SZ 19.03.2026
16:39 Uhr

Reden wir über Geld: „Der Verzicht auf Scheine und Münzen zerstört unser Verhältnis zum Geld“


In Schweden wird fast nur noch digital bezahlt. Björn Eriksson nervt das. Seine Initiative „Bargeldaufstand“ kann nun einen kleinen Sieg feiern: Ein neues Gesetz soll zumindest einige Geschäfte zwingen, Scheine und Münzen zu akzeptieren.

Reden wir über Geld: „Der Verzicht auf Scheine und Münzen zerstört unser Verhältnis zum Geld“
„Bargeld ist in vielen Situationen eine wunderbare Art zu bezahlen“: Björn Eriksson, Vorsitzender der schwedischen Initiative „Kontantupproret“. Niklas Agaton

Björn Eriksson ist Sprecher der schwedischen Initiative „Kontantupproret“, zu Deutsch: der Bargeldaufstand. Er möchte, dass in Schweden wieder mehr bar gezahlt wird – momentan werden vielerorts nur noch digitale Zahlungsmittel akzeptiert. In Geschäften sieht man oft den Hinweis „Kein Bargeld“, die Rangliste der stärksten Handelsmarken führt seit Jahren der Bezahldienstleister Swish an, der ähnlich wie Paypal funktioniert. Aber Erikssons Initiative hat es geschafft, dass das Parlament bald über ein Gesetz abstimmt, das die Annahme von Bargeld in manchen Geschäften verpflichtend vorschreibt.

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