SZ 08.10.2026
15:55 Uhr

Raubtier-Sichtung am Münchner Airport: „Wenn ich mich ruhig verhalte, dann gehe ich davon aus, dass er sich auch ruhig verhält“


In der Nähe des Münchner Flughafens suchen Polizei und Behörden weiter nach einer mutmaßlichen Raubkatze. Während Experten mit KI-Fälschungen kämpfen, zeigt sich mancher Anwohner vorbereitet für die Konfrontation mit einer Kleinkatze.

Raubtier-Sichtung am Münchner Airport: „Wenn ich mich ruhig verhalte, dann gehe ich davon aus, dass er sich auch ruhig verhält“

Donnerstagvormittag in Oberding, unweit des Münchner Flughafens. Ingo Racké steht am Feuerwehrhaus vor einer Grundschulklasse. Der ADAC-Mitarbeiter klärt die Kinder über Gefahren im Verkehr auf. Gerade ging es ums rechtzeitige Anhalten, zum Beispiel wenn einem ein Tier vors Fahrrad läuft. Normalerweise nimmt Racké dabei einen Hund als Beispiel. Aber aus aktuellem Anlass spricht er diesmal von einem Puma. Denn die Suche nach einer mutmaßlichen Raubkatze im Gemeindegebiet ist gerade das Gesprächsthema Nummer eins.

Spaziergänge vermeiden, Kinder nicht aus den Augen lassen: Nach einer möglichen Raubkatzen-Sichtung rufen Behörden nahe dem Münchner Flughafen zur Vorsicht auf. Aber wie gefährlich sind Pumas für Menschen – und könnte es nicht auch ein anderes Tier sein?

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