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06.09.2026
09:52 Uhr
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Dass Europa mit einer Kleinrakete in die Erdumlaufbahn kommt, ist ein historischer Schritt. Aber die „Falcon 9“ von Elon Musk lässt sich damit nicht ersetzen. Es braucht mehr, um die Unabhängigkeit im All auszubauen.

Start der „Spectrum“-Rakete von Isar Aerospace am Samstagabend im norwegischen Andøya.
Isar Aerospace/Franziska Kegel/via REUTERS
In der Raumfahrt scheint es zwei unverrückbare Gesetzmäßigkeiten zu geben: Erstens, die Europäer sind den Amerikanern Jahre hinterher. Zweitens, sie holen irgendwann auf und sind dann sogar besser als das Vorbild. So haben die Europäer die Erdbeobachtungssatelliten Copernicus und das Navigationssystem Galileo erst im Weltraum aufgebaut, als es entsprechende US-Satelliten längst gab. Nun gehören beide europäische Weltraumprogramme zu den weltweit besten ihrer Art. Und nachdem Europa jahrelang beinahe hilflos zuschauen musste, wie Milliardär Elon Musk mit seiner Lastenrakete Falcon 9 der Esa-Rakete Ariane Marktanteile abjagte, gibt es nun auch hier Hoffnung.
Generalmajor Michael Traut ist bei der Bundeswehr für die Weltraumsicherheit verantwortlich. Ein Gespräch über Machtkämpfe im Orbit, römische Gladiatoren und warum Deutschland nun auch verstärkt im All verteidigt werden soll.
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