Geld, aber Steuern erhöhen will er auch nicht. „Wir müssen aufpassen, dass wir die Schraube nicht überdrehen“, sagt der Bundeskanzler am Sonntagabend in der Fernsehsendung Caren Miosga – und präsentiert auch den Ausweg. Es gebe da Finanzhilfen und Subventionen, „über die wir reden müssen“. Merz, so viel wird rasch klar, denkt vor allem an den Ökostrom. So zahle der Bund „für Strom, der nicht eingespeist wird, eine hohe Vergütung aus dem Bundeshaushalt“. Katherina Reiche (CDU), seine Wirtschaftsministerin, habe da Vorschläge unterbreitet, ebenso für ein Ende der privaten Solarförderung. Einsparungen sehe er dort „vor allem“, sagt Merz. Und das ist dann schon interessant.
